Posts

Es werden Posts vom August, 2012 angezeigt.

Leben: Mehr als nur ein Nebeneffekt. Circa Survive im Alleingang mit "Violent Waves".

Bild
Circa Survive sind mittlerweile wohl eine der beständigsten Bands aus dem, sagen wir mal, Post-Emo, der letzten Jahre. Seit Frontmann Anthony Green von Saosin abgesprungen war, konnte er mit seinen neuen Freunden in Circa Survive machen was er wollte, und das war auch gut so. "Violent Waves" ist nun das vierte Album der Band aus Pensylvania in den USA. Dabei gehen die fünf Künstler das erste mal komplett den Alleingang. Vertrieb, Produktion und Vermarktung haben sie fast komplett ohne Fremdhilfe bestritten. Ganz und gar DIY wie es im Buche steht.

So wurde "Violent Waves" noch einen Ticken progressiver und aber auch wieder verträumter als der recht eingängige Vorgänger "Blue Sky Noise". Pop-Charakter entfaltet das neue Werk auch hier und da bis zur Blüte, aber insgesamt wird den einzelnen Songs mehr Zeit eingeräumt, und so durchlaufen diese in sich mehr Transformationen als auf dem direkten Vorgänger, dessen Songwriting mehr nach Vorne gerichtet war. "…

Anteater in Stuttgart mit Mahlstrom, Reznik Syndrom und Wolfenstein. Hardcore-Geheimtipp wird zu schönem Spaß.

Bild
Anteater und Mahlstrom sind zwei junge ambitionierte Bands. Mahlstrom aus Ditzingen und Anteater aus Paderborn und Bielefeld spielen beide irgendwie Hardcore, aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Die beiden Bands waren auf ihrer ersten gemeinsamen Tour unterwegs und der letzte halt war quasi ein Heimspiel für Mahlstrom, der war nämlich im JuHa-West in Stuttgart.

Tatkräftige Unterstützung war durch eine recht frisch gegründete Band namens Wolfenstein und die lokal oft bemerkten Reznik Syndrom. Erste Band am Abend waren Wolfenstein, die mit ihrer selbst benannten Power-Violence, einer Sorte Hardcore-Thrash, die Bude zu Beginn ganz schön aufrüttelte. Danach spielten Reznik Syndrom ein gewohnt solides Set, ihres markanten Post-Hardcores zwischen Escapado-Deutsch-Hardcore und Envy-esquen Post-Rock-Schnörkeln. Dem gut aufgelegten Publikum gefiel das Dargebotene durchaus.

Dann kam die erste Hälfte des Tour-Gespanns vor die Bühne, denn das Ganze war kuschelige Floor-Show. Alle Bands …

Die Ernte der Teufel? [b.abuse] mit "Devils Harvest".

Bild
Seit 1991 machen die Saarländer [b.abuse] nun zusammen Musik. Diesen Monat brachten sie nun ein neues Werk mit dem Namen "Devils Harvest" via Midsummer auf den Markt. Ein düsteres Album, das acht Mal die Welt untergehen lässt. Zwischen Doom, Ambient und Psychedelic wird hier ein Post-Rock-Brett abgefahren, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. So viel kann vorab schon einmal gesagt werden.

Die finsteren, kratzenden Vocals schürfen eine Kerbe durch die mitreisenden musikalischen Wogen, die die Band in ausgefeilter Inszenierung durch die Lautsprecher treibt. Freunden von Neurosis oder den weniger bekannten Trenches wird alsbald der Sabber im Mund zusammen laufen. Lobhudelei hin oder her. An diesem Album finde ich nichts auszusetzen. Vielleicht, dass es nur acht Titel sind. Und eine Dreiviertelstunde immer so schnell vorbei ist. Vor allem wenn man so packend unterhalten wird. Aber dann hört man die Platte eben nochmals, und nochmals. [b.abuse] leben ihre Musik, und schaff…

Erinnerst du dich an Baphomets Fluch? Das klassische Abenteuer-Spiel, das wir alle so geliebt haben.

