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Posts mit dem Label "Trip Hop" werden angezeigt.

Vincent von Flieger - "Mechanisms of Maximalism". Songwriter-Musik zwischen Indie und Electro-Soundscapes //Album-Rezension

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  Vincent von Flieger - "Mechanisms of Maximalism" VÖ: 30.6.23 via: Ghost Palace / Cargo // "I was static / now I'm movement / after setback / comes improvement." Vincent von Flieger ist ein Songwriter, der interessante kleine Gedanken irgendwie ohne sie aufzublasen groß machen kann. Da sind dann sogar mal simple Reime irgendwie gefällig. Man hört seiner nachdenklichen, träumerischen Songwriter-Platte an, dass er viel unterwegs ist. Mit seinen Füßen und in seinem Kopf. Seine Stimme bewegt sich da in unterschiedlichen Sphären, oft geht es in Richtung Bon Iver , manchmal wird es aber sogar ein wenig folkig und er klingt plötzlich wie einer von Mumford & Sons . Das sind nicht die schlechtesten Assoziationen, die man mit einer Stimme haben kann. Vor allem, wenn er sein Album " Mechanisms of Maximalism " stark auf seiner präsenten, variablen Stimme stützt. Drum herum arrangiert der Nürnberger mal geschmeidige elektronische Soundscapes, mal nur ein biss...

Jonas Bolle - "Fühlt sich so an". Düster-Pop aus Stuttgart. //EP-Rezension.

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Jonas Bolle - "Fühlt sich so an" VÖ: 22.4.22 via: Odyssey Music Network // Jonas Bolle ist ein Künstler aus Stuttgart. Er ist daheim auf der Bühne, ob im Theater, Schauspiel oder mit der Musik. Seine neue EP " Fühlt sich so an " ist ein spannender Mix aus Düster-Pop, Trip-Hop, Avantgarde und Lofi. Textlich persönlich, klar verständlich intoniert, verwoben getextet. Es sind vier Titel, die für spät nachts gemacht sind. Auch wenn's jetzt wieder wärmer wird, müssen diese wenig fröhlichen Songs sich nicht im hintersten Eckchen verstecken. Die Klänge sind jetzt nämlich nicht besonders kalt oder kühl, voll und warm ist das aber auch nicht. Es hat etwas Sphärisches. Unaufgeregt nachdenklich unaufdringlich. Ich empfehle das unvoreingenommene Hören. Diese etwa 16 Minuten deiner Zeit wirst du schon nicht bereuen. 7/10 Punkte Für Freunde von : Thom Yorke, Massive Attack, Hundreds, Cartograverse -- --

Cartograverse. Spoken-Word Poetry mit deepen Lo-Fi-Tunes. Pärchen Wolfmumma und Jamie Nodoubt mit dunklen Gedanken für hellere Zeiten. //EP-Review.

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  Cartograverse - "Self Titled" VÖ: 27.1.2021 via: diy // Cartograverse . Aus Nord-Wales kommt düstere Musik, bisher war das im Myindiemind-Universum meistens Post Hardcore oder ähnliches, bis jetzt. Das Pärchen Wolfmumma und Jamie Nodoubt verbinden düstere Lofi-Musik mit nachdenklichen, rhythmisch gesprochenen Gedichten. Wer wenig mit Spoken-Word-Musik anfangen kann, oder wem das meistens irgendwie zu stressig ist, der sollte Cartograverse trotzdem eine Chance geben. Es wird hier nicht so offensiv wie bei Listener und auch nicht so anstrengend wie bei Kate Tempest. Hinter Cartograverse und Jamie Nodoubt steckt der ehemalige Sänger der Post-Hardcore-Screamo-Band Bastions , der nach seinem Düster-Rap-Projekt Sleep Beggar nun auch mit Cartograverse und seiner Partnerin Wolfmumma moderne zeitgenössische Poetry vertont. Musikalisch werden die nachdenklichen Zwiegespräche der weiblichen und der männlichen Perspektive untermalt von Lo-Fi und Trip-Hop inspirierten Tönen. Die "...

Hundreds - "The Current". Hamburg-Indie-Ambient-Dream-Pop at its best. Oder ist das dann Electronica mit Klanghölzern? //Album-Rezension.

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Hundreds - "The Current" VÖ: 27.3.2020 via: Embassy of Music / Tonpool Die Milner Geschwister, Eva und Philipp, sind mittlerweile seit über zwölf Jahren Hundreds . Vor einiger Zeit haben die beiden Hamburger ihren Live-Drummer Florian Wienczny in die Band eingebürgert und sind nun ein Trio. Musikalisch hat sich da über die Zeit spürbar nur verändert, dass alle samt sicherer und noch experimentierfreudiger wurden und inhaltlich eventuell etwas optimistischer als noch auf dem Vorgängeralbum. "The Current" ist das aktuelle und vierte Album der düsteren Electro-Pop-Band aus dem Norden. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, als ich zu Studienzeiten in Hannover bei einem kleinen Festival namens Bootboohook in der Live-Location FAUST auf einer kleinen Nebenbühne Hundreds das erste Mal erhaschte. Wie dieses Blog-Archiv belegt, war das 2010 . Damals hatte ich schon gemeint, die hätten Großes verdient. Mittlerweile ist die Band recht erfolgreich - für Indie-Pop in Deuts...

O'Brother - "You and I". Neues von der Band, die jeden immer wieder überrascht, weil sie niemand wirklich auf dem Schirm hat. //Album-Rezension.

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O'Brother - "You and I" VÖ: 01.05.2020 via:  CMND CNTRL / Favorite Gentlemen O'Brother, für jeden, der die US-amerikanische Band aus Atlanta nicht kennt, spielen ein spezielles Blend Post-Rock. Mit immer häufiger, aber dezent eingesetzten Elektro-Elementen und Trip-Hop-Anleihen. Mit ihrem 2020er Album "You and I" melden sie sich düster-atmosphärisch zurück. Mal sphärisch, mal druckvoll. Sänger Tanner Merritt besticht mit seiner unverkennbaren Stimme, die irgendwo zwischen Thom Yorke (Radiohead), Dustin Kensrue (Thrice) und John Baizley (Baroness) rangiert. Was eine Range! Willst Du da alleine bei diesem aberwitzigen Namedropping schreien. Und ja genau das ist es eben. O'Brother bedienen nicht nur gesanglich sondern gesamtmusikalisch eine wahnsinnige Bandbreite, die sich von bedächtig ruhig, dynamisch-progressiv in tosend laut wandeln kann, wie kaum eine andere Band. Noch mehr Namedropping? Auf dem Song "Halogen Eye" ist Simon Neil von Biffy C...