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Posts mit dem Label "Videospiel-Review" werden angezeigt.

Spielste noch? Life Is Strange ist das erste Videospiel, das sich wie ein amerikanischer Indie-Film anfühlt.

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Max ist gerade 18 geworden. Jetzt studiert sie an der US-amerikanischen Ostküste Photographie. Sie ist manches mal aufgesetzt hipp und bezeichnet sich ständig als Nerd. Die überzogene Hippness tut dem Spiel aber gut. Denn so bekommt der geneigte Spielkonsolero das erste Spiel serviert, das fern ab von Crime, Zombies und Geballer sich anfühlt wie US-Indiekino à la 500 Days Of Summer und Youth In Revolt. Das kleine französische Studio Dontnod hat zwar nicht Michael Cera oder Zoey Deschanel verpflichten können, kommt mit seinen verkorksten Charakteren aber sehr nah an die Vorbilder im Geiste heran. Das Spiel funktioniert wie ein klassisches Adventure-Spiel, direkt gesteuert aus der dritten Person. Fühlt sich ähnlich an wie Dreamfall: The Longest Journey, damals auf der ersten Xbox. Steuert sich aber eher wie LA Noire, ohne das Autofahren, die Prügeleien, und Feuergefechte. Dabei funktionert das Spielsystem sehr dialogbasiert, wie auch bei Heavy Rain oder ähnlichen Titeln. Man durchleb...

Controller packen und immer feste druff: Guacamelee auf der PS Vita

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Steht auf mexikanische Hausmannskost: der erste Zwischenboss Was haben Wii U und PS Vita gemein? Beide liegen zumindest von den Verkaufszahlen her gesehen weit hinter den Erwartungen zurück, stehen bei Indie-Entwicklern dennoch hoch im Kurs. Ein paar zusätzliche Spiele wären natürlich immer gut, aber wenn die wenigen dann so gut wie " Guacamelee"  sind, sage ich auch nix dagegen. Ich habe mir die knallig bunte Prügelei geschnappt und auf der Vita mal ordentlich angeschaut. Der Agavenbauer Juan Aquacave distilliert munter Tequila und freut sich auf den Tag der Toten, Día de los Muertos im mexikanischen Volksmund. Carlos Calaca, der Widersacher in " Guacamelee"  sucht sich diesen Feiertag aus, um die Tocher von El Presidente zu stibitzen. Juan stellt sich dem Bösewicht in den Weg … und wird umgehauen. Aber nicht nur umgehauen, sondern sogar ins Reich der Toten geschickt. Dort lümmelt er aber nicht nur herum, sondern erhält die Maske eines ominösen Luchadores ...

Lust auf eine illustre Höhlenerkundung? Diese Höhle spricht sogar mit euch. Game-Tipp: The Cave.

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Für Fans alter Abenteuer-Spiele wie Monkey Island und Maniac Mansion ist Ron Gilbert , der Schöpfer besagter Point-And-Click-Knobeleien quasi ein Gott. The Cave ist sein jüngstes Werk. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein klassisches Adventure-Spiel. Das spiel wird eher wie ein zur Seite scrollendes Hüpfspiel á la Mario gesteuert. Im Herzen pocht jedoch das typische Spielgefühl eines   Monkey Island , mit seinen seltsamen Charakteren und den teilweise recht kniffeligen Rätseln. Das Spiel wurde bei Double Fine Productions erstellt und liebevoll designt. Die in San Francisco ansässige Indie-Game-Schmiede zeichnete sich unter der Leitung von Kreativkopf Tim Schafer in der Vergangenheit immer wieder durch abwechslungsreiche und charaktervolle Spiele aus. Bekannte Titel sind Psychonauts und Brütal Legend mit Jack Black in der Hauptrolle. Im Vergleich zu den eben genannten Titeln ist The Cave sicherlich wieder eher ein kleineres Spiel. Aber dabei ist es mit so viel...

Indie-Game-Tipp zum Wochenende: Botanicula.