Baphomets Fluch heißt international Broken Sword, was schon einmal die erste Verwirrung birgt. Doch egal wie es heißt, es beinhaltet bis dato immer schön erzählte Geschichten, kniffelige Rätsel und durchaus charmante Charaktere. Der etwas ungeschickte Held George Stobbart wurde von einigen von uns schon durch zahlreiche Abenteuer gelenkt. Zu Anfang waren es schäne 2D-Titel, später schwierig zu bedienende 3D-Versuche. Immer jedoch war die Geschichte schön erzählt. Nun startet der Urvater Charles Cecil mit seinem Revolution-Software-Team eine Kickstarter-Kampagne um ein brandneues Teil der Serie fertig stellen zu können. Im oben eingebetteten Video wird das ambitionierte Projekt vorgestellt. Und ->hier könnt ihr es euch bei Kickstarter anschauen und möglicherweise unterstützen.

Das Ganze sieht aus als würde man die Charaktere wie damals gewohnt per Mausklick durch aufwendig gestaltete, von Hand gezeichnete Welten schicken. Diese Form von Computerspielen lebt momentan durch jede Menge…

Sauna mit Hardcore-Aufguss. Touché Amoré brachten Birds In Row und die Post-Rocker O'Brother mit nach Stuttgart.

Bild
Ja, es war heiß. Gleich einer Sauna stand die schwüle, verschwitzte Luft im kleinen Jugendhaus West. Der Grund sich bei einem so schönen Sommerabend in die Enge zu quetschen, war für die meisten wohl Touché Amoré. Die reiten nämlich momentan dicke auf dieser US-Amerikanischen Wave of new emotional Hardcore.

Dabei hatte der Abend noch wesentlich mehr als nur in Anführungszeichen, Hardcore, in Petto. Keine geringeren als O'Brother durften den Abend nämlich eröffnen. Mit ihrem experimentellen Post-Rock, der ab und an in Sludge auswandert, verlangten sie früh am Abend dem Publikum einiges ab. Songs die im Schnitt vier mal so lang waren, wie einer der darauf folgenden Band Birds In Row, gehen eben tiefer, oder langweilen schneller, je nach dem. Als krasses Gegenteil zum ausladenden Rock-Monster O'Brother spielten Birds In Row zu Dritt, lauten, peitscheden Hardcore, der schnell zu Potte kam, und schell wieder rum war.

Der Headliner Touché Amoré durfte sodann die heiß-gespielte Saun…

Ein maskierter Rapper, düstere Beats und Handschellen. JJ Doom mit "Key To The Kuffs".

Bild
Rapper Doom ist in der Vergangenheit schon einige Kollaborationen eingegangen. Alle seine Pseudonyme erspare ich mir mal. Darüberhinaus werde ich seinen Namen auch nicht in Großbuchstaben schreiben, wie er auf seiner Facebook-Seite fordert. Das Hip-Hop-Game ist eins, in dem man drin stecken muss um es zu verstehen. In Schubladen denken ist sowieso eine schwierige Angelegenheit. Musik bleibt Musik, aber ist das Kunst, oder kann das Weg?

Das erste Album der alternativen Rap-Gruppe JJ Doom, zusammengesetzt aus eben genanntem Rapper Doom und seinem Rapkollegen und Produzenten Jneiro Jarel (JJ, Dr Who Dat?), ist ein Grund, warum man neben all der Street-Cred auch ab und zu mal einfach so ein Rap-Album hören sollte.

Das Album wurde in London und New Orleans aufgenommen und eingespielt, und ist unwiderstehlich düster. JJ, der in Brooklyn geboren ist, und nun in New Orleans lebt bringt zusammen mit Dooms britisch angehauchten Straßen-Rap eine Mixtur aus Samples und wabernden Klangwelten auf …

Schlafwandler in Video, neue Musik in Bild und Ton. "Ad Absurdum" von Reznik Syndrom.

