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Gelungener Auftakt. Touché Amoré mit Swain unterwegs. Wir waren in Stuttgart Bad Cannstatt dabei. Hier sind die Bilder

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Touché Amoré im Club-Cann // Die Herrschaften um Frontmann Jeremy Bolm sind hier in der Stadt, ach hierzulande, gerne gesehene Gäste. So war auch der Tour-Auftakt im Cannstatter Club-Cann recht gut besucht. Zwar gab's noch Tickets an der Abendkasse, aber der mittelgroße Jugendhaus-Komplex war dann doch gut ausgelastet. Die kleine Konzerthalle war recht voll am Abend. Eröffnet wurde das Ganze schon um 20 Uhr von den Niederländern Swain . Griffiger Grunge-Revival mit einer guten Ladung 90er-Nostalgie. Das war schon sehr gut, was die Wahl-Berliner da auf's Bühnenbrett brachten. Musikalisch irgendwo zwischen Nirwana und Make Do And Mend. Vom Look her, der Sänger zumindest, irgendwo zwischen Kurt Cobain und Chad Kroeger (nicht böse gemeint, Herr Jesus). War die Crowd bei der Supportband noch zurückhaltend, kamen die Mid-Zwanziger und Anfang-Dreißiger im Raum bei Touché Amoré recht schnell auf Betriebstemperatur. So wurde fleißig getanzt, gemosht, gestagedivt und (um den Ang...

Touché Amoré mit Tourauftakt in Stuttgart. Am 8. Juni im Cann in Bad Cannstatt, zusammen mit Swain.

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Touché Amoré . Foto: Promo / fb.com/toucheamore  // Die fremdernannten Heilsbringer des emotionalen Hardcores kommen bald wieder auf Tour durch Europa, bevor sie ihre Reise nach Australien fortsetzen. Jeremy Bolm und seine Mannen in T ouché Amoré starten ihren Trip am 8. Juni im Club Cann in Stuttgart Bad Cannstatt. Mit ihrem aktuellen Album "Stage Four" sind sie in Höchstform aufgelaufen, vermengen treibenden modernen Hardcore, bit den besten Zutaten aus den frühen Nuller Jahren des Emocore. Zur Show in Stuttgart, und den restlichen Club-Shows in Deutschland, bringen die Kalifornier die holländischen Wahl-Berliner Swain mit. Die machen auch gut was her. Zwischen Grunge und ätzendem Post Punk.

Neuanfang mit Katharsis. Every Stranger Looks Like You, "Catharsis (Self-Help)" als Vorbote zum Debüt-Album.

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Every Stranger Looks Like You .  Source: Facebook  -  Picture: by  An-Sofie De Meyer   Nach ausgiebigen Touren durch Europa, über vier Jahre lange, haben die drei Belgier Every Stranger Looks Like You schließlich ihr Debüt-Album aufgenommen und eingetütet. Aufgenommen im belgischen Much Luv Studio und gemastert von Carl Saff, wurde hier alles andere als gekleckert. Letzter Tonmeister saß schon an den Reglern für Fu Manchu, Red Fang, Touché Amoré und La Dispute. In dessen Kosmos fühlen sich die Belgier mit dem müden Blick heimisch. Der neue Song belegt das. Grunge, Post Emo, Post Core. Ein bisschen Pianos Become The Teeth, ein bisschen Lethargie und Weltuntergang. Sehr viel Teenage Angst. Die Belgier waren uns einst schon mal aufgefallen mit einer Split mit unseren in Stuttgart heimischen Lieblingen Mahlstrom zusammen, klar sind wir da mächtig auf das Debüt-Album gespannt, das den Namen "Bluest Shade Of Black" trägt und mit seinen 13 Titeln bald als 12'' ...

Wir sind ziemlich von den Socken euch Little You Little Me auf ihrer Euro-Tour zu empfehlen.

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Little You Little Me . Foto: Promo / Quinn Langille / Quelle: Facebook Aus dem Industrie-Nebel in Saint John New Brunswick kommt dieses herzliche Garage-Revival. Bisschen über Schuhe, beziehungsweise Socken, starren ist auch mit einkalkuliert in diesen wonnigen Klangausflug über den Atlantik. Little You Little Me . Klar, würden wir gerne mal wieder nach New Jersey rüberschippern, ist aber leider keine Zeit dafür. Gut, dass unsere Freunde von der Flix Agency in Berlin (natürlich mit Stuttgarter Wurzeln) die Herrschaften zu uns bringen. Wir freuen uns gleich doppelt und dreifach, dass wir dieses Europa-Tournee-Unternehmen präsentieren dürfen, wenn Little You Little Me ab September unsere Bühnen zusammen mit Cold Reading bespielen. Alle Termine entnehmt ihr am besten dem folgenden Bild.

Die Kinder von der U-Bahn-Halte. Basement im Club Universum. Mit dabei Tigers Jaw und Poverty for All.

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Basement . Foto: keinekamerascheißhandy Interessantes Publikum. So jung. Unerwartet Jung. So klassisch szenig, wenig Fashion-Victim. Basement füllten am Dienstagabend den Club Universum recht voll mit feierlaunigen Teens und Tweens, allesamt textsicher. Das obwohl der Scenester das Dilemma zu bewältigen hatte, zu viel geboten zu bekommen. Spielten doch zeitgleich im nicht einmal einen Kilometer entfernten Kellerklub die hochumjubelten Fjort. Wir entschieden uns für Basement. Was eine gute Entscheidung war. Gut, die andere Show war sicherlich auch toll und alles und so. Aber Basement hatten wir hier noch nicht so unendlich oft zu Gesicht bekommen. Aber trotzdem verbinden die Engländer was mit unserer Stadt. Spielten sie 2011 ihre erste Show im Jugendhaus West in Stuttgart. Fünf Jahre später standen Basement also wieder fast da wo ihr erster Auftritt auf dem europäischen Festland statt fand. 2011 brachten die Briten auch ihr Debütalbum raus. "I Wish I Could Stay Here" hie...

