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Es werden Posts vom Juli, 2018 angezeigt.

"Ich mag Egon Forever" - Zitat: Matthias Roman Schneider MYINDIEMIND.de

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Ich finde das hochgradig interessant, dass man Egon Forever kennt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Schöpfer, Andre Lux, gar nicht mal so unintelligent sein kann. Er schafft es mit seinen unverkennbaren Strichmännchenzeichnungen in rudimentärer Comic-Form, dass ich immer wieder lachen muss. Dabei ist das was er da hinzeichnet und hinschreibt meistens in sich gar nicht komisch.

Der Autor dieser Strichzeichungen ist in Cannstatt ansässiger Schwabe, wobei das nichts zu bedeuten hat. Cannstatt ist ein Stadtteil von Stuttgart. Das ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Seht ihr was ich meine? Ich kann genau so quasi lose Sätze aneinander reihen wie Andre Lux, nur bei mir ist  das nicht lustig. Wie macht der das?
Egon Forever hat was mit unserer "Szene" zu tun, sonst würden "Szene"-Magazine wie der Postillion und Intro (RIP) nicht über ihn schreiben. Ihn? Das? Wieauchimmer. Sonst würden auch Worte wie "Post Hardcore" nicht in seinem nächsten zitie…

Neues Album "Palms" von Thrice kommt am 14. September. "The Grey" bekommt heute ein Video.

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Jeder von uns hat sie, diese eine Band mit der er groß geworden ist. Mit der er herangewachsen ist, und mit der er sich verändert hat. Bei mir ist es definitiv Thrice. Ich hatte nie Zweifel an den Wandlungen und dem Reifeprozess der vier Kalifornier - stellte nie die Ethik der vier Herrschaften aus den USA in Frage. Der praktizierende Christ Dustin Kensrue, mit seiner soulvollen Stimme, konnte mich als Atheist nie verprellen. Musikalisch zu versiert und menschlich zu reflektiert tritt er zusammen mit seinen Kumpels, Teppei Teranishi und Ed und Riley Breckenridge auf.

Tränen und Kompromisse. Erwachsenwerden zusammengefasst. Rope - "Come Closer Now" //Album-Rezension und Album-Stream.

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Rope. Eine vierköpfige Band aus Wales, die sich in post-rockigen Düster-Post-Emo-Songs verliert und wieder findet. Das neue Album "Come Closer Now" folgt keinem Konzept, außer dem einen: dem emotionalen Auspacken, Verarbeiten, Wegstecken. Retuschiert wird hier nichts. Auch nichts kaschiert. Der Bass schlackert, die Instrumente stehen frei, die tiefe Stimme versteckt sich in keinem tiefen Soundbett. Erwachsen, und im Vergleich zum Vorgänger "Manteision Bodolaeth" auch um einiges erwachsener. Weniger verträumt, mehr vom Leben gezeichnet, anklagend Geschichten erzählend. Macht das Berlin aus einem? Jetzt wo Sänger Kai Woolen-Lewis in seiner Wunschheimat wohnt, scheint er Zeit zum Nachdenken und Reflektieren zu haben. Wir lassen uns da gerne anstecken.
8/10 Punkte

Für Freunde von: Planes Mistaken For Stars, Listener, Self Defense Family

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Jetzt das Album komplett anhören im Stream.

Come Closer Now by Rope
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Rope Live in Stuttgart. Anfang August. ->fb.com-Event


Fluxus ist zu, was jetzt? Stuttgart-Mitte wird immer versnobter, da sind wir uns alle einig. Ohne die (temporäre) Concept Mall blicken wir möglicherweise in eine unbunte Zukunft.

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Wir hadern doch immer mit unserer Stadt. Zu viel schlechte Luft, zu viele Autos, keine Parkplätze, nervige Snobs, keine Wohnungen und nur Geld regiert die Innenstadt. Letzteres ist klar. Doch nach dem "DoQu" und der Breuninger-Erweiterung hat der normale, Szene-Interessierte es immer schwerer seine kleinen Wohlfühl-Inseln in Stuttgart-Mitte zu finden. Wir wissen alle, die Bezirke ringsherum funktionieren da anders. Da sind Cafés mit gemütlichem Ambiente, und Bars mit Charakter nicht schwer zu finden. Aber die absolute Innenstadt hatte da die letzten Jahre nur ein Kleinod zu bieten. Und das war die Fluxus Conzept Mall. Läden mit Herz und Cafés mit Herz belebten die verwaiste Calwer-Passage in der Stadtmitte. Jetzt allerdings ist Schluss. Nach drei Jahren, statt einem Monat, wie ursprünglich angedacht.

Nur was passiert jetzt in der Innenstadt? Wird's jetzt wieder langweilig dort? Wir wissen, dass einige der Kleinunternehmer und Läden in der Innenstadt neue Bleiben finden …

Von überschwappender Energie und Marktschreier-Hardcore: Stray From The Path und First Blood im Juha West Stuttgart. Mit dabei die Locals Younger Us.

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Stray From The Path haben ihre eigene Marke modernen Hardcore entwickelt. Groovend, aber nicht minder politisch, ohne Plattitüden. Mit einer Attitüde die positiv an die Zeiten von Rage Against The Machine erinnern und einer Hardcore-Kante, die weder vor New noch Old School zurückstecken muss.

"Every one is welcome to a Stray From The Path show - everything but racism."  Es ist angenehm, (gerade) in diesen Zeiten, wenn eine Band eine Klare Stellung bezieht. Wenn die dann auch noch so verdammt sympathisch und nachvollziehbar ist, ist das ein wahrer Gewinn für die aktuelle, eher flache Musikszene, weltweit.