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Cartograverse. Spoken-Word Poetry mit deepen Lo-Fi-Tunes. Pärchen Wolfmumma und Jamie Nodoubt mit dunklen Gedanken für hellere Zeiten. //EP-Review.

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  Cartograverse - "Self Titled" VÖ: 27.1.2021 via: diy // Cartograverse . Aus Nord-Wales kommt düstere Musik, bisher war das im Myindiemind-Universum meistens Post Hardcore oder ähnliches, bis jetzt. Das Pärchen Wolfmumma und Jamie Nodoubt verbinden düstere Lofi-Musik mit nachdenklichen, rhythmisch gesprochenen Gedichten. Wer wenig mit Spoken-Word-Musik anfangen kann, oder wem das meistens irgendwie zu stressig ist, der sollte Cartograverse trotzdem eine Chance geben. Es wird hier nicht so offensiv wie bei Listener und auch nicht so anstrengend wie bei Kate Tempest. Hinter Cartograverse und Jamie Nodoubt steckt der ehemalige Sänger der Post-Hardcore-Screamo-Band Bastions , der nach seinem Düster-Rap-Projekt Sleep Beggar nun auch mit Cartograverse und seiner Partnerin Wolfmumma moderne zeitgenössische Poetry vertont. Musikalisch werden die nachdenklichen Zwiegespräche der weiblichen und der männlichen Perspektive untermalt von Lo-Fi und Trip-Hop inspirierten Tönen. Die "

Ein Debütalbum von einer Band aus dem Süd-Westen, das wir so nicht haben kommen sehen. Sperling - "Zweifel". //Album-Review.

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  Sperling - "Zweifel" VÖ: 22.1.2021 via: Uncle M // Sperling . Eine Band mit einem Albumdebüt namens "Zweifel". Aus Mannheim und dem Hunsrück, da im Südwesten zwischen der Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg kommt neue Musik, die wir nur auf den Schirm gespielt bekommen haben, dank des vertrauenswürdigen Labels, zwischen Münster und Norddeutschland, Uncle M. Im Pressetext steht der Sperling als einer der wenigen Vögel beschrieben, der überwintert, ausharrt bis alles wieder besser, schön und warm wird. Deshalb der Name der Band. Man merkt schon, da steckt in jedem Wort ein Gedanke und eine Geschichte. Sperling sind fünf junge Herrschaften, die Post-Hardcore mit Sprechgesang und Deutschrap vermischen. Musikalisch und gesanglich rangiert das zwischen Heisskalt, La Dispute, Casper. Rein musikalisch, blendet man die Vocals aus, finde ich in den härteren Ecken des Albums sogar Passagen, die mich an Versus The Mirror erinnern. Nehmen wir all das und den Zusatz eines Cello

Von komplexem Innenleben und dem Mut zu Raum in der Musik. Seahaven - "Halo of Hurt". //Album-Review.

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  Seahaven - "Halo of Hurt" VÖ: 20.11.2020 via: Pure Noise // Seahaven . Die vier Musiker aus Los Angeles hatten die vergangenen sechs Jahre immer mal wieder Zweifel hinterlassen, ob die Post-Hardcore-Band jemals wieder neue Musik veröffentlichen würde. Dann kam im Oktober vergangenen Jahres die Single "Moon" und die Neugierde auf mehr war geweckt. Jetzt sprechen wir über das gesamte neue Werk, das Album dazu. "Halo of Hurt". Mit einem leeren Brummen bahnt sich das Album gemächlich den Weg. Düster, mit viel Raum für Stille, finstere Gedanken und getragene Rhythmik, die einen fallen lässt und immer wieder aufnimmt. Vocals, die sich einschmeicheln können und einen ebenso verzweifeln lassen können. Hier ist ganz viel da, vor allem was über den Mut entsteht, der Musik Raum zu lassen. "I don't belong here", "Void", "Living hell",  allein die Songtitel sprechen Bände, dass das hier kein positives Album ist, und genau das macht e

Wir stellen vor: Devin Heat mit der Video-Premiere zu "Teenage Grief". Zum Jahresstart neue traurig-schöne Songwriter-Musik zwischen Indie und Folk.

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  Devin Heat aus Bremen. Foto: Henk Otte // Wir haben zum Release seiner Video-Single " Teenage Grief"  mit  Devin Heat ein paar Worte gewechselt. Er erzählt uns kurz warum es den Song gibt und warum er ihn nun unbedingt dem geneigten Hörer zeigen möchte. Ein Indie-Folk-Song zwischen Verlust, Trauer und Neugierde. 

2020. Der Jahresabschluss von MYINDIEMIND. Daniel Ha von der Band Leitkegel und unser Autor Matthias sprechen über das Jahr, das komplett aus der Reihe tanzte. Eine Sonderausgabe des MYINDIEMIND Podcasts.

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Ist es ein letztes Aufbäumen dieses Jahres? Was nach dem Knick passiert wird sicherlich alles verändern.

Svalbard - "When I die. Will I get better?" Zwischen zerbrechlicher Harmonie und brutalem Hardcore. //Album-Review.

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  Svalbard - "When I die. Will I get better?" VÖ: 25.9.2020 via: Holy Roar Records Svalbard sind eine dieser britischen Bands, der man die Kälte anmerkt - das schlechte Wetter, aber auch die gesellschaftlichen Herausforderungen und vor allem die soziale Kälte. Auf "When I die. Will I get better?" geht es um Gerechtigkeit, Gleichstellung von Unterschiedlichen, von Frau und Mann und der einfachen Erkenntnis: Frauen sind kein Lustobjekt. Themen, die in dieser Ecke des Hardcore, Screamo und vermeintlichem Post-Black-Metal, Crust-Punk und Power Violence gerne bearbeitet werden. Doch Svalbard haben den Vorteil dabei authentisch zu sein. Sängerin und Gitarristin Serena Cherry trägt da einen Großteil dazu bei. Eine Frau kann solche Themen logischerweise aus erster Hand bearbeiten. Da fällt das Mansplaining mal eben weg. Musikalisch verpackt Svalbard das in einen dynamischen Bastard aus brutalem Hardcore, der sich im Metal und Power Violence und Screamo bedient und federt d

Leitkegel - "Bis zum Ende". Drei Songs, drei Gefühlswelten, drei Gesichter einer Band. //EP-Rezension.

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Leitkgel - "Bis zum Ende" VÖ: 28.8.2020 (digital) 13.11.2020 (Vinyl) via: Broken Silence / Lala Schallplatten Leitkegel spielen Punk, Hardcore, Emo, Indie und Post Hardcore, singen deutschsprachig, mehrstimmig. "Bis zum Ende" ist eine eigenständige neue EP, die ganz gut als Fortsatz ihres letzten Albums "Wir sind für dich da" funktioniert. Allerdings funktioniert "Bis zum Ende" auch verdammt gut als Schaulaufen einer Band, die viele Genre kennt, sie nie benennt und treffsicher zwischen laut und leise, Kraft und Lethargie, Leichtsinn und Scharfsinnigkeit wechselt und deren Wechselwirkungen inszeniert. Wer Leitkegel noch nicht gehört hat, der findet mit "Bis zum Ende" den perfekten Einstieg. Denn jeder Song zeigt ein komplettes Gesicht dieser Band. Titel eins "Du Hörst mich nicht" startet ruhig, baut sich auf, bricht aus. Kein neues Rezept, aber mit dieser Fallhöhe und in dieser Tiefe selten erreicht. Titel zwei "Das darf m