Basement. Album Nummer drei. "Promise Everything".

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Basement . Foto: Harley Pethybridge Basement ist so eine Band, der man eigentlich zutraut schon wesentlich länger dabei zu sein. In bisschen mehr als sechs Jahren haben die fünf Herrschaften aus Ipswich, England drei Alben, eine EP und sogar eine Schaffenspause untergebracht. Das Motto bei Basement, offensichtlich: Ganz oder gar nicht. Deshalb befinden sich die Engländer gerade auch auf Europatour und spielen mitunter auch in Stuttgart. Wenn sie damit fertig sind geht's auch schon wieder auf große US-Tour als Headliner mit Turnstile, Defeater und Colleen Green im Vorprogramm. Diese Briten wissen was sie tun. Sie kennen in ihrem Dunstkreis keine musikalischen Grenzen und spielen selbst einen 90er Sound der sich im Emo und Grunge bedient, und haben damit schon Bands wie Daylight sprich Superheaven oder Milk Teeth inspiriert. Das neue Album mit dem Titel "Promise Everything" verspricht nicht viel mehr als eingängig getragenen Emo/Post Grunge. Klingt alles sehr amerik...

Introvertiert, melancholisch, zwingend: Pianos Become The Teeth. In Karlsruhe zusammen mit Milk Teeth.

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Pianos Become The Teeth . Foto: mim Wenn es eine Band im Verlauf dieses Jahres geschafft hat mir mit ihrem aktuellen Album einen Klos in den Hals zu spielen, die Nackenhaare parade stehen zu lassen und für den Moment die Welt auszublenden, dann sind das Pianos Become The Teeth mit "Keep You". Zwar schon letztes Jahr veröffentlicht, doch ist es so richtungsweisend und richtungswechselnd für diese Band, dass es Zeit benötigte zu wachsen. Als es ein paar Monate nach der Veröffentlichung dies dann angefangen hatte, schien es damit gar nicht mehr aufzuhören. Heute ist dieses Album für mich unendlich groß. Ein introvertiertes, ehrlich melancholisches Meisterwerk. Deshalb legte ich auch sehr hohe Erwartungen in die Show am Sonntag. Am 18. Oktober spielten sie gemeinsam mit der englischen Post-Grunge-Revival-Band Milk Teeth in der Alten Hackerei in Karlsruhe.

Super: Superheaven, Nai Harvest zusammen mit New Native in Stuttgart. Gut war das im Juha-West.

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Zottelig: Superheaven Emo-Revival, Post... oder Neo-Grunge. Wie man das halt nennen möchte. Superheaven , ehemals Daylight spielten gestern zusammen mit ein paar (Leidens)-Genossen im Jugendhaus West zu Stuttgart. Mit im Boot waren die Wiener New Native . Die Österreicher durften mit ihrem introvertierten Emo-Rock die Bühne auf machen. Hatten dabei Spaß, die Zuhörer auch. Doch das Genre bedingt manchmal, dass nicht so sehr ausgelassen Feiern. Die wahrscheinlich ironisch nerdig gekleideten Engländer Nai Harvest waren als Zweite dran. Die zwei Herren machen mit nur einem Schlagzeug und nur einer Gitarre erstaunlich agilen Post-Punk. Und bei jeder Show wird das Räumchen auch immer ein bisschen voller. So auch am Samstag. Da scheinen wieder ein paar Briten am Zahn der Zeit zu spielen. Denn die aktuelle Seven Inch ist auch schon ausverkauft, die Re-Press kommt in zwei Monaten. Nächstes Jahr im März dann die neue Platte. Durchgeplant. Verpeilt alles andere, kann der Look noch so viel...

Suchmaschinen-Optimierung. Aus Daylight wird Superheaven. Auf Tour und mit Re-Issue.

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Ex-Daylight: Superheaven Foto: Promo Die Neo-Grunge-Band Daylight aus einer Kleinstadt in Pennsylvania hatte Stress mit ihrem Namen. Bevor es zu einem Rechtsstreit mit fremder Partei kommen sollte, wurde schnell mal der Name geändert. So wird aus Daylight Superheaven . Was es der Internetsuchmaschine auch leichter machen sollte die müde-melancholische Truppe zu finden. Unter dem neuem Namen kommt das Durchbruchsalbum "Jar" jetzt noch einmal via Side One Dummy auf den Markt. Außerdem begibt sich die Band auf ihre erste Headliner-Club-Tour in Deutschland. Mit auf die Straße werden die Briten Nai Harvest genommen. Alle Termine in Deutschland und Umland findet ihr gleich hier. Wir schauen dann, dass wir in Stuttgart vorbei schauen! SUPERHEAVEN und NAI HARVEST auf Tour 2014: 11.09. DE - Köln – Underground 12.09. NL - Eindhoven - Kafee Aloys 13.09. DE - Münster – Cafe Lorenz  14.09. DE - Hamburg - Rote Flora 15.09. DE - Hannover - Bei Chez Heinz 16.09. DE -...