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Es werden Posts vom Februar, 2016 angezeigt.

Basement. Album Nummer drei. "Promise Everything".

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Basement ist so eine Band, der man eigentlich zutraut schon wesentlich länger dabei zu sein. In bisschen mehr als sechs Jahren haben die fünf Herrschaften aus Ipswich, England drei Alben, eine EP und sogar eine Schaffenspause untergebracht. Das Motto bei Basement, offensichtlich: Ganz oder gar nicht. Deshalb befinden sich die Engländer gerade auch auf Europatour und spielen mitunter auch in Stuttgart. Wenn sie damit fertig sind geht's auch schon wieder auf große US-Tour als Headliner mit Turnstile, Defeater und Colleen Green im Vorprogramm.

Diese Briten wissen was sie tun. Sie kennen in ihrem Dunstkreis keine musikalischen Grenzen und spielen selbst einen 90er Sound der sich im Emo und Grunge bedient, und haben damit schon Bands wie Daylight sprich Superheaven oder Milk Teeth inspiriert.

Das neue Album mit dem Titel "Promise Everything" verspricht nicht viel mehr als eingängig getragenen Emo/Post Grunge. Klingt alles sehr amerikanisch und fühlt sich besonders wohl zwisc…

So Feierabend. Wochenende. Abficken. Pardon. Ich habe mich von folgender Nachricht anstecken lassen. Oder lasern. Diese LASERBOYS bringen mit ihrem neuen Label Abficker den Sound zum Assi-Wochenende. Bitteschön. Hier das farbenfrohe Videomaterial.

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Anbei zitiere ich, wie eigentlich nie, den liebevoll geschriebenen Pressetext der Laserboys aus Stuttgart.



"(...) es ist WOCHENENDE! Die digitalen Überflieger des modernen In- ternetzes LASERBOyS releasen am Freitag, den 19.02.16 ihre neue Single WOCHENEN- DE und obendrauf gleich trippigen Video- content der Extraklasse. (...)"

Namen und Gesichter spielen keine Rolle. Terrible Love lassen die Musik sprechen. Ein Kurzinterview mit der neuen britischen Band.

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Die neue Band Terrible Love hat sich in London zusammen gefunden - aus ehemaligen Mitgliedern von Bastions, Goodtime Boys und Grappler. Aus letzterer Band werden die Vocals beigesteuert. Die Modern/Post -Hardcore Band will aber nicht die Gesichter früherer Bands, sondern ihre neue Musik in den Vordergrund stellen. Ich hatte mit Jamie, einem der Gitarristen, via Email einen kurzen Austausch über das neue Projekt.
Myindiemind: Wer ist denn jetzt in der Band Terrible Love? Warum so geheimnisvoll?

Jamie: "Aktuell finden wir nicht, dass das wichtig ist. Nicht, dass wir versuchen würden seltsam oder kompliziert zu sein, es ist einfach das, dass wir unsere Musik im Fokus der Leute haben wollen. Nicht wer sie macht.  Wenn du das wirklich wissen willst, ist es eigentlich recht einfach es rauszufinden." 
Myindiemind: Wie habt ihr euch getroffen? Ihr kommt alle aus einem ziemlich bewegten Teil der britischen Szene und alle eure Vorgängerbands sind in Stillstand geraten, musstet ihr als M…

Lustige Vögel im Keller. Wie Cancer Bats den Stuttgarter Samstag anfeuerten. So war die Show im Kellerklub mit Lord Dying.

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Der vergangene Samstag ging etwas früher los. Um 19 Uhr öffnete der Kellerklub am Rotebühlplatz einfach mal so seine Türen. Laute Musik stand an. Lord Dying eröffneten um kurz nach acht dann die Bühne für die Kanadier Cancer Bats.

Lord Dying aus Portland. Drei Typen. Zwei Gitarren. Ein Schlagzeug. Viel Metall. Äh, Metal. Der Sound der US-Amerikaner war dann irgendwie Post-Metal mit vielen Riffs, sehr laut, treibend. Für Fans solcher Musik sicher super. Für mich war ein wenig zu wenig Kante dabei. Weißte was ich mein? Nein. Okay. Ziehen wir den am Abend folgenden Hauptact zu rate um Kante zu erklären.

Cancer Bats kommen sportlich auf das kleine Bühnchen im gemütlich gefüllten Keller unterm Stuttgarter Abend, und ziehen ihr Ding durch. Nach dem dritten Song und reichlich "Bricks and Mortar" ist vor der Bühne bei einigen Zuschauern die frühabendliche Müdigkeit gewichen. Lauthals wird mitgebrüllt ins Mikro und in die Luft. Die griffigen Songs zwischen Southern Rock, Haarschütte…

Grieved waren zusammen mit Employed To Serve und Lion City in Stuttgart im Juha-West.

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Das kleine Wochenende war einmal mehr ein lautes im Jugendhaus-West an der Bebelstraße in Stuttgart. Geladen waren Grieved, langsam groovender Hardcore aus Stockholm. Mit im Gepäck hatten sie die Engländer Employed To Serve, kathartischer Finster-Hardcore. Die Türen aufgesperrt haben die hauseigenen Lion City. Die Stuttgarter durften ihre Instrumente mal eben aus dem Proberaum im Keller, auf die Bühne nach oben in den Saal wuchten und um 20 Uhr die langsam eintrudelnden Musikfreunde warmbrüllen.

Grieved, der Headliner, spielte am Abend glaube ich das kürzeste Set. 30 Minuten. Quick and dirty. Ganz in meinem Ohr wollte da nichts vom vermuteten Groove-Monster ankommen. Employed To Serve hatten mich eine knappe Viertelstunde zuvor einfach zu sehr an die Wand gespielt. Bei Bandcamp klingt das schöne Chaos angenehm wie Anno-Anfang-Zweitausend - live ist's dann noch eine ganz andere Wucht. Quasi eine Johnny-Truant-Gedächtnisband mit ungestüm fauchendem Front-Mädchen und wohl platzierten…

Deftones mit neuem Material. "Gore" kommt. "Prayers/Triangles" weckt Laune.

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Das neue Album der Deftones namens "Gore" erscheint am 8. April.

Cancer Bats am Samstag in Stuttgart. Ernsthaft breitbeiniger Southern-Rock-Metal-Hardcore-Bastard im Keller Klub. Augenzwinker. Das wird arg gut. Mit im Gepäck: Lord Dying.

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Ich mach mal Kopie-Paste aus dem offiziellen Facebook von den Kanadiern Cancer Bats.
"Cancer Bats have come to destroy. Fueled by a burning desire to rage harder, play louder and have more fun than any other band, Cancer Bats mix hardcore, southern metal and punk rock into a lethal rock and roll explosion."  Amen.

Am Samstag, den 6. Februar spielen Cancer Bats zusammen mit Lord Dying im Keller Klub.  Einlass ist schon um 18 Uhr. Um 19 Uhr soll's dann laut Veranstalter losgehen. Liegt daran, dass danach normal Samstags-Party im Klub stattfindet. Also versucht den Freitagskater ein bisschen früher abzuschütteln, oder geht einfach mal nicht so spät ins Bett. Tickets an der Abendkasste kosten Richtung 24 Euro. Wir sehen uns im Pit. Sagt man so, oder?