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Botanicula von Amanita Design . Screenshot: Linux Botanicula  ist ein Point-&-Click Erkundungsspiel nach dem Try and Error Prinzip. Ihr steuert mit dem Mauszeiger die fünf Sprösslings-Freunde über botanische Gewächse und sorgt dafür dass die Pflanzenwelt weiter leben kann. Recht schnell im Spielverlauf wird klar, dass das eine ganz schön kniffelige Angelegenheit werden kann; denn fiese Schädlinge kommen auf den Plan, und jagen unseren fünf wortkargen Helden einen ganz schönen Schrecken ein. Das Spiel funktioniert hauptsächlich durch sein wunderbar angenehmes audio-visuelles Design, das die tschechische Indie-Software-Schmiede Amanita einfach beherrscht. Schon das kleine Roboter-Abenteuer Machinarium konnte Kenner schnell begeistern. So springt auch beim Nachfolgewerk recht schnell der Funken über. Nur eben auf eine ganz andere Art und Weise. Anstatt der klassischen Point-&-Click-Adventure Handhabe ist man bei Botanicula vielmehr damit beschäftigt jedes ach so kl...

Ich bin das Eingabegerät.

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Gamepad beiseite, ich will spielen! Bildschirmfoto: Kinect Adventures Alle Welt steht auf 3D. Dass der Hype eigentlich nur Augenwischerei ist, weil der Filmindustrie nichts besseres zum Geldmachen einfällt, als das Event-Kino aus dem I-Max zu entführen, ist klar. Was allerdings viel spannender ist: der Trend zur Augmented Reality . Virtuelle Darstellungen und Realität näherten sich noch niemals zuvor so eng an, wie jetzt. Wer hat noch ein Handy ohne Touchscreen? Diese einfache Erweiterung der Eingabemethode ist ein Sinnbild für die Verschmelzung von aktivem, eigenem Handeln und der Reaktion auf dem Medium. So kann man mit einer Zweifinger-Geste beispielsweise auf einem Touchscreen etwas vergrößern, ohne dafür einen Knopf zu bemühen. Funktioniert das alles bei einem Smartphone nur in der zweidimensionalen Ebene, so ist der wahre Schritt nach vorne, Microsofts Kinect für die Xbox 360 . Das Gerät erfasst nämlich Bewegungen dreidimensional und überträgt sie via Raumscanner und Kamera...

Kniffelspiel mit Knuffeloptik: ilomilo.

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Bild: southend Ilo und Milo sind zwei kleine, ründliche Wesen. Däumlinge mit vier weiteren daumenähnlichen Extremitäten, jeweils einem gekräuselten Haar und Knopfaugen. Etwas knuffigeres hat die Xbox 360 definitiv noch nicht in hochaufgelöstem 3D auf den Bildschirm geworfen. Bei ilomilo handelt es sich um ein Denkspiel, bei dem auf Klötzchen basierende, drei-dimensionale Labyrinthe geknackt werden müssen. Beide Spielfiguren starten immer an unterschiedlichen Enden des Levels. Das Ziel ist es Ilo mit Milo zusammenzuführen. Der Spieler kann beide Charaktere Steuern und kleine Klötzchenhilfsmittel verwenden. Klingt einfach, doch selten war ein Spiel liebevoller gestaltet. Das schwedische Entwicklerstudio Southend hat mit ihrem Xbox-Live-Arcade exklusiven Titel eine Spieleperle geschaffen, die ich jedem ans Herz legen möchte. Mehr zum Spiel : blog.ilomilo.com Xbox.com

Videospiel-Review: The Maw

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Bild: mawgame.com Am Zahn der Zeit. Da befindet sich The Maw in vieler Hinsicht. Wenn Nintendo mit Knuddeloptik den Videospiele-Markt regiert und mit den Spielen für Jedermann mächtig Kohle scheffeln kann, muss das auch auf anderen Plattformen drin sein. Aber das war mit Sicherheit nicht die Absicht der independent Schmiede Twisted Pixel , als sie The Maw für das Downloadportal XBOX Live Arcade programmierten. Das Action-Adventure-ähnliche Knobelspiel verfolgt aber ähnliche Mechaniken wie die eines Casual-Games der neusten Wii-Generation. Dabei kommt es aber ohne großartige neue Controller aus, und spielt sich auf der XBOX 360 so geschmeidig und einfach, dass tatsächlich Jedermann, und vor allem jede Frau von dem Knuddelcharme geködert, das Spiel auch erfolgreich bestreiten kann. Ohne Vorurteile schüren zu wollen; es ist doch immer noch etwas besonderes wenn Fräulein auch Spaß am Spielen hat. Zum eigentlichen Spiel. In The Maw spielt man den Alien Frank , und seinen neuen blobart...