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Es werden Posts vom Juli, 2013 angezeigt.

Inspiriert von der Geschichte der drei Affen soll ein Experiment zum Film werden.

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Die drei Freunde, Jakob, Bart und David wollen eine Reise machen. Diese Reise ist ein Experiment, das es so noch nicht gegeben hat. Während drei Wochen verzichten die drei abwechselnd auf das Sehen, Hören und Sprechen. Sie reisen vom Bodensee zum atlantischen Ozean. Daraus soll ein Dokumentarfilm werden.

Die Reise und der damit verbundene, inszenierte Dokumentarfilm "Nichts Sagen, Nichts Sehen, Nichts Hören" soll via Crowdfunding über die Plattform Startnext finanziert werden. Ein Trailer stellt das Projekt vor, und wer noch mehr wissen will, sollte hier vorbei schauen.

Mehrstartnext.de/sprechen-sehen-hoeren


NICHTS SAGEN, NICHTS SEHEN, NICHTS HÖREN from David Stumpp on Vimeo.

Bloc Party haben wieder Fahrt aufgenommen. Neustes Werk: "The Nextwave Sessions".

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Vor der Vier stand das große Fragezeichen. Nach der letzten Platte zu Englisch "Four" steht hinter der Zukunft jetzt ein Ausrufungszeichen. Offenbar haben die britischen Indie-Post-Punks Bloc Party wieder Fahrt aufgenommen. Die neue EP "The Nextwave Sessions" unterstreicht das mit fünf in sich verschiedenen Stücken, merklich.

Diese fünf Titel, die wir hier nicht einmal ein Jahr nach dem - ursprünglich lang ersehnten - letzten Album des englischen Vierers zu hören bekommen, sind auf Tour entstanden. Zu einem Zeitpunkt, als die Band nach dem möglichen Aus plötzlich die größten Hallen ihrer Karriere füllen durfte. Es sind fünf Titel, die alles vereinen was wir mit Bloc Party verbinden. War "Four" ein ungestümes Punk-orientiertes Werk, kommt hier die Ader eines "AWeekend In The City" wieder mehr zum Tragen. Dieses melancholische wavige "Kreuzberg"-esque Zeug, verstehste.

Auch wenn die Überzahl der Titel auf "The Nextwave Sessions&quo…

Stuttgart, Du bist so wunderbar. Stehcafe lud ein, und die ganze Familie ist angetanzt.

Es war ein wahnsinnig langer, und schöner Abend im Juha-West. Und es ist immer wieder schön zu sehen was Stuttgarts Szene kann. Hier ein paar Bilder vom 16. Stehcafe and Friends, das diesmal in Stuttgart fremd ging, und nicht in Öhringen war.

Turn Away, We Had A Deal, Reznik Syndrom, Start A Fire, Hell And Back, Plastic Smile, Stehcafe und An Early Cascade waren zauberhafte Bands an einem grandiosen Abend. Und weil man von einem Familientreffen nur Fotoalben teilt, und keine Kritik, ist das hier jetzt kein Bericht, sondern bloße Lobhudelei, und Danksagung an Stehcafe, deren Hesse und das Juha-West-Team um Flo. Sowas in der Heimat zu haben ist ganz groß, ganz wichtig und nicht selbstverständlich.

Das wars. P.S. An Early Cascade allen voran, waren einfach überirdisch.

Shit becomes real. Letlive mit neuem Album "The Blackest Beautiful".

