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Es werden Posts vom November, 2013 angezeigt.

Touché Amoré, Self Defense Family und Dad Punchers. So war das letzte Konzert in Deutschland. Im Juha-West, Stuttgart.

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Es war ausverkauft. Ziemlich warm. Und eigentlich so wie man sich eine Hardcore-Show vorstellt. Am Freitag, im Jugendhaus West - zu Stuttgart.

Ein guter Haufen junger Menschen, der sich durch die Konzerträumlichkeiten quetschte, nur um die musikalischen Helden zu sehen. Hätte man ja nicht erwartet, dass die Generation Y noch begeisterungsfähig ist. Aber alsbald der Headliner Touché Amoré die erste Note angeschlagen hatte, war die Meute nicht mehr zu halten. Fliegende Füße, ekstatische Singalongs, und eine Dynamik die das Juha-West schon lange nicht mehr gesehen hat. Musikalisch fuhren die Amerikaner ihre Ladung Hits über eine gefühlte Ewigkeit ab. Gewohnt tight. Gewohnt nett, ohne Allüren.

Selbst wenn man nicht der größte Fan der Band ist, musste man sich eingestehen, dass das ein verdammt gutes Konzert war. Touché Amoré ist eine Band die das was sie macht, in Perfektion beherrscht. Zwar gibt der Bandname nur in zwei Sprachen vermischt, ansatzweise irgendeinen Sinn, und klingt amerik…

Und das Ländle so: Willkommen daheim Sea+Air! Plus wunderprächtiges neues Video.

"You Don't Care About Me" ist die neue Single-Auskopplung von Sea+Air, dem Griechisch-Schwäbischen Indie-Pärchen. Der Song stammt vom Debütalbum "My Heart's Sick Chord".
Wer die Beiden noch diese Woche live genießen will, ist im Südwesten gerade richtig. Drei der nächsten vier Shows sind nämlich im Ländle.

Touché Amoré kommen rum. Am Freitag im Juha-West in Stuttgart.

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Die neuste Platte "Is Survived By" von Touché Amoré ist ein sicherlich ein Grower wie er im Buche steht. Verstehste nicht? Ich meine damit, dass die Platte wachsen muss. Nicht physisch. Emotional, Mensch. Über sich hinaus gar. Menschlich eben.

Die ganz normalen Typen, die es ziemlich gut verstehen emotionalen echten Hardcore aufs Parkett zu legen, tuen dies am Freitag in Stuttgart. In unserem weltweit liebsten Jugendhaus-West im Stuttgarter Westen.

Fr. 29.11.2013: TOUCHE AMORE w/ SELF DEFENSE FAMILY / DAD PUNCHERS @ JUHA WEST - STGT.
Dick im Kalender angestrichen ist das bei den meisten Fans sicherlich eh schon. Den wenigen Neulingen. Dem Nachwuchs möchte das aber auch gesagt sein, denn es sollte gut werden.

Mit dabei sind Self Defense Family und Dad Punchers. Alle Infos dazu ->hier.

Außerdem möchte ich euch noch daran erinnern, dass wir gerade zusammen mit den netten Leuten von Uncle M aus Münster die neue CD "Is Survived By" zwei mal verlosen. Wenn ihr gewinne…

Haste Mojo, biste richtig. Mojo Fury mit neuer Platte "The Difference Between".

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Was ziemlich großspurig getragen imposant anfängt - entpuppt sich als wahres Groove-Monster. "The Difference Between" von den Nord-Iren Mojo Fury ist ein Album, wie man es gerne hört. Neu, frischt und treffsicher.

Die drei Musikstudenten fanden in Belfast während dem Studium zusammen, und starteten die Band vor fünf Jahren. Mit ihrem mittlerweile zweiten Album liefern sie ein Werk ab, das man so noch nicht all zu oft hören durfte. Zwar bedient es sich bekannter Pop-Mittel. Synthesizer, zusammen mit den gängigen Rock-Instrumenten. Dabei fahren sie einen Sound der sich irgendwo zwischen Yourcodenameis:Milo und Soulwax orientiert. Irgendwie eben nordisch angehauchter, progressiver Synth-Rock.

Mit Mut zu Melodie und Spaß an der krächzenden Dissonanz schaffen die drei gemächlich antreibende Anti-Hymnen. Man müsste mehr Musik aus der Ecke Belfast hören. Denn die Mundart, die die Vocals einfärbt ist ein angenehm anders klingendes Englisch. Irgendwo zwischen Schottland und Kanada. …

Schöne Musik. Nerviger Einstieg. "Building" Teil 1 und 2 von The Building. Ein ambivalentes Verhältnis.

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Eigentlich kotzt es mich an, dass ich den ersten Titel auf dem Album so beschissen finde. Wie kann eine Band gefühlt stundenlang nölen "This is not a band to fall in love with"? Man ist einfach ironisch, heutzutage.

"Building" von dem Trio The Building aus Hamburg ist ein Album mit zwei Teilen. Beziehungsweise, eher ein Album zweimal unterschiedlich interpretiert und durch gemischt. Musikalisch spannend, experimentell. Getragen, rhythmisch. Gesanglich geschmeidig.

