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Vincent von Flieger - "Mechanisms of Maximalism". Songwriter-Musik zwischen Indie und Electro-Soundscapes //Album-Rezension

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  Vincent von Flieger - "Mechanisms of Maximalism" VÖ: 30.6.23 via: Ghost Palace / Cargo // "I was static / now I'm movement / after setback / comes improvement." Vincent von Flieger ist ein Songwriter, der interessante kleine Gedanken irgendwie ohne sie aufzublasen groß machen kann. Da sind dann sogar mal simple Reime irgendwie gefällig. Man hört seiner nachdenklichen, träumerischen Songwriter-Platte an, dass er viel unterwegs ist. Mit seinen Füßen und in seinem Kopf. Seine Stimme bewegt sich da in unterschiedlichen Sphären, oft geht es in Richtung Bon Iver , manchmal wird es aber sogar ein wenig folkig und er klingt plötzlich wie einer von Mumford & Sons . Das sind nicht die schlechtesten Assoziationen, die man mit einer Stimme haben kann. Vor allem, wenn er sein Album " Mechanisms of Maximalism " stark auf seiner präsenten, variablen Stimme stützt. Drum herum arrangiert der Nürnberger mal geschmeidige elektronische Soundscapes, mal nur ein biss...

Inspired by Illusions mit "Initio". Neue Post-Rock-Musik aus Ludwigsburg. Vielleicht auch aus dem Weltall. //Album-Rezension.

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  Inspired by Illusions - "Initio" VÖ: 12.3.2021 via: diy // "Initio" heißt das Debüt-Album von Inspired by Illusions aus Ludwigsburg. Es beinhaltet sechs Titel, 40:13 Minuten Spieldauer. Man muss jetzt nicht unbedingt Latein in der Schule gehabt haben, um zu begreifen, dass das sowas wie "Anfang" bedeutet. Google-Translate sagt "anfänglich". Ergibt Sinn, für eine erste Veröffentlichung. "Initio" ist komplett instrumental. Zwischen Post-Rock, Post-Metal, Progressive-Rock und Ambient entfalten sich spannende gesanglose Musikstücke und wenn man ganz laut macht: Welten im Kopf. Hier wird zwar nichts von Grund auf neu erfunden, aber die vier Musiker verlieren sich nicht in unendlichen Sphären, auch wenn das Weltall, der Kosmos thematisch zu sein scheint. Die Musik von Inspired by Illusions scheint sich stetig nach vorne zu bewegen. Mal verträumt nachdenklich, dann wieder kantig, rhythmisch. Selten ist instrumentaler Post-Rock so griffig un...

Hundreds - "The Current". Hamburg-Indie-Ambient-Dream-Pop at its best. Oder ist das dann Electronica mit Klanghölzern? //Album-Rezension.

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Hundreds - "The Current" VÖ: 27.3.2020 via: Embassy of Music / Tonpool Die Milner Geschwister, Eva und Philipp, sind mittlerweile seit über zwölf Jahren Hundreds . Vor einiger Zeit haben die beiden Hamburger ihren Live-Drummer Florian Wienczny in die Band eingebürgert und sind nun ein Trio. Musikalisch hat sich da über die Zeit spürbar nur verändert, dass alle samt sicherer und noch experimentierfreudiger wurden und inhaltlich eventuell etwas optimistischer als noch auf dem Vorgängeralbum. "The Current" ist das aktuelle und vierte Album der düsteren Electro-Pop-Band aus dem Norden. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, als ich zu Studienzeiten in Hannover bei einem kleinen Festival namens Bootboohook in der Live-Location FAUST auf einer kleinen Nebenbühne Hundreds das erste Mal erhaschte. Wie dieses Blog-Archiv belegt, war das 2010 . Damals hatte ich schon gemeint, die hätten Großes verdient. Mittlerweile ist die Band recht erfolgreich - für Indie-Pop in Deuts...

