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Jahresendspurt. 2022 geht noch was in Stuttgart. Diese Live-Gigs solltet ihr euch im Kalender anstreichen. //die stadt ohne bling bling

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im Bild: Being As An Ocean . Foto: Janik Fregin // Ich fang jetzt nicht an die Tage rückwärts zu zählen, aber lang ist dieses seltsame Jahr 2022 wirklich nicht mehr. Gut, dass es immerhin in Stuttgart (und so) noch ein bis zwei nennenswerte schöne Live-Events gibt, die wir eventuell sogar besuchen sollten. Hier euer Lieblings-Überblick der feinsten Auslese.

Nessel - "Gestalt". Ein neues Gewächs aus der Stuttgarter Post-Something-Szene. Ein Debüt zwischen Black Metal und atmosphärischem Old-School-Screamo. //Album-Rezension.

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  Nessel - "Gestalt" VÖ: 9.9.22 via: I.Corrupt.Records/Through Love Rec // Nessel setzt sich aus Mitgliedern von Archivist , Thurm , Knife Eyes und Mahlstrom zusammen. Zusammen mischen sie einen Sound zwischen Post-Hardcore, Shoegaze und Indie-Black-Metal mit Screamo-Vocals und Dingen, die uns allen gefallen wenn wir schlecht gelaunt sind. Ihr Debüt-Album ist sieben-titel-stark und ergießt sich über 30 Minuten mit einem facettenreichen Klangmasse über der geneigten Zuhörerin und dem geneigen Zuhörer. Für Black Metal und auch Screamo ist das Ganze erstaunlich warm produziert, was dem Werk verdammt gut tut. Es klingt voll und nimmt sich auch mal fein raus, Raum einzunehmen. Der Mix aus weiblichen Screams und männlichem, klagendem Deutsch-Emo-Sprechgesang taugt gleich beim ersten Durchhören. Es sind alles gängige Zutaten, die hier Verwendung finden, werden so aber selten vermengt. Sphärische Melodiepassagen, die sich mit knatternden Blastbeasts die Hand geben und einen schü

Jonas Bolle - "Fühlt sich so an". Düster-Pop aus Stuttgart. //EP-Rezension.

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Jonas Bolle - "Fühlt sich so an" VÖ: 22.4.22 via: Odyssey Music Network // Jonas Bolle ist ein Künstler aus Stuttgart. Er ist daheim auf der Bühne, ob im Theater, Schauspiel oder mit der Musik. Seine neue EP " Fühlt sich so an " ist ein spannender Mix aus Düster-Pop, Trip-Hop, Avantgarde und Lofi. Textlich persönlich, klar verständlich intoniert, verwoben getextet. Es sind vier Titel, die für spät nachts gemacht sind. Auch wenn's jetzt wieder wärmer wird, müssen diese wenig fröhlichen Songs sich nicht im hintersten Eckchen verstecken. Die Klänge sind jetzt nämlich nicht besonders kalt oder kühl, voll und warm ist das aber auch nicht. Es hat etwas Sphärisches. Unaufgeregt nachdenklich unaufdringlich. Ich empfehle das unvoreingenommene Hören. Diese etwa 16 Minuten deiner Zeit wirst du schon nicht bereuen. 7/10 Punkte Für Freunde von : Thom Yorke, Massive Attack, Hundreds, Cartograverse -- --

Es passieren wieder schöne Dinge. Ich fasse mal zusammen worauf wir uns freuen. Live-Gig- und Konzert-Pläne für die kommenden Monate. Stuttgart und Umgebung. //die stadt ohne bling bling

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Touché Amoré verschlägt es auch wieder nach Stuttgart. Zusammen mit Thrice. (Foto mim: August 2012) In der Großstadt am Neckar - ja, die Rede ist von Stuttgart - finden wieder Dinge statt. Seit einer Weile eigentlich schon. Nach der zweijährigen Pandemiepause geht man das unter anderem eher zaghaft an. Krank werden will keiner und wer weiß schon was sonst noch passieren könnte. Deshalb ist es ganz gut, dass sich mittlerweile eine gewisse Lust und Laune jetzt halt doch endlich mal wieder was zu manchen einschleicht. Die vergangen Monate habe ich beobachtet, was sich in Stuttgart und näherer Region so tut - und beobachtet, was davon wirklich statt findet und fand - wo Vorfreude gerechtfertigt ist. Dabei hab ich ein bisschen zusammengetragen, was musikalisch schönes auf uns Stuttgarterinnen und Stuttgarter zukommt. Alles jetzt hier zu lesen in einer kuratierten Liste. Juni Spanish Love Songs + Kali Masi -  Juha West , Stuttgart MITTWOCH, 8. JUNI 2022 UM 19:00 // Indie-Punk/Emo-Punk etc (a

Neue Hardcore-Band aus Stuttgart. Piranoid aus Mitgliedern der Bands Dead Wrong, Loose Suspense und Reznik Syndrom. Debüt-Album: "Verirrte Projektionen". //Quasi-Album-Rezension.

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  Piranoid - "Verirrte Projektionen" VÖ: 5.1.2022 via: diy // Piranoid machen recht forschen Hardcore mit heftigem Schlagzeug und ein bis zwei Metalanleihen. Viel kann ich eigentlich gar nicht sagen, da ich brutal befangen an diese Band herangeführt werde. Der ehemalige Reznik Syndrom -Frontmann ist mein Bruder, er schreibt auch bei Piranoid verkopfte, interessante Texte. Diesmal nicht ganz so humorlos, aber nicht weniger clever. Vorgetragen werden die Lyrics ein bisschen fieser als früher. Ähnlich wie bei seiner letzten Band Loose Suspense , nur eben wieder auf Deutsch. Sträflich muss ich zugeben, dass ich von den anderen Bandkollegen die Vorgängerbands gar nicht wirklich kenne. Der Schlagzeuger hat auf jeden Fall eine Menge Energie. Die 22 Minuten und neun Songs des Debüt-Albums "Verirrte Projektionen" machen durchgehend Bock - vor allem auf Livekonzerte und den Krach in einem linken Zentrum oder Jugendhauskeller. Schön, dass es noch Musik gibt. Schön, dass es no