Genau deshalb, gerade weil mir so viele schöne Worte zum Gesamtwerk einfallen. Genau deshalb, nervt mich dieses eine Lied so übermäßig. Mich stört nicht die Aussage per se schon, mich nervt einfach die Penetranz. Ich merke schon  wie ich dadurch fast den Blick für die Schönheit des gesamten Werks verliere. Das kann doch nicht der Zweck eines Openers sein.

Denn über die zwei Teile hinweg gibt es einige Songs, die ich gerne häufiger hören möchte. Vor allem Titel 6 und 7 von Teil 1. "Old Man" und …

Zwei mal Touché Amoré - "Is Survived By" geschenkt.

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Unsere Freunde von Uncle M haben uns zweimal das neue Album "Is Survived By" von Touché Amoré zugeschickt. Auf CD. Das sind diese silbernen Dinger, die ihr mit ins Auto nehmen könnt. Wir haben außerdem den Auftrag diese zu verschenken. Wie toll ist das denn!?!

Postet hier einen Kommentar, der uns klar macht warum wir gerade euch eine CD zuschicken sollten. Ein Like bei Facebook ist auch ne gute Bestechung ;) ZWINKER.

Touché Amoré sind auch bald in Stuttgart. Schaut euch die Tourdaten an!

POPNOTPOP. In fünf Clubs in Stuttgart Live-Musik und DJ-Sets, die ganze Nacht. Wir haben uns auf dem Clubfestival rumgetrieben.

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Fünf Clubs. Sechzehn Acts. Eine Nacht. Die vierte Auflage des Club-Festivals für Indie- und Elektro-Musik hatte eine voll gepackte und durchaus gemütliche Partynacht in Petto. Das POPNOTPOP profitiert aus der Club-Dichte in Stuttgarts Innenstadt. So kann die Ausgeh-Mitte der Region einfach mal zum Festival verwandelt werden, ohne große Aufbauarbeiten. Die fünf beteiligen Clubs liegen allesamt in gemütlicher Spaziergangreichweite von einander entfernt.

Keller Klub, Zwölfzehn, Rocker 33, Bar Romantica und Schocken standen so Samstag auf Sonntag allen Freunden der Nacht mit nur einem Ticket offen. In den Läden spielten von 21 Uhr an einige hochkarätige Künstler auf. Die Liste der Acts beinhaltete so einige Geheimtipps und Künstler aus dem ganzen Land. Einige davon wagen sich sogar so langsam auf das Sprungbrett in den Olymp, also aufgepasst. Es spielten Children, Sea+Air, Exclusive, Charlie Barnes, Claire, Yalta Club, Fuck Art Let's Dance, Okta LogueKitjen Special, Konstantin Sibol…

"You did it all on your own". The Sky We Scrape mit "Divides". Chicago-Punk Debüt mit handfestem Post-Hardcore.

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"Divides" ist ein Debüt, das angenehm vertraut klingt. Es bietet diesen Post Hardcore mit dieser persönlichen Punk-Note, der mich über die Jahre hinweg immer und immer wieder begleitete. The Sky We Scrape erinnern mit ihrem ersten Langspieler an Bands wie Sommerset, Olympia oder Quicksand und die jungen Thrice-Jahre.

Hierbei geht es der Band nicht ums große Ganze. Vielmehr wirkt das gesamte Album wie ein Sammelsurium kleiner zwischenmenschlicher Geschichten. Ganz im Geiste des Emotional Hardcore. Dabei wird eine Kraft erzeugt, die nicht durch die Härte der Musik, oder Gekeife am Mikro erzwungen wird. Das passiert einfach über schöne handfeste Melodien, aufrichtig gesungen und mehrstimmig gegrölt.

Das Ganze umfasst 42 Minuten und 12 Songs. Diese sind niemals dick aufgetragen. Kommen ziemlich roh und echt daher. Nichts ist aufgeblasen. Darüberhinaus verfügen The Sky We Scrape über das Talent Singalongs in flüssige Breaks zu integrieren, so dass einem einfach die Nackenhaare z…

Reise zum Ende der Welt mit Luftschmitt. Kommste mit? Die Koblenzer Band zeigt uns dabei warum Pop nicht oberflächlich sein muss.

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Endlich habe ich eine Detailkarte vom Ende der Welt. Dumm, dass ich nicht der beste Kartograph bin. Wo genau dieses Ende der Welt liegt, finde ich darauf nicht heraus. Oder ist das etwa Koblenz? Denn da kommen die Urheber dieses Stücks Papier her. Dieses lag ihrem digitalen Tonträger "Reise zum Ende der Welt" bei. Die erste Veröffentlichung von Luftschmitt. Da scheint es jemand ernst mit der Kunst zu meinen. Bei der Bemusterung lag außerdem nämlich ein echter, handgeschriebener Brief auf richtigem Briefpapier bei.

Papier. Wer hat denn sowas noch. Fühlt sich gut an. Weich, und liegt leicht in der Hand. Da kann auch das Air-Tablet nicht mithalten. Wahnsinn. Warum ich das schreibe? Weiß ich nicht. Das mag an der anregenden verspielten Pop-Musik liegen, die ich jetzt schon über Tage hinweg höre. Ich konnte mir gar nicht schnell genug eine Meinung bilden, um zu merken, dass sie beim nächsten Hören gleich wieder zu revidieren war.

Pfff, ist halt Muse auf Deutsch. Dieses Luftschmi…