O'Brother - "You and I". Neues von der Band, die jeden immer wieder überrascht, weil sie niemand wirklich auf dem Schirm hat. //Album-Rezension.

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O'Brother - "You and I" VÖ: 01.05.2020 via:  CMND CNTRL / Favorite Gentlemen O'Brother, für jeden, der die US-amerikanische Band aus Atlanta nicht kennt, spielen ein spezielles Blend Post-Rock. Mit immer häufiger, aber dezent eingesetzten Elektro-Elementen und Trip-Hop-Anleihen. Mit ihrem 2020er Album "You and I" melden sie sich düster-atmosphärisch zurück. Mal sphärisch, mal druckvoll. Sänger Tanner Merritt besticht mit seiner unverkennbaren Stimme, die irgendwo zwischen Thom Yorke (Radiohead), Dustin Kensrue (Thrice) und John Baizley (Baroness) rangiert. Was eine Range! Willst Du da alleine bei diesem aberwitzigen Namedropping schreien. Und ja genau das ist es eben. O'Brother bedienen nicht nur gesanglich sondern gesamtmusikalisch eine wahnsinnige Bandbreite, die sich von bedächtig ruhig, dynamisch-progressiv in tosend laut wandeln kann, wie kaum eine andere Band. Noch mehr Namedropping? Auf dem Song "Halogen Eye" ist Simon Neil von Biffy C...

Like Lovers - "Everything All The Time Forever". Ein Debüt-Album wie ein Pop-Aufguss aus dem Kräutergarten von Thom Yorke. //Album-Rezension

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Like Lovers - "Everything All The Time Forever" VÖ: 6.9.2019 via: Listenrecords. Like Lovers , alias  Jan Kerscher hatte schon in vielerlei Alben seine Finger drin. Jetzt aber produzierte er zum ersten Mal ein Album, das nur mit seiner persönlichen, seiner eigenen Musik bestückt ist. Vor allem in der Szene in Süddeutschland kennen wir seinen Namen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Ghost City Recordings Studio in Nürnberg. Der gebürtige Stuttgarter hat dort schon so einige Zauberstücke verbracht, von produzierender Seite aus. Beispielsweise zusammen mit der Stuttgarter Band An Early Cascade , deren Sänger Maik Czymara auch auf dem Song " Fall " zu Gast auf seinem Solo-Debüt ist.   Jenes bedient sich verträumter, nachdenklicher Melancholie. Stimmungen in denen sich Hörer von Björk oder Radiohead, respektive Thom Yorke, heimisch fühlen werden. Allerdings ist es schwer dieses wundervolle Werk mit dem Namen " Everything All The Time Forever " i...

Erst einmal das letzte Maifeld Derby. Warum es sich beim 9. Mal besonders lohnt und warum danach erst einmal Pause ist. Wir sprechen mit Festival-Macher Timo Kumpf über sein Liebhaber Festival in Mannheim.

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Timo Kumpf mit Hund. Veranstalter des Maifeld Derby s in Mannheim und Bassist der Band Get Well Soon . Foto: Promo // Das Line-Up des neunten Maifeld Derbys in Mannheim kann sich sehen lassen. Eigentlich wie jedes Jahr. In diesem Jahr spielen dort von 14. bis 16. Juni Acts und Bands wie The Streets, Hot Chip, Faber, Von Wegen Liesbeth, Captain Planet, Mavi Phoenix, Tocotronic, Balthazar, The Twighlight Sad, Teenage Fanclub, und, und, und.

Deutsch-Prog-Post-Emo in der Rakete. Am 23.5.19 spielen Kaufmann Frust zusammen mit Das Feuilleton in Stuttgart-Süd beim Theater Rampe.

