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Es passieren wieder schöne Dinge. Ich fasse mal zusammen worauf wir uns freuen. Live-Gig- und Konzert-Pläne für die kommenden Monate. Stuttgart und Umgebung. //die stadt ohne bling bling

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Touché Amoré verschlägt es auch wieder nach Stuttgart. Zusammen mit Thrice. (Foto mim: August 2012) Es ist Frühling. In der Großstadt am Neckar - ja, die Rede ist von Stuttgart - finden wieder Dinge statt. Seit einer Weile eigentlich schon. Nach der zweijährigen Pandemiepause geht man das unter anderem eher zaghaft an. Krank werden will keiner und wer weiß schon was sonst noch passieren könnte. Deshalb ist es ganz gut, dass sich mittlerweile eine gewisse Lust und Laune jetzt halt doch endlich mal wieder was zu manchen einschleicht. Die vergangen Monate habe ich beobachtet, was sich in Stuttgart und näherer Region so tut - und beobachtet, was davon wirklich statt findet und fand - wo Vorfreude gerechtfertigt ist. Dabei hab ich ein bisschen zusammengetragen, was musikalisch schönes auf uns Stuttgarterinnen und Stuttgarter zukommt. Alles jetzt hier zu lesen in einer kuratierten Liste.

Neue Hardcore-Band aus Stuttgart. Piranoid aus Mitgliedern der Bands Dead Wrong, Loose Suspense und Reznik Syndrom. Debüt-Album: "Verirrte Projektionen". //Quasi-Album-Rezension.

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  Piranoid - "Verirrte Projektionen" VÖ: 5.1.2022 via: diy // Piranoid machen recht forschen Hardcore mit heftigem Schlagzeug und ein bis zwei Metalanleihen. Viel kann ich eigentlich gar nicht sagen, da ich brutal befangen an diese Band herangeführt werde. Der ehemalige Reznik Syndrom -Frontmann ist mein Bruder, er schreibt auch bei Piranoid verkopfte, interessante Texte. Diesmal nicht ganz so humorlos, aber nicht weniger clever. Vorgetragen werden die Lyrics ein bisschen fieser als früher. Ähnlich wie bei seiner letzten Band Loose Suspense , nur eben wieder auf Deutsch. Sträflich muss ich zugeben, dass ich von den anderen Bandkollegen die Vorgängerbands gar nicht wirklich kenne. Der Schlagzeuger hat auf jeden Fall eine Menge Energie. Die 22 Minuten und neun Songs des Debüt-Albums "Verirrte Projektionen" machen durchgehend Bock - vor allem auf Livekonzerte und den Krach in einem linken Zentrum oder Jugendhauskeller. Schön, dass es noch Musik gibt. Schön, dass es no

2021 - myindiemind.de jahresrückblick mit daniel ha und matthias r sch - die stadt ohne bling bling //myindiemind podcast

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  das zweite corona-pandemie-jahr hat uns alle an den rand des verstands getrieben. anders kann ich diese unterhaltung zwischen daniel ha von der posthardcore-band leitkegel und dem journalisten matthias r sch (autor dieser musikwebsite myindiemind.de) nicht erklären. in ein-einhalb stunden fassen die beiden das jahr 2021 zusammen und geben stammtischähnlich ihr halbwissen dazu zum besten. ein paar musiktipps werden alibimäßig eingestreut. das beste an dieser speziellen episode des myindiemind podcasts? dass es endlich mal wieder eine folge gibt und dass wir für nächstes jahr großes vor haben. viel spaß und schöne feiertage. hier anhören:  https://anchor.fm/myindiemind/

Thrice - Horizons/East. Post-Something zwischen Jawbreaker, Neurosis und Beatles. //Album-Rezension.

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  Thrice - "Horizons/East" VÖ: 8.10.2021 via: Epitaph // Thrice . Wer MYINDIEMIND.de schon länger liest, weiß dass jeder Thrice-Artikel hier ziemlich befangen ist. Aber was soll ich sagen? Als Fan der ersten Stunde - zumindest wie das im Jahr 2002 in Deutschland mit 15 möglich war - ist man vielleicht auch etwas kritischer, sollte mal nicht der Nerv getroffen werden. Oder? Eigentlich muss ich das nicht bei jedem Release des kalifornischen Quartetts erklären: Klar, klingen die vier Herrschaften - Kensrue, Teranishi und 2 x Breckenridge nach 23 Jahren gemeinsamem Musizieren nicht mehr wie vier Kids vom Skatepark. Wer den ersten drei Alben nachtrauert, hängt halt in einem anderen Genre ab. Und genau da sind wir eigentlich wieder beim Thema. Bands kümmern sich selten um das Genre in das sie Fans oder Journalisten gerne stecken. Thrice offensichtlich gar nicht. Stetig kommen von dieser US-amerikanischen Band neue Alben, die sich an einer breiten Vielzahl an vermeintlichen Rock-Sp

Australisches Metal-Hardcore-Prog-Crossover: Deadlights - "The Uncanny Valley". //Album-Rezension.

