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Phantom Winter krächzen auf „Sundown Pleasures“ von Hexen und dem großen Nichts. Noch dunkler ist nur statisches Rauschen.

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Fast so düster wie das Album. Die Presseaufnahme von Phantom Winter . Foto:  Giulia (Instagram @hollow_roads)   Ein kurzer Schwank aus dem Leben. Zum vergangenen New Noise-Fest sind wir hauptsächlich wegen der japanischen Band COHOL und Phantom Winter gefahren. Das New Noise hat sich in den letzten Jahren immer stärker vom Hardcore verabschiedet, was auf der einen Seite ganz gut ist, immerhin hätten eben diese beiden Bands früher nicht ins Line-Up gepasst. Auf der anderen Seite wird es aber in einer der drei Locations ganz schön gruselig, wenn eine Pop-Punk-Band nach der anderen auftritt und zwischendurch GWLT spielen dürfen. Da ist es auch kaum verwunderlich, dass bei so manchen Bands plötzlich Leute im Publikum stehen, die zu langsamen, tiefen Parts in Songs die Hände in die Höhe strecken, am fiktiven Luft-Motorrad kräftig Gas geben. Oder eben ein Bier exen, während sie ihr Gesäß wenig sexy immer wieder nach vorne drücken. Wie gesagt, ganz schön gruselig. Besonders...

Hunderte Erinnerungen ans New Noise Fest #9. Mit We Came Out Like Tigers, Holy, Maroon, La Quiete, und zig mehr.

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Das neunte New Noise war eine heiße Angelegenheit. Im Bild: Beyond Pink . Foto: mim Schon zum neunten Mal lud das Team ums New Noise Festival eine gefühlte Milliarden Bands für einen Tag zum Zirkus in Karlsruhe. Dieses Jahr lag der Fokus wieder mehr auf Underground, mehr auf Szene-Insider, und weniger auf großen Namen. Die einzige Band die da rausfallen sollte waren die Metal(core)-Herrschaften Maroon , die spät am Abend ran durften. Arg viel früher öffnete zu gewohnt früher Mittagszeit, mit gewohnter Mittagshitze die Pforte im Otto-Dullenkopf-Park zu Karlsruhe, um in zweierlei Zirkuszelten eine ganze Ladung Hardcore zur Schau zu stellen. Früh standen Bands wie Withers auf dem Trapez. Über den bis zu 36 Grad heißen Nachmittag war vor allem viel Post-Metal, oder Post-Rock-beeinflusster Düster-Hardcore zu hören. Für manche, wie beispielsweise mich, waren We Came Out Like Tigers aus Liverpool da ein überraschungs-Bringer. Mit Screamo zwischen Black Metal und Geige stachen die Nord...