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Kaufmann Frust . Foto: Promo / Quelle: fb.com/kaufmannfrust  // Nachdem uns letztes Jahr ihr Album "Aus Wachs" von den Socken gehauen hat, spielen Kaufmann Frust nun auch mal wieder im heimischen Stuttgart. In der Rakete im Theater Rampe Stuttgart-Süd, genauer gesagt. Ihre energetisch aufgeladene Musik möchte ich am liebsten mit Prog-Post-Emo betiteln. Allerdings müssten da fast noch zig andere Bindestriche und Schubladen dazu eingereiht werden. Denn Genre sprengen die vier Musiker definitiv, und das mit einem Knall, der so leise und hinterlistig daher kommt, dass er uns nachhaltig umhaut, und falls noch nicht gehört: umhauen wird. Mit auf dem Billing steht außerdem noch ein zweiter spannender Act. Das Feuilleton aus Leipzig. Die Post-Punk-Band passt hervorragend zu eingangs beschriebenem Schubladen-Zerbrechen. Am Abend soll außerdem, passender Weise, die Veröffentlichung der gemeinsamen Split-Single von Kaufmann Frust und Das Feuilleton gefeiert werden.

Das sind die Headliner des diesjährigen Maifeld Derby Festivals in Mannheim. Und dazu noch unsere liebsten Empfehlungen.

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Foto vom Maifeld Derby  in Mannheim. Mim-Archiv. Große Namen sind auf der Liste in diesem Jahr: Eels, Editors, Neurosis, Black Rebel Motorcycle Club, Klangstof, The Kills und The Wombats , beispielsweise. Über drei Tage, vom 15. bis zum 17. Juni werden die vier Bühnen auf dem Maimarkt-Gelände in Mannheim bespielt. Besonders freuen wir uns auf die lärmenden Nächte mit Black Metal von Phantom Winter und  Wolves In The Throne Room , die beide jeweils kurz vor oder nach Mitternacht die Bühnen zum beben bringen werden. Im Interview sprach Veranstalter und Kopf des Festivals, Timo Kumpf vom Mixtape-Charakter des Festivals . Und genau der überzeugt uns. Es ist wirklich bei der Platzierung der Künstler und Bands, sowie bei der Dramaturgie auf viel Abwechslung Wert gelegt worden. Unbedingt anstreichen solltet ihr euch auch die Shows von Lirr und Hinds . Aber überzeugt euch selbst beim Blick auf die (fast kompletten) Timetables, hier drinnen.

Vorfreude auf das bunteste und neuste, achte Maifeld Derby, diesen Sommer in Mannheim. Erste große Bandüberraschungen: Eels, Neurosis, The Kills, und und und.

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Quelle:  maifeld-derby.de  // Es mischen sich neue Farben zum kunterbunten Programm des wohl kuratierten Open-Air-Festivals Maifeld Derby in Mannheim. Bunt und kunter sind wir bislang gewohnt gewesen. Ein paar dunkle Töne waren im Line-Up der starken sieben Jahre auf dem Maimarkt-Gelände in der Kurpfälzischen Metropole sicherlich auch immer zu hören, in diesem Jahr, zur achten Auflage kann es zwischendurch aber durchaus auch mal tiefschwarz werden. Einer der Headliner im Palastzelt ist Neurosis . Ein erneuter großer Coup des Teams um  Veranstalter Timo Kumpf. Die kalifornische Post-Metal Band spielt ihren einzigen Auftritt auf einem Sommerfestival bei ihm hier in Mannheim. Die zweite große Welle brachte noch weitere düstere und kantige Namen auf den Spielplan. Phantom Winter , Wolves In The Throne Room , Brother Grimm , beispielsweise. Aber logischerweise sind The Kills der beste Übergang zwischen dunkel und den weitaus schillernderen restlichen Facetten des Fest...

Kurz mal Bock auf Gänsehaut? Ein unmissverständlicher Grund Listener auf der kommenden Tour zu erwischen. Am 1. August in Stuttgarts JuHa-West.

