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Es werden Posts vom September, 2014 angezeigt.

Bitte besuchen Sie doch Leitkegel auf ihrer Tournee. Diese findet bald zusammen mit Antenna und No Surprising News statt.

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Leitkegel: http://leitkegel.tumblr.com/musik | Antenna: https://www.facebook.com/antennaemo | No Surprising News: https://www.facebook.com/nosurprisingnews

Die Termine in Druckschrift:
9. Oktober: ESSEN, WESTSTADTHALLE: Leitkegel, Fjort, Goodbye Fairground
10. Oktober: MAINZ, HAUS MAINUSCH: Leitkegel, Antenna, No Surprising News
11. Oktober: LANDAU (PFALZ), CAFE FATAL: Leitkegel, Antenna, No Surprising News
12. Oktober: KÖLN, AZ: Leitkegel, Antenna, No Surprising News


Vergessene Liebschaften von Minus The Bear. Ganz schön viel mehr als ne stinkende B-Seiten-Sammlung. "Lost Loves"

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Zehn Songs, die es in den letzten sieben Jahren auf kein Album geschafft haben. Die traurige Geschichte verstoßener Kunststücke. Minus The Bear haben zehn dieser Sorte jetzt in einem neuen Album zusammen gefasst. "Lost Loves" heißt das Stück. Dabei ist das Album viel mehr als ein Kompendium von B-Seiten, die nie jemand hören wollte, oder sollte.

Die fünf Herrschaften aus dem US-amerikanischen Seattle nannten das neue Album nicht zu Unrecht "Lost Loves". Dabei handelt es sich nämlich gewiss nicht um ein paar hässliche Entlein, die beim Zuhören quäken und weh tun. Es sind zehn verdammt schöne Schwäne, die so einige Kanten haben, die auf den vergangenen Alben als mal gestutzt worden waren.

Aus den Alben "Planet Of Ice", "Omni" und "Infinity Overhead" sind die Stücke raus geflogen. Weil sie nicht in den Fluss der Alben-Konzepte gepasst hatten. Erzählt Bassist Cory Murchy in einem Interview. Ulkiger Weise passen diese Songs nun im neuen Al…

Super: Superheaven, Nai Harvest zusammen mit New Native in Stuttgart. Gut war das im Juha-West.

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Emo-Revival, Post... oder Neo-Grunge. Wie man das halt nennen möchte. Superheaven, ehemals Daylight spielten gestern zusammen mit ein paar (Leidens)-Genossen im Jugendhaus West zu Stuttgart. Mit im Boot waren die Wiener New Native. Die Österreicher durften mit ihrem introvertierten Emo-Rock die Bühne auf machen. Hatten dabei Spaß, die Zuhörer auch. Doch das Genre bedingt manchmal, dass nicht so sehr ausgelassen Feiern.

Die wahrscheinlich ironisch nerdig gekleideten Engländer Nai Harvest waren als Zweite dran. Die zwei Herren machen mit nur einem Schlagzeug und nur einer Gitarre erstaunlich agilen Post-Punk. Und bei jeder Show wird das Räumchen auch immer ein bisschen voller. So auch am Samstag. Da scheinen wieder ein paar Briten am Zahn der Zeit zu spielen. Denn die aktuelle Seven Inch ist auch schon ausverkauft, die Re-Press kommt in zwei Monaten. Nächstes Jahr im März dann die neue Platte. Durchgeplant. Verpeilt alles andere, kann der Look noch so viel suggerieren wie er möchte.

He…

Neonschwarz. Hamburger Crew mit Polit-Rap in Volllänge. Debüt: "Fliegende Fische".

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Neonschwarz bringen nicht den Fuffy in den Club, sondern den Pfeffi. Casper steht im Ascheregen, Neonschwarz im Flaschenregen. Die vermeintliche Hip-Hop-Super-Crew um Marie Curry, Captain Gips, Johnny Mauser und Spion Y macht sich stark gegen Nazis und Fremdenhass. Dabei machen die vier Künstler gekonnt auf breite Brust, denken als mal nach, gehen die meiste Zeit aber steil.

In der norddeutschen, alternativen Hip-Hop-Szene machten die vier mit ihrer EP "Unter'm Asphalt der Strand" schon gut Wellen. Mit ihrem zwölf Titel starken Debütalbum könnten die Hamburger auch so langsam mal bundesweit noch mehr Gehör finden.

Die Platte "Fliegende Fische" wirkt oldschool, folgt gängigen Strukturen aus Samples, Turntable-Scratches und erfindet den Hip Hop nicht neu. Allerdings ist die politische Attitüde der Gruppe der springende Punkt für mich warum ich hellhörig wurde, als mir Neonschwarz über den Weg lief. Zudem ist die Platte ziemlich verdammt abwechslungsreich. Und DJ …

Belgrade. Sphärisches Debüt mit Zugabe. Indie-Rock in Bestform.

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Es gibt immer wieder solche Bands, die möchte man einfach jedem ixbeliebigen Menschlein ans Herz legen. Weil es einfach Musik ist, die jeden ansprechen sollte. Weil man sich sicher ist, dass diese jedem früher oder später etwas bedeuten wird. Belgrade ist so eine Band. Aus Philadelphia Pennsylvania kommen die fünf Herrschaften um Frontmann Mike McNeils. Jener wird mit seiner Stimme nachdenkliche Emoherzen gleichermaßen wie Retro-Alternative-Fans von Phil Collins berühren. Glaubt mir das jetzt einfach mal so.

Belgrade ist das gleichnamige Debütalbum der Band. Es vereint kantiges Schlagzeugspiel: einen Drive, der immer mal wieder am Punk kratzen will, dann aber den Bogen bis zur nie weichenden Spannung ausdehnt. Kombiniert mit sphärischen Klangeben aus Fender-Gitarren-Sounds und verspielten Rhythmen, die spätestens beim zweiten Song "Projection" jeden Hörer erwischt haben.

Freunde von Erwachsenen-Emo á la Blue October, verwobenen Klangebenen ähnlich Amusement Parks on Fire un…