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letlive "Banshee" aus "The Blackest Beautiful" bei Vimeo.
Letlive aus Los Angeles sind zurück. Mit einem Album das Pop, Rap, Metal, Emo und Screamo so vereint, als hätte es niemals anders sein sollen. "The Blackest Beautiful" ist düster, nachdenklich, tobend und verrückt. Offensichtlich genau so wie Frontmann Jason Aalon Butler, der seine tiefsinnigen Textzeilen darbietet wie mehrere schizophrene Charaktere, die sich aus aus Glassjaws Daryl Palumbo, Taking Back Sundays Adam Lazzara und Michael Jackson zusammensetzen.  
Dass so viel Exzentrik in einer Person nicht gesund sein kann, liegt nahe, deshalb sind seine Texte oftmals auch ziemlich bitter, handeln von Hass, falschen Liebschaften, Selbstzweifel und baden tief im Zynismus. 
"Well I have to swallow pride until I'm sick / We're here to fulfill every one of your dreams / A small nominal fee / It only costs you your soul"
Zeilen wie diese sind aufgewühlt dargeboten. Hin und her gerissen z…

Metalcore stirbt nie, auch nicht im Saarland. Trust Me I Lie mit Debüt-EP "Circles".

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Trust Me I Lie sind eine junge Band aus Saarbrücken, beziehungsweise mit Ursprung in Neunkirchen. Das ist so ziemlich genau die Gegend, die einst die Parachutes hervorgebracht hat. Diese Band nun steuert allerdings geradliniger auf den Metalcore zu. Oder irgendwie doch nicht.

"Circles", deren Debüt-EP beginnt so wie jede Metalcore-Platte dieser Garnitur. Mit einem fragwürdigen Intro, und ein paar Riffs die man allesamt schon mal gehört hat. Doch glücklicherweise bekommt die Band ziemlich schnell die Kurve und aus den gewohnten Zutaten entsteht ein spaßiger neuer Cocktail, der als mal so klingt als würden hier die Kinder der Nu-Metal-Band Boyhitscar zusammen mit den Ausgeburten aus einer Kreuzung aus Vanna und Architects spielen. Oder im Klartext, hier wird spielerisch alternativer Metal mit Postcore-befeuertem Metalcore zusammengepunsht.

Ergo: eine energische Frontfrau, die zwar manches Mal etwas monoton klingt, aber zwischen Fauchen, Keifen und Singen schon ein großes Spekt…

Trouble Orchestra. Man höre: Antifa-Rapcore aus Hamburg.

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Was hier ein wenig wie Such A Surge und die späten Neunziger bis frühen Zweitausender klingt sind Trouble Orchestra. Wer nichts gegen Rap hat der sollte sich das anhören. Wem es gut tut laut gegen Nazis zu werden, dem wird das gefallen. Musikalisch ist es schön getexteter Rap über sphärischem Indie-Post-Rock, mit einer gewissen Core-Kante. Der Song im Video hier ist einer von zwei Titeln der Debüt-Seven-Inch "Graupausen".



Trouble Orchestra - "Graupausen"
VÖ: 28.06.2013
via: Audiolith / Broken Silence

Mehr/troubleorchestra

Eine EP wie eine Freundschaft. Yachten und Eklat machen gemeinsame Sache.

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Da haben offensichtlich neun Freunde aus Hamburg und Norddeutschland und so in zwei Bands gemeinsam vier Songs zusammen geschustert. Wie meisterlich das vielleicht gelungen ist, dazu kommen wir später. Die Rede ist einerseits von dem Fünfer namens Eklat. Helge Jensen, der neben Grand Griffon auch einst bis 2009 bei Escapado für die Stimme zuständig war, ist das nun hier wieder. Andererseits reden wir jetzt auch über die Band Yachten. Zusammen mit ihren Freunden aus Eklat haben sie die EP aufgenommen, und sich dabei gegenseitig unter die Arme gegriffen.

Die eine Hälfte der zweiseitigen Seven-Inch ist also mit zwei Songs und insgesamt gut sieben Minuten Musik von Yachten gefüllt. Anhören kann man das gut, auch wenn der Song "Mathilda" sehr dissonant beginnt. Im Laufe des Titels zuckt dann das Tanzbein, fast willkürlich. Der Rhythmus ist Schuld, der ist nämlich ansteckend. Zweiterer Song, den Yachten hier anbieten - "Lametta" - ist noch ein bisschen griffiger, noch e…

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