Bild
Reznik Syndrom aus Stuttgart haben uns vor einiger Zeit mit ihrer "Auftakt."-EP eine kleine Freude bereitet. Manche wird es daher freuen, dass die junge Band, die einst nur Studioprojekt war, nun gar regelmäßig die heimischen Bühnen bespielt. Aus dem kleinen Projekt wurde unübersehbar zu mindest ein bisschen mehr, als zu Beginn angedacht. In der Nacht von gestern auf heute brachten die fünf Stuttgarter nun eine Mini-EP heraus. Sie beinhaltet zwei nagelneue Songs, "DNS" und "Entwicklung Ad Absurdum", letzterer bekam sogar ein Musikvideo spendiert, und alles im ach so hippen DIY-Modus. MY INDIE MIND begleitete einen Teil des Videoshoots, der im idyllischen Talheim stattfand. Das ist auch im Film "Dissonanz / Konsonanz" zu sehen, den man seit einiger Zeit hier und bei Vimeo streamen kann.

Neben dem Video und den zwei neuen Songs gehört auch noch ein Rework von "Ich Spiele Mit" ins Paket, was das Elektro-Gespann Buttheads daraus gebaut hat…
Bild
Spenden sind doch langweilig und was für Snobs, die sich ein gutes Gewissen kaufen müssen. Dann kauf Dir doch lieber gleich einen unwahrscheinlich individuellen Jutebeutel, Stoffsack oder wie du diese Tragetasche gerne nennen magst. Mit zwanzig Euro sind gerade So die Produktionskosten gedeckt, inklusive Versand. Einen kleinen Obolus im Wert von ein bis zwei Euro stecke ich dann in die eigene Tasche (höhö no pun intended) um MY INDIE MIND stetig zu verbessern. Schau Dir den Store beimyindiemind.bigcartel.coman.

Von jungen Leuten und einer ganzen Ladung Weltschmerz. Hospitals und The Cold Harbour mit Sending Lights in Stuttgart.

Bild
Drei Bands, die den momentan geläufigen melodischen Hardcore beackern, spielten am Freitagabend in Stuttgarts JuHa-West. The Cold Harbour als sogenannter Headliner, waren mit einer weiteren britischen Band, Hospitals, und Sending Lights aus Würzburg zu Gast.

Keine der Bands hat schon einen großen Namen, oder eine lange Geschichte auf die sie zurückblicken kann. Deshalb war der Eintrittspreis moderat und der Massenandrang hielt sich in Grenzen. Die Leute, die allerdings den Freitagabend hier begannen, sollten musikalisch gute Unterhaltung geboten bekommen. Highlight waren definitiv Hospitals, die als zweite Band am Abend spielen durften. Deren Auftreten wirkte von allen Bands am reifsten, und die Songs zündeten sofort. Viel Zeit sollte auch nicht vergehen, denn nach etwa 15 bis 20 Minuten waren die Briten schon mit ihrem Set durch und das lang höchstwahrscheinlich hauptsächlich daran, dass nicht mehr Songs von Hospitals existieren. An der Stimmung kann es nämlich nicht gelegen haben, …

Psychedelische Kost von jungen Damen serviert: Stealing Sheep, "Into The Diamond Sun".

Bild
Ein bisschen Hippie, ein bisschen exotisch - so sehen die drei jungen Frauen Becky Hawley, Emily Lansley und Lucy Mercer aus, und so klingen sie auch in ihrem Band-Outfit Stealing Sheep.

Liverpool war schon immer ein dankbares Pflaster für extravagante Musik. Auch die drei jungen Musikerinnen konnten sich dort prächtig entfalten. Die drei Britinnen machen verträumte Musik übers Träumen und über den Fakt, dass es manchmal besser ist, über schwere Entscheidungen erst einmal zu schlafen, über Lügen und zwischenmenschliche Geschichten, Haie und das Augen zu machen.