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Still aus dem aktuellen Video zu "The Money In The Walls" (Quelle: YouTube) // Listener bringen bald ein neues Album raus. Mit der neuen Single wird klar, es wird mehr Harmonie zur beklemmenden Spoken-Word-Welt hineingelassen. Die Essenz von Listener ist aber die selbe. Die Dosis Beklemmung und Gänsehaut. Die Charismatiker Kris Rochelle und Dan Smith ziehen mit ihrer Präsenz und Dans Kansas-City-Twang einfach in den Bann. Zudem wird von Veröffentlichung zu Veröffentlichung die Instrumentalisierung packender und, ja, schöner. Ihr könnt euch jetzt unten den neuen Song "There's Money In The Walls" anhören. Der stammt vom kommenden Album. Bis das erscheint veröffentlicht Listener noch vier Seven Inch Vinyls, mit weiteren Bruchstücken. Eine kurzfristige Show hat Flo vom Jugendhaus West noch nach Stuttgart gebucht bekommen. Listener werden hier am 1. August spielen. Zusammen mit Orion and the First Day Of Aries. Alle Tourstopps in der Nähe findet ihr ganz unte...

Das Line-Up steht! Für das Maifeld Derby in Mannheim sind jetzt alle 70 Bands und ihre Spielzeiten bekannt.

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Etwa 4500 Besucher auf vier Bühnen, zählt das Festival an einem seiner drei Tage. Das Maifeld Derby in Mannheim ist unter all den Sommerfestivals dafür bekannt, dass die Musik im Mittelpunkt steht. Sprich, hier kommen Leute wegen der Musik hin. Und das vor allem auch, weil zwischen den bekannten Namen auch unendlich viele Geheimtipps sind. Eigentlich kann dich bei einem Maifeld Derby jeder Künstler überraschen und von den Socken hauen. Wir sagen da nur schlagwortartig:   Moderat ,   Slowdive ,   Bilderbuch ,   Metronomy ,   Sohn ,   Primal Scream ,   American Football ,   Minus The Bear ,   The Tidal Sleep ,   Gewalt ,   King Gizzard &The Lizard Wizzard ,   Dear Reader ,   Gemma Ray ,   und, und, und... Im verflixten siebten Jahr hat das Maifeld Derby in Mannheim für sein Open-Air im Juni 70 tolle Acts zusammengetragen. Wann alle spielen, und wer das überhaupt ist könnt ihr ab jetzt online auf der Se...

Nathan Gray Collective - vom Tod und nicht vergessen zu leben. "Nicht schlecht für ein paar alte Herrschaften auf Medikation".

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Nathan Gray live mit seinem Collective in Stuttgart. Foto: Matthias// Dass Nathan Gray ein tiefsinniger Mensch ist, ist mittlerweile bekannt. Er regt sich gerne über Politik auf, das wissen wir von seiner Tätigkeit als Frontmann der Post-Hardcore-Band Boysetsfire - er regt sich gerne über die institutionelle Religion - die Kirche per se auf. Das wissen wir von seinem beigelegten Nebenprojekt I Am Heresy, und das spinnt sich dann so weiter in seine Tätigkeiten als Solokünstler. Er bezeichnet sich nicht als Satanist, spielt allerdings gerne mit den Symboliken des Lichtbringers Luzifer und des Satanismus. Im Interview vor ein paar Jahren bezeichnete er sich mal als Antitheist. Jemanden, der nicht an Gott oder den Teufel glaubt. Einen strikten Realisten.

Das Chaos lebt. Rolo Tomassi mit "Grievances". Nach 10 Jahren schon das vierte Album der Engländer um Frontfrau Eva Spence.

