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Inspired by Illusions mit "Initio". Neue Post-Rock-Musik aus Ludwigsburg. Vielleicht auch aus dem Weltall. //Album-Rezension.

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  Inspired by Illusions - "Initio" VÖ: 12.3.2021 via: diy // "Initio" heißt das Debüt-Album von Inspired by Illusions aus Ludwigsburg. Es beinhaltet sechs Titel, 40:13 Minuten Spieldauer. Man muss jetzt nicht unbedingt Latein in der Schule gehabt haben, um zu begreifen, dass das sowas wie "Anfang" bedeutet. Google-Translate sagt "anfänglich". Ergibt Sinn, für eine erste Veröffentlichung. "Initio" ist komplett instrumental. Zwischen Post-Rock, Post-Metal, Progressive-Rock und Ambient entfalten sich spannende gesanglose Musikstücke und wenn man ganz laut macht: Welten im Kopf. Hier wird zwar nichts von Grund auf neu erfunden, aber die vier Musiker verlieren sich nicht in unendlichen Sphären, auch wenn das Weltall, der Kosmos thematisch zu sein scheint. Die Musik von Inspired by Illusions scheint sich stetig nach vorne zu bewegen. Mal verträumt nachdenklich, dann wieder kantig, rhythmisch. Selten ist instrumentaler Post-Rock so griffig un...

Deftones - "Ohms". Diese alten Herrschaften wissen eben wie die Gratwanderung zwischen Modern Metal und Post-Something funktioniert. //Album-Rezension.

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  Deftones - "Ohms" VÖ: 25.9.2020 via: Reprise Records / Warner Records Deftones muss ich nicht erklären. Oder? Okay, der Vollständigkeit wegen. Die Band aus Sacramento, Kalifornien, um Stimme Chino Moreno, wurde in den Neunzigern immer dem Nu Metal zugeschoben. Dabei waren Deftones immer schon progressiver und unterschiedlicheren Genres offener, als viele Kollegen des Crossover-Genres Nu Metal. Klar, Crossover sagts schon: All over the Place und die Genregrenzen sind Journalistengemacht und lösen sich täglich weiter auf. Doch im Falle von Deftones möchte ich noch viel mehr von einem Band-typischen Sound sprechen als von einem Genre. Denn kaum eine Band prägt die aktuellen Modern-Metal- und Metalcore-Ausbrüche vermeintlich junger Bands mehr als das was diese Band um Chino Moreno. Dabei tut sie eben das was sie schon seit Anbeginn macht: sich neu erfinden, doch den eigenen Sound immer unverkennbar beibehalten. Einprägsam war das 2010 mit Deftones' Album "Diamond Eye...

Hundreds - "The Current". Hamburg-Indie-Ambient-Dream-Pop at its best. Oder ist das dann Electronica mit Klanghölzern? //Album-Rezension.

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Hundreds - "The Current" VÖ: 27.3.2020 via: Embassy of Music / Tonpool Die Milner Geschwister, Eva und Philipp, sind mittlerweile seit über zwölf Jahren Hundreds . Vor einiger Zeit haben die beiden Hamburger ihren Live-Drummer Florian Wienczny in die Band eingebürgert und sind nun ein Trio. Musikalisch hat sich da über die Zeit spürbar nur verändert, dass alle samt sicherer und noch experimentierfreudiger wurden und inhaltlich eventuell etwas optimistischer als noch auf dem Vorgängeralbum. "The Current" ist das aktuelle und vierte Album der düsteren Electro-Pop-Band aus dem Norden. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, als ich zu Studienzeiten in Hannover bei einem kleinen Festival namens Bootboohook in der Live-Location FAUST auf einer kleinen Nebenbühne Hundreds das erste Mal erhaschte. Wie dieses Blog-Archiv belegt, war das 2010 . Damals hatte ich schon gemeint, die hätten Großes verdient. Mittlerweile ist die Band recht erfolgreich - für Indie-Pop in Deuts...

Hat nichts mit Tocotronic zu tun. Leitkegel - "Wir sind für Dich da". //Album-Rezension.

