Posts

Posts mit dem Label "Shoegaze" werden angezeigt.

Nessel - "Gestalt". Ein neues Gewächs aus der Stuttgarter Post-Something-Szene. Ein Debüt zwischen Black Metal und atmosphärischem Old-School-Screamo. //Album-Rezension.

Bild
  Nessel - "Gestalt" VÖ: 9.9.22 via: I.Corrupt.Records/Through Love Rec // Nessel setzt sich aus Mitgliedern von Archivist , Thurm , Knife Eyes und Mahlstrom zusammen. Zusammen mischen sie einen Sound zwischen Post-Hardcore, Shoegaze und Indie-Black-Metal mit Screamo-Vocals und Dingen, die uns allen gefallen wenn wir schlecht gelaunt sind. Ihr Debüt-Album ist sieben-titel-stark und ergießt sich über 30 Minuten mit einem facettenreichen Klangmasse über der geneigten Zuhörerin und dem geneigen Zuhörer. Für Black Metal und auch Screamo ist das Ganze erstaunlich warm produziert, was dem Werk verdammt gut tut. Es klingt voll und nimmt sich auch mal fein raus, Raum einzunehmen. Der Mix aus weiblichen Screams und männlichem, klagendem Deutsch-Emo-Sprechgesang taugt gleich beim ersten Durchhören. Es sind alles gängige Zutaten, die hier Verwendung finden, werden so aber selten vermengt. Sphärische Melodiepassagen, die sich mit knatternden Blastbeasts die Hand geben und einen schü...

Sonnenbrand geleckt, und rekapituliert. So war das Mannheimer Maifeld Derby im verflixten siebten Jahr. Jeder hat seine Highlights: hier sind die unseres Autoren.

Bild
Bilderbuch füllten am Freitag den Headliner-Slot mehr als aus. Foto: Matthias Roman Schneider // Nach so einem Wochenende ist es oft schwierig alles zu erinnern - das Erlebte in Worte zu fassen. Das Maifeld Derby hat auch im verflixten siebten Jahr ordentlich zur Schau gestellt worum es bei einem Musik-Festival geht. Nämlich um Musik. Mit dieser Prämisse hat Timo Kumpf , der selbst Musiker in der Band Get Well Soon ist, das Open-Air-Event in Mannheim vor sieben Jahren gestartet. So war auch das Wochenende vom 16. bis 18. Juni in diesem Jahr kuratiert mit feinster Musik. Da kann man schon einmal satt werden, und  auch sogar vergessen dass da am Anfang ein großartiger J. Bernardt die Palastzeltbühne eröffnete.

Schwedischer Screamo mit shoegazigen Gitarren und poppiger Melodie: Trachimbrod sind zurück!

Bild
Die Mitglieder von Trachimbrod aus dem wunderschönen Schweden. Hier lächelnd vor einer grauen Wand,  sie könnten quasi von überall her sein. (Foto: Promo) Fast fünf Jahre sind seit der Veröffentlichung des ersten Albums der Schweden von  Trachimbrod  inzwischen vergangen. Die Band aus den Städten Malmö und Stockholm veröffentlicht im April mit „Leda“ einen Nachfolger zum Erstlingswerk „A Collection of Hidden Sketches“ , der dem bunten Genremix der vorhergehenden Songs zwar treu bleibt, dann aber doch ganz schön anders klingt. Liegt auch daran, dass die Lyrics jetzt auf der Muttersprache der Band, auf Schwedisch, und nicht mehr auf Englisch gesungen werden.

Ganz schön dissonant verstrahlt, häh. Lingua Nada auf ihrer neuen Split mit Paan. Emo-Gaze?

Bild
Lingua Nada . Foto: Promo Lingua Nada und Paan haben schon in Real Life und so gemeinsame Sache gemacht. Jetzt musste da auch mal eine Split-EP daraus geboren werden. Logisch. Das hat dann was von Punk, Emo und Hardcore. Oder auch nicht. Es klingt bei beiden Bands mal dissonant, mal schön, mal ganz schön dissonant. Letzteres trifft mehr auf Lingua Nada zu. Verstrahlt sind die auch ein bisschen mehr, glaube ich zu hören. Beide Bands waren mal, vor knapp zwei Jahren zusammen drei Wochen in Großbritannien unterwegs auf Tour. Die verstehen sich halt. Passt ja auch. Auch musikalisch. Kommen ja auch beide aus Leipzig. Das passt dann schon, dass man das mal auf eine Split 12“ Vinyl zusammenbringt. Paan . Foto: Promo //