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Rolo Tomassi. Fotoquell: facebook "Grievances" knüpft nahtlos an das drei Jahre alte Vorgänger-Album "Astraea" an. Rolo Tomassi verbinden weiterhin chaotischen Math-Core á la Fear Before The March Of Flames mit sphärischem Acid Jazz. Frontfrau Eva Spence besticht dabei mit einerseits eindringlich verstörendem Gefauche und andererseits wunderschön intoniertem, klarem Gesang. Auf ihrem vierten Album, das jetzt im Juni auf die Welt losgelassen wird, loten die fünf Briten ihre Extreme weiter und vor allem versierter aus, denn je zuvor. Sängerin Eva Spence ist das durchaus bewusst: „Mit "Grievances" haben wir an den einst für ‘Astraea’ entwickelten Sound angeknüpft und uns gegenseitig noch mehr gepusht, um ein Album zu schreiben, das nicht nur die wahrscheinlich besten Songs unserer Karriere enthält, sondern auf das wir alle auch noch unglaublich stolz sind", sagt sie selbstbewusst über das neue Werk. Richtig schön wird das Album wenn der männliche...

Sleep Beggar. Electro-Landscaping schwarz gemalt. "Me Leaving Me"

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Sleep Beggar . Fotoquelle: facebook Sleep Beggar ist der unruhige elektronische Alptraum von Jamie Burne, Frontmann der (Post)Hardcore-Band Bastions . Mit "Me Leaving Me" hat der nachdenkliche Nord-Waliser nun seine zweite Solo-EP unter dem Namen Sleep Beggar veröffentlicht. Die erste EP "Fertile Ground" war noch von harten, trockenen Beats dominiert. Lud zum Bouncen ein. Hatte einen seltsamen Drive zwischen Metal und Hip Hop, ohne musikalisch an eines der beiden zu erinnern. Die vier Songs, die Jamie Burne auf seiner zweiten kleinen EP versammelt, sind träger aber in sich noch tosender und unklar. Samples und vertrackte Beats, ergeben zusammen mit Rap-ähnlichem Geshoute einen Quasi-Alptraum. Gesprochenes Wort, in verzweifeltem Geschrei verzerrt. Schleichende Rhythmen und synthetische Horrorsounds. Wer sich die Stimmung runter ziehen will, kann sich mit dieser EP einen schönen dunklen Vorhang stricken. Augen zu, abschalten. Welt hassen. Einlullen lassen. Ist ...

Nebenprojekt von Bastions-Frontmann Jamie Burne. Sleep Beggar. Düster-Elektro im Song "Paid in Meat".

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"Ich habe ein neues düsteres Elektro-Projekt gestartet. Es heißt Sleep Beggar . Als Möglichkeit meinen Frustrationen ein Ventil zu geben" Sagt Jamie Burne , der Frontmann der schon ziemlich düsteren Hardcore-Band Bastions . Der Song " Paid In Meat ", der mit einem schlichten Studio-Video bebildert wurde, zeugt davon, dass das offensichtlich nicht nur ein Werbeslogan ist. Der Song stammt von der EP " Fertile Ground ".

Argos, Withers, Reznik Syndrom, I Am Omega und so im Club Zentral in Stuttgart. Schön war das. Bilder und einen Text jetzt.

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Argos aus Berlin. Foto: MYINDIEMIND.de Fünf Mal Musik an einem Abend. Das kann schon einmal was Tolles sein. Zwischen Hardcore, Emo und Düster war da viel Schönes dabei. Withers aus Linz sind momentan mit den Berlinern Argos auf der Straße. Das Gute daran war am Samstagabend, dass sie auch in Stuttgart halt gemacht haben. Auch wenn dieser Club Zentral eine zweigespaltene Location ist. Guter Sound, schöne Räume, aber seltsam verkrampfte Angestellte, mit einem gewissen Befehlsbedürfnis. Aber Mecker beiseite. Musikalisch war der Abend ziemlich groß. Die Stuttgarter Metal-Hardcore-Truppe I Am Omega hatte zwar nicht den besten Abend erwischt. Aber das erlischt die Sympathiewerte auch nicht. Gute Band, auch wenn es mal nicht so ultra tight daherschlackert. Bei den anderen Stuttgartern am Abend - Reznik Syndrom - unseren lieben Freunden, da gab es eine Live-Weltpremiere. Wenn man das so aufblasen möchte. Sie spielten nämlich ihr Cover von " With Every Heartbeat ". Das...