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Leitkegel - "Wir sind für dich da" VÖ: 13.12.2019 via: LaLa Schallplatten / My Favourite Chords / Broken Silence 1247 Facebooklikes, 8 Alben/Veröffentlichungen auf Bandcamp, fast 9 Bandlebensjahre auf dem Buckel. Leitkegel aus Essen (respektive Düsseldorf und Ravensburg) sind an Zahlen kaum zu messen, denn unterschätzen sollte man diese nicht. Weil ich jetzt keine krasse Überleitung schreiben will: 9 Songs mit insgesamt 32 Minuten sind auf dem neusten Album von Leitkegel drauf. Vier Herrschaften, zwei Daniels, ein Sebastian und ein Hendrik stehen dahinter. Musikalisch "spielen (Leitkegel) das was Du hören willst". Hits in deutscher Sprache. Nicht dem Mainstream tauglich. Einflüsse sind da Emocore der 90er, kontemporärer Indie-Rock und Hardcore-Punk und Prog-Rock. Einmal quer durch den Gemüsegarten, wie man so schön sagt, wenn man tief in die Floskel-Tonne reinspringt, versteht sich. Frontmann Daniel weiß mit Worten umzugehen, und diese sind oberflächlich ne...

New Band in Town. Mavis stellen sich mit "Insight" vor. Neuer Progressiver Metalcore aus Stuttgart und so.

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Mavis . Fotoquelle: fb.com/mavisbandmavis  // Aus der Stuttgarter Szene kommt immer mal wieder ein neuer Sprössling, in letzter Zeit machten sich aber vor allem nennenswerte Metalbands eher rar. Mavis schließen da angenehm überraschend eine Lücke. Aus Herrschaften, die in Bands wie Where Eternity Ends spielen und dem musikalisch kreativen Kopf hinter dem Kornwestheimer Geballer der näheren Vergangenheit, Fear The Skyline , Chrono , setzt sich die fünfköpfige Band zusammen. Der Sound müsste vor allem Freunden von Architects und Periphery reinlaufen. Aber Überzeugen Sie sich doch unten am besten selbst, beim Konsum des wahnsinnig sehenswerten Musikvideos, der allerersten Veröffentlichung von Mavis, "Insight".

Zwischen Musik und rohem Keksteig - Euroblast 2018. Mit dabei: Conjurer, Vola, I Built The Sky, Caligula's Horse, Monuments, Cabal, Rolo Tomassi, Heart Of A Coward, Crippled Black Phoenix, Soen, Vildhjarta, Sordid Pink und Long Distance Calling.

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Crowdsurferin bei Vildhjarta. Foto: Janik Fregin / mim// "Festival for progressive Music", so labelt sich das Euroblast Festival selbst. Und das stimmt. vom 4. bis 7. Oktober haben sich Progfans aus aller Welt in Köln versammelt um sich ein Wochenende des Euroblastzaubers hinzugeben. [Janik war vor Ort und hat hier diesen recht ausführlichen Bericht und schöne Fotos mitgebracht. - Anm. d. Red]

Progressives Mega-Line-Up: Euroblast mit Monuments, Rolo Tomassi, Vola, Long Distance Calling, Crippled Black Phoenix vom 5. bis 7. Oktober in Köln.

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Monuments. Einer der Headliner beim diesjährigen Euroblast in Köln. Foto/Quelle:  Frank Wesp  / fb.com/thisismonuments Wenn euch bei Bands wie Meshuggah , Devin Townsend , Animals As Leaders , Textures , Sikth  die Alarmglocken im Kopf losgehn, dann solltet ihr auf jeden Fall Anfang Oktober nach Köln fahren. Denn dort findet zum 14. Mal das Euroblast Festival statt. Die oben genannten Bands spielen dieses Jahr zwar nicht da (hah, gecatcht!), dafür 42 andere bekannte sowie noch unbekannte Gruppen. Wer den Banner hier nicht entziffern mag, der kann unten schauen, da haben wir eine alphabetische Liste der Bands. Quelle: Euroblast Facebook Los geht's sogar schon am Donnerstag, mit der Ignite Night im Club Volta. Ab 19:30 spielen dort die ersten Bands. Der offizielle Startschuss ist dann am Freitag in der Essigfabrig. Um 13:30 Uhr spielen dort Unprocessed und es geht dann im Wechsel zwischen Main- und Sidestage mit 5 Minutenpausen, jedoch ohne Überschneid...

Mensch oder Maschine? The Hirsch Effekt im Club Zentral. Mit dabei die lustigen PeroPero.