Thematisch wie musikalisch ist "Into The Diamond Sun" also durchaus ein verträumtes Musikalbum. Ein sehr schönes dieser Sorte. Denn es ist nicht durchgehend schläfrig, es wacht auch als spritzig uns spielfreudig auf. Bestes Beispiel für dieses Zusammenspiel von müde und wach, langsam und schnell ist das Liedchen "Circles". Ein rundes Ding, wie Kreise eben so sind, um in den Doppeldeutigkeiten zu bleiben.

Mu…

The Static Age im Kap Tormentoso. Schöne Musik für nix, ein Bericht.

Bild
The Static Age sind gewissermaßen ein immer währender Geheimtipp. In Szenekreisen oft bejubelt und fast schon heimlich abgefeiert bringen sie ihren New-Wave-Revival-Punk immer und immer wieder all the way from Amerika auf unsere kleinsten Bühnen.

Dabei machen sie solch schöne Musik. Genau das taten sie Mittwochnacht in Stuttgart im Kap Tormentoso. Im Keller der gediegenen Seefahrer-Bar im Stuttgarts Herzen spielten sie ihre hauseigenen Hits wie den grandiosen "Daughters & Sons". Leider blieb der Band in Stuttgart für ihren großartigen Auftritt nicht besonders viel Zeit. In einer knappen halben Stunde rissen sie aber einiges. Beschweren kann man sich sowieso nicht, denn die Türen zur Show waren ohne Eintrittspreis geöffnet. Zuvor spielte das lustige Musiker-Pärchen Slingshot Dakota, deren Drummer eine wahre Rampensau ist, wie sie im Buche steht. Mit ihrem Lo-Fi-Punk aus Schlagzeug und Keyboard wussten auch sie zu begeistern. Opener am Abend waren Kill Valmer.

Eine kleine F…

Die Orsons vom Dach. Spontanes Mini-Konzert in Stuttgart-City.

Bild
Ein paar Tage lang munkelte es in der Stuttgarter Musikszene. "Am Mittwoch geschieht was" hieß es aus einigen Ecken. Hip-Hop-Leute um das Label Chimperator versicherten, dass da was im Busch sei. Dienstag-Nachmittag ward es dann via Facebook bekannt gegeben: Die Orsons sollten am Mittwoch ein kleines Konzert von einem Hochhaus-Dach am Rotebühlplatz in der Stuttgarter Stadtmitte geben.

Was knapp zehn Minuten andauerte (mehr erlaubte die Polizei wohl nicht), und einige uneingeweihte Passanten mit verdutzten Blicken hinterließ war eine nette Auflockerung des Alltagstrotts.

Ein schlechter Scherz am Rande: Die selbsternannte erste Hip-Hop-Boyband aus Stuttgart tritt seltsamerweise bei Stefan Raabs Song Contest, bei dem die Bundesländer gegeneinander antreten, für das Saarland an. Tua, Plan-B, Maeckes,Kaas sind allerdings allesamt Schwaben. Dann haben sie selbst noch Hip-Hop-Durchstarter Cro aus Stuttgart mit dabei. Kaas wohnt lediglich in Saarbrücken. Soll es eben so sein, Grund…

Ausgehtipp: The Cold Harbour in Stuttgart mit Hospitals und Sending Lights. Freitag, 10. August im JuHa-West.

Bild
Okay, es ist Dienstagabend. Zeit für die Wochenendplanung. Am Freitag gibt es in Stuttgart eine gute Ladung modernen britischen Hardcore. Die brachialen Hospitals verstärken ihre englischen Kollegen The Cold Harbour. Dritte im Bunde sind die Würzburger Sending Lights.

Die Show am Freitag im JuHa-West in Stuttgart kostet schlappe 9 Euro und fängt voraussichtlich um 20:30 Uhr an. Einlass ist schon um 20 Uhr.