Advent, Advent - Musik geschenkt. Musikalischer Adventskalender von Fund-Music.

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Die neue Crowdfunding-Plattform, Fund-Music , mit Sitz in Dortmund verschenkt ab heute jeden Tag ein Song aus ihrem Künstler-Potpourri. Zum Adventskalender geht es ->hier : in der App auf der Facebookseite schaltet sich jeden Tag ein Türchen frei. Mit einem Song aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen von Alternative über Elektro und Songwriter bis Pop und Punk. Da die Finanzierungs-Methode - Crowdfunding  oder Schwarmfinanzierung - in Deutschland immer noch ein in bisschen den Kinderschuhen steckt, ist Fund-Musik ein willkommener Zuwachs auf dem virtuellen Marktplatz. Mehr zu Fund-Music?

Und das Ländle so: Willkommen daheim Sea+Air! Plus wunderprächtiges neues Video.

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" You Don't Care About Me " ist die neue Single-Auskopplung von Sea+Air , dem Griechisch-Schwäbischen Indie-Pärchen. Der Song stammt vom Debütalbum " My Heart's Sick Chord ". Wer die Beiden noch diese Woche live genießen will, ist im Südwesten gerade richtig. Drei der nächsten vier Shows sind nämlich im Ländle.

Schöne Musik. Nerviger Einstieg. "Building" Teil 1 und 2 von The Building. Ein ambivalentes Verhältnis.

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The Building aus Hamburg.  Foto: Promo Eigentlich kotzt es mich an, dass ich den ersten Titel auf dem Album so beschissen finde. Wie kann eine Band gefühlt stundenlang nölen " This is not a band to fall in love with "? Man ist einfach ironisch, heutzutage. "Building" von dem Trio The Building aus Hamburg ist ein Album mit zwei Teilen. Beziehungsweise, eher ein Album zweimal unterschiedlich interpretiert und durch gemischt. Musikalisch spannend, experimentell. Getragen, rhythmisch. Gesanglich geschmeidig. Genau deshalb, gerade weil mir so viele schöne Worte zum Gesamtwerk einfallen. Genau deshalb, nervt mich dieses eine Lied so übermäßig. Mich stört nicht die Aussage per se schon, mich nervt einfach die Penetranz. Ich merke schon  wie ich dadurch fast den Blick für die Schönheit des gesamten Werks verliere. Das kann doch nicht der Zweck eines Openers sein. Denn über die zwei Teile hinweg gibt es einige Songs, die ich gerne häufiger hören möchte. Vor allem...

Im dunklen Wald mit kleinem Orchester: das neue Album von So Hideous

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Die vier Musiker von So Hideous nutzten die Hilfe von Fans für ihr neues Album.  Vor etwa einem Jahr bin ich auf der Suche nach neuer Musik auf die vier New Yorker von So Hideous, My Love  gestoßen. Das klingt zumindest vom Namen her nach kitschigem Emocore aus dem Jahre 2005, musikalisch waren die ersten beiden EPs aber eher mit Devil Sold His Soul  ohne den klaren Gesang zu vergleichen. Konkret heißt das hohe, kratzige Schreie mit viel Melodie und Orchesteranleihen. Ende 2012 ließ die Band das "My Love" fallen und rief als So Hideous  ein Kickstarter-Projekt ins Leben. Für das neue Album "Last Poem/First Light" sollte ein echtes Orchester angekarrt werden, dazu wurden knapp 5.000 Dollar gesammelt. Die Fans finanzierten freudig und am 22. Oktober 2013 wird das Werk schließlich erscheinen. Wie klingt die neue Scheibe nun? Definitiv anders, irgendwie größer und gleichermaßen auch besser. Die Songs sind nicht mehr so zimperlich wie auf den Vorgängern,...