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The Hirsch Effekt. Foto: Janik Fregin Der erste Teil der ESKAPIST Tour ist vorbei. 29 Städte sind schon versorgt, unter anderem die Kesselstadt. Dort haben The Hirsch Effekt dem Club Zentral eingeheizt. Eröffnet haben PeroPero . " Progressive metal from the depths of space!" So beschreibt sich das Duo selbst. Mit Raffhaltern und Plastikstäbchen als Kopfschmuck und glitzernde Jeansjacke und  Gardinen als Umhang  haben die beiden wohl die besten Outfits am Abend. Ansagen zum Publikum gabs über Playback Alien-Reptil Stimme die immer wieder zwischen den Songs zu den Erdlingen gesprochen hat. Musikalisch bewegen sich die Österreicher (mittlerweile in Berlin niedergelassen) ganz breit zwischen Stoner Rock, Mathcore, Jazzrock, aber immer mit dem großen Zeh im progressiven Metal. In dem Set von circa 40 Minuten lassen sie Langeweile keine Chance und bereiten die Stuttgarter auf den Hauptakt vor.

Hohlräume im Seelenleben? Minus The Bear füllen die mit Musik. Das neue Album "Voids" ist da. Das sechste Album der Band. Das erste seit fünf Jahren.

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Minus The Bear aus Seattle. Foto/Quelle: Shervin Lainez / Bradley Hale / fb.com/minusthebear Die vier Nordamerikaner sind Meister ihres Faches. So weit man Meister eines Fachs sein kann, das sich so schwer definieren lässt. Indie-Rock. Mit Emo- und Math-Rock-Anleihen. Der zurückgelehnte Sound von Minus The Bear aus dem Staate Washington, aus der Stadt mit dem lustigen Namen und der Space Needle, ist seit 16 Jahren ein ganz eigener unverkennbarer. Auch wenn dieser im steten Wandel steht, die Grundfarbe bleibt diese kalte Gelassenheit. Zwischenmenschliche Lehren und Hohlräume, Verarbeitet in Hymnen auf das soziale Scheitern. "Ooohoooo let me forget your name". Letzteres Zitat stammt aus "Where Is The Boat?", dem fünften Titel auf der eben erschienenen neuen Platte "Voids". Musikalisch möchte ich die irgendwo zwischen "Planet Of Ice" und "Omni" einordnen. Griffige Rock-Riffs treffen auf Synth und Rhythmen, die fast hypnotisch in Wi...

Wir sprechen über neue Musik aus Stuttgart. Im Interview mit Maik und Arne von An Early Cascade. Ausführlich. Lehnt euch zurück. Wir quatschen über die Tour mit Heisskalt und das neue Album "Alteration".

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Foto: Venera Red. Photography / venera-red.com   // Ich treffe mich mit Maik, dem Sänger, und Arne, einem der Gitarristen, von An Early Cascade im Kap Tormentoso in Stuttgart, unten in der Kellerkneipe auf ein Bier. Wir sprechen über das neue Album, wie das so entstanden ist.

An Early Cascade mit neuem Album. "Alteration". Alles neu. Alles anders. Aber immer noch AEC.

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Knapp ein-einhalb Jährchen nach ihrer letzten EP "Kairos" streben die Stuttgarter An Early Cascade wieder einmal Veränderung an. "Alteration" ist die erste Platte der über zehnjährigen Bandgeschichte, die einfach mal ganz anders aufgenommen wurde. Das liegt daran, dass einer der wichtigen Songwriter (Stroh) nach "Kairos" die Band verlassen hatte. So wurde das Album jetzt erstmals komplett beim Jammen geschrieben. Gemeinsam. Das Ergebnis ist ein erwachsenes Album zwischen Prog, Emo, und sogar Stadion-Rock. Klar, den Vergleich mit Circa Survive muss man bringen. Der kratzt aber nur an der Oberfläche. Es sind viele Einflüsse, aus der Post Hardcore Ecke zu hören. Oder zumindest von Bands, die den Mut hatten aus der Genre-Schublade auszubrechen. Wie Thrice oder sogar Biffy Clyro. Denn genau diesen Mut haben auch An Early Cascade. Es ist ein eigenständiger, spezieller Sound. Er wird nur das eine Problem haben, deutsche Vermarkter haben keine Eier. In den USA...

Ganz schön dissonant verstrahlt, häh. Lingua Nada auf ihrer neuen Split mit Paan. Emo-Gaze?

