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Der Herr Kuhn und das Fritzle-Komplott.

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Liebe Leserin, lieber Leser, verblüfft Sie es genauso sehr wie uns, dass urplötzlich im tiefschwarzen Baden-Württemberg ausgerechnet die Landeshauptstadt doppel-Grün regiert wird? Die investigative Zeitschrift MY MIRROR MIND hat nach langen Recherchen das unglaubliche Fritz-Kuhn-Komplott aufgedeckt. Demnach habe sich Kuhn schon seit 21 Jahren im Herzen Stuttgarts unter dem Decknamen Fritzle aufgehalten. Der kleine Tübinger tarnte sein Äußeres gewieft mit einem Krokodil-Kostüm. Die grüne Hautfarbe des Reptils sollte seiner Tarnung aber noch zum Verhängnis werden. So hat Kuhn alias Fritzle am Rande einer grünen (aha!) Rasenfläche mit ausgefuchsten Feldstudien, das Wesen des gemeinen Stuttgarters studiert. Als Ergebnis jahrelanger Beobachtungen und Studien merkte er die deutliche Antihaltung, sobald die eigene Stadt nicht mehr reibungslos funktioniere. Ist der Fußballclub Mittelmaß, ist er im Auge des Stuttgarters eine katastrophale Enttäuschung, und die Dagegen-Stimmung macht ...

Eine richtungsweisende Wahl: Baden-Württemberg wählt ersten grünen Ministerpräsidenten.

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Die dominierende Farbe: Grün So langsam färbt sich das tief schwarze Land grün. Der Auslöser dafür, die frisch angeheizte Energiedebatte. Wenn es greifbare Themen gibt, weiß der Bürger eben was er wählen muss, um etwas zu ändern. Und in diesem Falle waren es zwei dominierende Themen, von denen sich jeder Wähler betroffen wusste. Die Atompolitik war das Aus für Stefan Mappus (CDU) . Zu sehr hat er sich auf die Atomlobby konzentriert, und zu spät, unglaubwürdig, das Ruder herum gerissen. Es ist klar, dass wenn endlich wieder publik ist, dass Atomkraftwerke keine sichere Energiequelle sind, dass man dann am ehesten für eine sinnige Lösung auf Bündnis 90 die Grünen und ihren Topkandidaten Winfried Kretschmann (Grüne) setzt. Zusammen mit der schwächeren SPD wird man mit größter Wahrscheinlichkeit den ersten grünen Ministerpräsidenten stellen. Für Stuttgart explizit war es auch das Bahnprojekt, Stuttgart 21. Dank der ewigen Demonstrationen in der Landeshauptstadt weiß man jetzt, dass...

Mappus lehnt S21-Volksentscheid ab.

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Bild: experiment-demokratie.de "Wir halten uns an die Verfassung, die keinen Volksentscheid vorsieht", sagte Stefan Mappus (CDU) im Interview mit der Rheinischen Post. Außerdem will er alle Skeptiker überzeugen, denn sie seien, laut dem baden-württembergischen Ministerpräsident "offen gegenüber guten Argumenten der Befürworter", haben aber beispielsweise Sorgen vor Gigantismus. So zeichnet sich nach der großen Entwicklung, in Sachen der Demonstrationsgewohnheit deutscher Bürger in Stuttgart, keine Änderung der Führungspolitik des Bundeslandes im Süd-Westen ab. Wir erinnern uns; auf einmal gingen normale Bürger in Massen (50 000 an der Zahl) auf die Straße, um gegen das umstrittene Bahnprojekt und für eine Kompromisslösung einzustehen. Wechsel in der Politik? Es kann also passieren, dass Otto-Normalbürger ohne die Möglichkeit zum Volksentscheid sich in seinem Mitspracherecht betrogen fühlt.. Die Grünen, angeführt von Cem Özdemir , wettern schon seit einiger...

Unglaubliche Bilder aus Stuttgart.

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Bild: n-tv.de Demonstrationen gegen das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 eskalieren. Seit einigen Monaten ist Stuttgart 21, das Bahnprojekt zur Tieferlegung des Bahnhofs in der Schwaben-Metropole ein wahrer Spalter der baden-württembergischen Landeshauptstadt, und nun kann auch die Restrepublik nicht mehr wegsehen. Wie mehrere Nachrichtenportale berichten, und die Stuttgarter am eigenen Leib erfahren mussten, sind die bislang friedlichen Demonstrationen gegen das Milliarden-Projekt gestern aus allen Rudern gelaufen. Es wird von überzogener Polizeigewalt berichtet. Mit Wasserwerfern und Pfefferspray wurde gegen die mehreren Tausend Demonstranten vorgegangen. Ein Augenzeuge berichtet er habe so etwas seit den 68er Jahren nicht mehr erlebt. Unglaubliche Szenen, aus einer sonst so friedlichen Großstadt, die einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Man bekommt Sorgen um die Intaktheit der Demokratie, die von der Politik der sogenannten Mitte schon seit geraumer Zeit...

Stuttgart-21-Player wollen ihren Ruf retten. Oder Müll-Video des Todes #6

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Es sieht fast so aus als würde gerade die ganze Republik in die Schwaben-Metropole schauen. Die Heute-Show widmet fast die halbe Sendung dem K-21-S-21-Clinch, sogar die Nordlichter von Extra3 machen sich nicht zum ersten Mal über den (im Sinne) verbuddelten Kopfbahnhof lustig, nicht einmal der Raab kommt aus der Sommerpause ohne einen Witz über die Stuttgarter zurück. So nehme ich mir die Freiheit das Müll-Video des Todes diesem YouTube-Klassiker zu widmen (und das Layout schlicht einfach mal zu verdrehen). Denn Stuttgart 21 steht momentan unter keinem guten Stern und könnte ein wenig virales Marketing vertragen.

Alle Augen auf Stuttgart.

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Das große Bahn-Projekt Stuttgart 21 ist der Grund, dass momentan die halbe Republik meint ihren Senf über die Landeshauptstadt Baden-Württembergs ablassen zu müssen. Selten wurde man als aufmerksamer Leser der Print- und Online-Medien Zeuge von so vielen in Vorurteile getränkte Artikel über eine Stadt, die sich seit 50 Jahren fast im konstanten Wandel befindet. Verbaute, konservative Köpfe sind sie, diese Schwaben. Geldgeile Ordnungsfanatiker. Et cetera. Wenn das Wort "Exilschwabe" zum Schimpfwort degradiert wird und Berlinophile und möchtegern Links-Liberale über eine Stadt schreiben, die sie nicht verstehen wollen verschwindet die Wahrheit irgendwo zwischen dem Abgedruckten jenseits der Druckerpressen. In dem Unbewusstsein der Deutschen und ihrer spätrevolutionären Fashion-Hippy-Bewegung. Ich möchte jetzt keinen Quell der ultimativen Wahrheit schaffen, kann ich nicht. Denn auch ich beobachte nur von außen, bin momentan selten in Stuttgart, und pendle die meiste Zeit zwische...