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Es werden Posts vom März, 2019 angezeigt.

Leitkegel mit neuer Musik. Nach ein paar EPs und Einzelveröffentlichungen kommt nun das erste volle Album. "Spiegelbild" ist der Vorbote dazu.

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Nach ein paar EPs, einer Split mit I like Ambulance, unzähligen Memes und ein paar Jahren digital-musikalischer Funkstille gibt's jetzt tatsächlich das erste Album in voller Länge, fast jetzt: bald. Leitkegel aus Essen, respektive Ravensburg, haben 2018 ein gutes Paket Songs eingespielt, diese werden noch in diesem Jahr auf Platte gebannt und unter die Leute gebracht. Das Album wird auf den Namen "Wir sind für Dich da" hören, der erste Song in der Titelliste ist "Spiegelbild". Dieserwelcher ist auch der erste Vorbote zum Album. Der vorgeschobene Opener sozusagen. Hört euch den Song am besten gleich an,  hier im Post - untermalt vom stimmigen Video.



Mehr: fb.com/LTKGL

Kurz mal das Pop-Punk-Album des Jahres aufgenommen? I'm In Danger mit ihrem Debüt-Album "Dead & Alive". Anfangen müssen wir eigentlich mit: kurz mal ne regionale Super-Group gegründet. //Album-Rezension.

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I'm In Danger ist eine neue Punk-Rock-Band aus Ludwigsburg, Stuttgart und so. Vor gut zwei Jahren haben sich Freunde aus den Bands The Plastic Smile, An Early Cascade, Planet Watson und Dr. Aleks and the Fuckers in Ludwigsburg im Proberaum in den Baracken zusammen getan um zusammen bissle Punk zu machen. Was dabei rum gekommen ist hat wahrscheinlich keiner erwartet. "Dead & Alive" ist ein unglaublich eingängiges, wahnsinnig unterhaltsames Stück Musik geworden. Die in Nostalgie getauchten Punkrock-Nummern erinnern an Sommer im Skate-Park und müssen sich vor Genre-Größen wie Pennywise, Lagwagon oder Propagandhi nicht verstecken. Allerdings spielen I'm In Danger nichts nach, versuchen nicht zu imitieren. Doch sind auf dem ganzen Debüt-Album Anspielungen auf Punk-Rock-Klischees eingebaut. Beispielsweise unterschiedliche Arten "Huah", oder "Woah" und "Bleh" zu intonieren. Das nervt aber nicht, im Gegenteil: es fühlt sich wie eine humorvol…

Zwischen Nostalgie und kaputten Kindheitserinnerungen. Kind Kaputt mit Video zu "Schwertschlucken".

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Hymnenartiger Posthardcore in deutscher Sprache. Kind Kaputt aus Nürnberg, Leipzig, Eschwege und Berlin nennen als musikalische Einflüsse Thrice, Heisskalt oder Brand New und schlagen in eine ähnliche Kerbe wie Van Holzen oder Fjørt. Im Vergleich zu letzteren sind Kind Kaputt hier aber eher die Thursday unter den vermeintlichen Junge-Deutsche-Welle-Postcore-Bands - True zu sich selbst, und nicht der Szene konform. "Schwertschlucken" ist ein starker Song, der von einer kaputten Nostalgie einer seltsamen Kindheit erzählt. So suggerieren mir das die bewegten Bilder im Musikvideo, das ihr euch unten hier im Post ansehen solltet. Das ist der Vorbote zum Debütalbum "Zerfall", der Mitte März erscheinen wird.

Das Debüt-Album wird via Uncle M erscheinen, was der jungen Band das beste musikalische Umfeld bieten sollte.

Auseinandersetzung mit der Angst. Die Neue Video-Single von Eau Rouge. "Fear". Die Stuttgarter Musik-Welt hat doch immer wieder Überraschungen parat.

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Nach "Closer" und "Melt" ist "Fear" die dritte Single-Veröffentlichung aus der letzten Recording-Session der Stuttgarter Indie-Noise-Pop-Band Eau Rouge. Sie erweitert die Song-Welt der drei Wahl-Stuttgarter aus Schwäbisch Gmünd um ausdrucksstarke Pop-Töne, die die Band so noch nie zuvor angeschlagen hat. Mit einer klar erkennbaren Akustik-Gitarre und mit reduzierten Effektteppichen auf den Vocals entsteht eine aufrichtige Auseinandersetzung mit der Angst. Eau Rouge schaffen es damit sich weiter dem Pop zu öffnen, ohne in Klischees einer guten Hook zu verfallen. Unterstützt wird das Werk durch ein sehr zurück genommenes, aber passendes Video.

Aber hört und seht doch einfach selbst, hier im Post.


Wenn nord-englische Gelassenheit und Ernüchterung auf tobende Wut und Optimismus treffen. While She Sleeps -"So What?". //Album-Rezension.

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While She Sleeps aus Sheffield im Norden Englands sind spätestens seit ihrem Album "You Are We" in der modernen Metalcore-Welt eine positive Erscheinung geworden. In Deutschland wurden die fünf Nordengländer allerdings hauptsächlich als Band im Fahrwasser der britischen Kollegen Bring Me The Horizon oder Architects wahrgenommen. An sich schon verständlich, doch auch nicht ganz fair. So spielt bei While She Sleeps ein viel optimistischerer Grundton eine elementare Rolle, als doch bei den traurigen Kollegen aus Brighton, oder den sich selbstzerfleischenden Nachbaren aus der selben britischen Heimatstadt. Das ist schon das erste Alleinstellungsmerkmal, und drängt für mich die Band eher in eine Ecke mit US-Hardcore-Sympathieträgern wie The Ghost Inside. Das neue Album "So What?" könnte jetzt schließlich für While She Sleeps aber den Schritt der Emanzipation schaffen. Hin zu einer kompletten Selbstständigkeit. Das mittlerweile vierte Album nimmt Versatzstücke aus Metalc…