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Lingua Nada . Foto: Promo Lingua Nada und Paan haben schon in Real Life und so gemeinsame Sache gemacht. Jetzt musste da auch mal eine Split-EP daraus geboren werden. Logisch. Das hat dann was von Punk, Emo und Hardcore. Oder auch nicht. Es klingt bei beiden Bands mal dissonant, mal schön, mal ganz schön dissonant. Letzteres trifft mehr auf Lingua Nada zu. Verstrahlt sind die auch ein bisschen mehr, glaube ich zu hören. Beide Bands waren mal, vor knapp zwei Jahren zusammen drei Wochen in Großbritannien unterwegs auf Tour. Die verstehen sich halt. Passt ja auch. Auch musikalisch. Kommen ja auch beide aus Leipzig. Das passt dann schon, dass man das mal auf eine Split 12“ Vinyl zusammenbringt. Paan . Foto: Promo //

Hejscala - junges Programm bringt frischen Wind in das altehrwürdige Scala Ludwigsburg. Wir waren bei der Show von The Intersphere & An Early Cascade

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An Early Cascade am 15.12. in Ludwigsburg. Foto: mim// Im Scala in Ludwigsburg gibt's künftig vermehrt jetzt auch laute Musik für jüngere Semester. Das neue Programm wird von einem der beiden Gitarristen von An Early Cascade, von Arne künstlerisch kuratiert. Vergangene Woche buchte er beispielsweise die Aschaffenburger The Intersphere in das kultige Kulturkino im Herzen Ludwigsburgs. Sind die Kinoränge erst einmal ausgebaut, bietet der Saal jede Menge Platz und eine hohe, große Bühne, perfekt für griffige Rockmusik. Dem Progressive-Rock von The Intersphere, als auch der etwas verwegeneren Emo-angehauchten Variante von An Early Cascade, stand der schöne Kino-Saal durchaus. Die Lokalmatadore An Early Cascade, aus Ludwigsburg, Kornwestheim, Stuttgart und so sind nunmehr seit über 11 Jahren unterwegs und bringen bald tatsächlich ihr zweites Album in Langspielerlänge raus. Kürzlich aufgenommen, soll es im April das Licht der Welt erblicken. The Intersphere zusammen mit An Earl...

Deftones mit neuem Material. "Gore" kommt. "Prayers/Triangles" weckt Laune.

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Das neue Album der Deftones namens "Gore" erscheint am 8. April.

An Early Cascade. Seit gut zehn Jahren eine der spannendsten Bands im Großraum Stuttgart. Niemals wiederholend, immer wieder neu. So auch "Kairos" die aktuellste EP.

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An Early Cascade . Quelle: Promo / Foto: Venera Red. Photography "Everything is passing us by from time to time we wonder why." Nur An Early Cascade scheinen uns nie zu verlassen. Was wir ziemlich gut finden. Sie winden und erfinden sich immer wieder neu. Die Kornwestheimer und Stuttgarter befinden sich nun schon seit über zehn Jahren unter den spannendsten Künstlern der vermeintlichen Stuttgarter Musikszene. Immer im Wandel, nie stagnierend. Immer mit der Zeit und dem Raum um musikalisch voran zu kommen. Von den ersten Demos, von der "Your Hammer..."-Ep über "Versus" verstrich nicht nur viel Zeit,  sondern auch die Besetzung der Band machte viele Phasen durch, und der musikalische Horizont der Köpfe hinter An Early Cascade erweiterte sich unüberhörbar. So ist "Kairos" nichts anderes als die logische Konsequenz daraus, wenn sich eine Band mit so viel Talent dem Pop öffnet, dabei aber nie ihre Wurzeln leugnet. Auf "Kairos...

Von Hirschen, Jungs mit Lasern und einem Dienstag, der gefühlt am Wochenende statt findet. The Hirsch Effekt und Laserboys. Zusammen im Juha-West in Stuttgart.

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The Hirsch Effekt aus Hannover, in Stuttgart. Foto: mim Es war ein bisschen eine komische Kombination. Am Dienstagabend im Jugendhaus-West in Stuttgart. Oben auf dem Billing: die ernsthaften Techniker The Hirsch Effekt aus dem mittleren Norden der Republik, aus Hannover. Deren Themen rangeieren zwischen Herzschmerz, Verlust und Ausweglosigkeit. Als erste Band am Abend, sprich als Support, eine Spaßtruppe aus der hiesigen Landeshauptstadt. Mit dabei Songs vom Saufen, Fußball, Wochenende, dem Weltuntergang und Bratwurst. Die Laserboys .

Wo geht die Reise hin? Coheed and Cambria kündigen neues Album an.