Vorher macht ihr am besten schon mal Bekanntschaft mit den Bands:

The Cold Harbour


Hospitals


Sending Lights
<a href="http://sendinglights.bandcamp.com/track/home">Home by SENDING LIGHTS</a>

Tracing Giants. Von schlechten Träumen und falschen Idealen. Neue Musik aus Saarbrücken.

Bild
Dass aus dem Saarland auch gute, laute Musik kommt wissen wir spätestens seit den Parachutes. So unähnlich ist die junge Band Tracing Giants ihren Landsleuten auch gar nicht. Mit technisch einwandfrei produzierter Musik zwischen modernem Hardcore und Post Hardcore können die drei Lieder, ihrer in Eigenregie veröffentlichten Debüt-EP, sicherlich schnell die Hörer auf ihre Seite bringen.

Die CD erzählt kurz und bündig von einem gewissen Selbstfindungsprozess, von schlechten Träumen und falschen Idealen. Der Protagonist kämpft mit Schlaflosigkeit und überkommt zu guter Letzt die Einöde eines von außen bestimmten Lebens. Frontmann Michael brüllt seine Verse mit seiner markanten Schrei-Stimme in gut verständlichem Englisch und kämpft dabei offensichtlich auch mit dem eigenen Schweinehund - sich nicht vom Alltagstrott klein halten zu lassen.

So sind Tracing Giants eine weitere deutsche Hardcoreband, die defintiv Zukunft auf unseren Bühnen haben könnte.


Tracing Giants - self titled
VÖ: 24.07.…

Ke$ha und Bon Iver auf einer Platte? "The Flaming Lips and Heady Fwends" macht es möglich.

Bild
"The Flaming Lips and Heady Friends" ist eine extravagante Platte. Dahinter steckt selbstverständlich die Band The Flaming Lips, die immer psychedelischer wird, in allem was sie tut und aber auch lässt. Was sie mit diesem neusten Werk gemacht hat ist: in komische Klangwelten die unterschiedlichsten Künstler zu vereinen. Was sie damit nicht gemacht hat, ist ein ansprechendes Album zu schaffen.

Auf "The Flaming Lips and Heady Friends" befinden sich Künstler wie Nick Cave, Ke$ha, Bon Iver, New Fumes, Erykah Badu und viele mehr, aus den verschiedensten musikalischen Ecken vereint. Einige der Songs waren schon zuvor auf kleineren EPs veröffentlicht worden, die waren natürlich sehr limitiert und künstlerisch in ihrer Aufmachung verarbeitet. Dieses Album jetzt bringt noch ein paar mehr Kollaborationen auf den Plan, jedoch ist nicht jedes Ergebnis jener Zusammenarbeiten ein Genuss. Wenn man das Album auf Shuffle hören würde, könnte man eine ganze Weile lang nur Songs erwis…

Circa Survive verschenken "Violent Waves" Tour EP.

Bild
Normalerweise bringt uns das ja herzlich wenig, wenn tolle Band-Zusammensetzungen in den USA auf Tour sind. Außer wir sind Ultra-Groupies und stalken unsere Wonneproppen. Im Falle von Circa Survive können wir allerdings mal eine Ausnahme machen. Denn die fünf Prog-Emocoreler sind mit O'Brother, Touché Amoré und Balance And Composure in den Staaten auf Tour, und netterweise (jetzt kommen wir zum springenden Punkt) verschenken sie aus diesem Anlass eine kleine Vier-Track-EP mit jeweils einem Song jeder beteiligten Band. Zur Krönung ist der Titel von Circa Survive, namens "Sharp Practice" ein bisher unveröffentlichter, brandneuer Song vom kommenden Album "Violent Waves". 
Das neue Album der Amerikaner erscheint am 28. August. Zum Download der "Violent Waves"-Tour-EP geht es gleich ->hier entlang.
Mehrcircasurvive.com