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  Deadlighs - "The Uncanny Valley" VÖ: 21.5.2021 via: Greyscale Records Ich könnte jetzt gut den Hobby-Rentner raushängen lassen und erzählen: manche Dinge sind Fluch und Segen zugleich. Genau wie diese Streaminganbieter - wie Spotify. Einerseits bekommen Künstler von diesen Plattformen erschreckend wenig für ihre Werke gezahlt, andererseits spült der Algorithmus schon immer wieder einmal richtig gutes Zeug in die Playlisten der Nutzer. Ich könnte aber auch erzählen, dass ich im Sommer eine richtig gute Band aus Brisbane, Australien, durch Zufall entdeckt hatte und seitdem meine Ohren an dieser hängen geblieben sind. Ich erzähle jetzt beide Geschichten nicht. Deadlights hängen grob mit anderen Matelcore-Bands aus 'Stralia in einem Internet-Klüngel rum, deshalb bin ich auf ihr neustes Werk " The Uncanny Valley " geschubst worden. Was eine sehr große Freude darstellt und dafür sorgt, dass ich dieses Album - wenn auch reichlich spät - einer Leserschaft vorstellen

Nachwirkungen vom Maifeld Derby Nummer 10 in Mannheim. Lang vermisste Live-Musik und neue Liebschaften. Culk, De Wolff und The Notwist.

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  Bild vom neuen "Biergarten D'Amour" beim "Corona"-konformen Maifeld Derby 2021. Foto: instagram.com/myindiemind.stuttgart   So viel erstmal vorab: Dies ist leider kein ausführlicher Bericht über das 10. Maifeld Derby, das endlich in Mannheim stattfinden konnte. Am vergangenen Wochenende, nach einjähriger Pause und fast regelmäßiger monatlicher Verschiebung, fand das Indie-Pop-Rock-Musik-Festival für Liebhaber an einem Wochenende statt, an dem ich von drei möglichen Tagen nur einen Tag Zeit hatte. Arbeitsbedingt. Leider. Insgesamt waren laut Medienberichten wohl 6500 Menschen dort, schön für die. Lange hatten wir darauf hingefiebert, eigentlich hauptsächlich wegen diesem einen Punkt: laute Live-Musik. Oder wie erging das euch? Wann hattet ihr zuletzt Live-Musik, laut über Bühnen-Verstärker gehört? Ich weiß nicht wie viele Festivals oder generell Live-Shows in Deutschland in den letzten ein-einhalb Jahren möglich waren. Viele waren es nicht. Für mich war das Mai

"Teatro d'ira - Vol. I" von Måneskin. Oder warum ich irgendwie froh bin den Eurovision Song Contest angeschaut zu haben. Oder wann hätte ich bitte italienischsprachigen Alternative-Rock gehört? //Album-Rezension.

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Måneskin - "Teatro d'ira - Vol. I" VÖ: 19. März 2021 via: Rca International (Sony Music) Ich bin ganz froh, dass Måneskin beim Eurovision Song Contest mitgemacht haben. Der europaweite Popmusik-Contest wurde am 27. Mai, inmitten der Corona-Pandemie live in Rotterdam veranstaltet und im Ersten übertragen. Ich bin auch irgendwie froh, dass in Italien aktuell so eine kantige Rockband die Charts krönen kann.  Und wann bitte habe ich das letzte Mal Musik in italienischer Sprache gehört? Diese Frage kann ich mir nicht beantworten. Ich verstehe die Sprache nicht, normalerweise höre ich vorwiegend gerne Musik, deren Inhalte mich - neben der musikalischen Wucht - auch inspirieren können. Deshalb suche ich jetzt auch keine italienischen Bands raus, die Måneskin erklären könnten. Zwei englischsprachige Songs haben sie auch auf ihrem aktuellen Album "Teatro d'ira - Vol. I". Die sind auch gut, aber ich bin froh, dass ich sie zu erst auf Italienisch gehört habe. Ich muss