You Got Spirit, Kid (Lyric Video) von Coheed and Cambria auf tape.tv . Wer die Alben von Coheed and Cambria , der Prog-Rock-Band um Claudio Sanchez kennt, weiß dass ein Song selten auf das komplette Album schließen lässt. Da die Band sich abwechselnd mal mehr mal weniger im Prog, Punk, 90er Emo, Metal, Indie-Pop oder klassichen Rock austestet, ist's schwer zu sagen - wo es nach dem Erstling aus dem neuen Album hin geht. " You Got Spirit, Kid " ist der Vorbote auf das in diesem Herbst erscheinde Album. Laut Allmusic.com wird das Album " The Color Before The Sun " heißen und bei New-York-Indie-Label und Kreativ-Institution 300 Entertainment erscheinen. Momentan ist noch fraglich ob es inhaltlich Teil der Weltraum-Saga ist, mit der sich die anderen Alben der Band aus New York City konzeptuell befasst haben. Wir werden die Band auf dem Hevy Fest, Mitte August in Süd-England sehen. Vielleicht erfahren wir dann ja mehr. Dort spielen sie in erster Linie ...

Ein Gespräch mit An Early Cascade.

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Mit der Band groß geworden. Maik von An Early Cascade. Foto: mim Die Stuttgarter Band An Early Cascade ist ein eingeschworener Haufen. Im besten Sinne. Frontmann Maik und seine Kumpel, Michael, Jan, Andreas und Arne haben zusammen schon viel erlebt. Einige intensiver, andere für eine kürzere Etappe ihres Lebens. Maik gründete zusammen mit Michael vor zehn Jahren die Band, zusammen mit ein paar Freunden. Zehn Jahre An Early Cascade sind für alle Beteiligten Grund genug gewesen, das mit einer speziellen Show zu feiern. Alte Kamellen sollten wieder aufgewärmt werden. Songs der ersten Stunden. Ich habe mit Maik, Jan und Andreas vor der Show zusammen gesessen und über die Vergangenheit sinniert. Michael saß dann später auch dabei. Es gab viel zu bereden. In zehn Jahren ist viel passiert. Viel Leben. Viel Freude. Aber auch Verlust eines engen Freundes.

Eine Dekade An Early Cascade. 10-Jähriges gefeiert zusammen mit Big Spin, Mutelights und einem rappel vollen JuHa-West.

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An Early Cascade : fester Bestandteil der Stuttgarter Musikszene. Foto: Matthias R. Schneider (mim) Das Jugendhaus-West ist in Stuttgart sowieso so ein Nest, in das man rein schlüpft, und das Gefühl hat jedes Gesicht zu kennen. Diesen Samstag war das wieder so ein Paradebeispiel. An Early Cascade hatten zum zehn-jährigen Bandgeburtstag geladen. Und ich glaube so ziemlich all ihre persönlichen Freunde sind gekommen, und haben ihre Freunde mitgebracht. Denn das ganze sollte zu einem ziemlich großen Fest werden. Ich hatte mich kurz vor der Show auf ein kurzes Interview mit der Band im Backstagebereich, dem Keller des Jugendhauses getroffen. Frontmann Maik hatte mir dabei versichert, musikalisch wird das ein Querschlag durch die Banddiscographie an diesem Abend werden. Über was wir sonst noch gesprochen haben, könnt ihr hier an anderer Stelle bald ausführlich lesen. So viel schon einmal jetzt. Es ging um Musik, Freundschaft, Zusammenhalt und Tod. Als Aufwärmbands hatten An Early Ca...

Vom wütenden Abstieg in die Tiefen der Seele. Circa Survive mit "Descensus".

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Circa Survive aus Philadelphia. Fotoquelle: Promo/Sumerian Records Der Abstieg ist ein langer Weg. Er ist negativ belegt, musikalisch jedoch schön inszeniert. Circa Survive sind eine dieser Bands, die seit gut einer Dekade im Postcore unterwegs sind. 2004 gründete Frontmann Anthony Green die Band zusammen mit Freunden und Bekannten aus der Emo- und Punk-Szene in Philadelphia, Pennsylvania. Er suchte einen Ausweg aus dem Trubel des Musikbusiness. Seine andere Band Saosin war gerade im Begriff auf der neu aufbrandenden Emocore-Welle davon zu reiten. Ihm ging das damals alles zu schnell. Er sprang ab. Und lies es mit Circa Survive langsamer, und musikalisch auch geerdeter aber auch progressiver zugehen. Letzterer Punkt, das Progressive in der Musik von Circa Survive, das lies diese Band in den vergangenen zehn Jahren im steten Wandel dahinevolvieren. War Juturna schon von Kritikern und Post-Emo-Fans gleichermaßen gefeiert, legte die Band nach dem Debüt mit jedem weiteren Release ...