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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Die Jahresbesten Alben 2012. Und die besten Wünsche für 2013. Kommt gut rein, wir lesen uns hoffentlich im Januar wieder!

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Jet Black New Year von Thursday, aus Tradition schon fast.

DIE BESTEN ELF PLATTEN AUF MY INDIE MIND 2012:

#01 - The Hirsch Effekt - Holon : Anamnesis (->mehr
#02 - Circa Survive - Violent Waves (->mehr
#03 - Trachimbrod - A Collection Of Hidden Sketches (->mehr
#04 - We Had A Deal - Dialectics (->mehr
#05 - Steve From England - Rooney! (->mehr
#06 - The Ghost Inside - Get What You Give (->mehr
#07 - B.Abuse - Devil's Harvest (->mehr
#08 - Stealing Sheep - Into The Diamond Sun (->mehr
#09 - The Prestige - Black Mouths (->mehr
#10 - Holmes - Burning Bridges (->mehr
#11 - Max & Laura Braun - Telltale (->mehr

Wie könnten Bestenlisten anders begründet sein als ultra-subjektiv. Hoffe ihr findet hier ein paar Alben, die eventuell überhört wurden. Und ein paar Alben, die ihr selbst sehr zu schätzen wisst. Kommt gut ins neue Jahr. 2013 wird wieder einiges passieren. Das steht fest.

Alles erdenklich beste! Euer MY INDIE MIND.

~Matthias.

Upcoming Event: Weltuntergang!

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Endlich passiert mal wieder was. Wie wir alle wissen geht am Freitag die Welt unter. Dieser uralte Menschenschlag, der gerne Kalender bastelte, die Maya aus Mittelerde, pardon Mittelamerika, haben es uns ja schon längst verraten. Dass wir uns richtig gewappnet auf das nächste große Event der Menschheit freuen können, gibt es in diesem Beitrag nun die volle Ladung Weltuntergang.

Zunächst beschäftigen wir uns mit unseren fünf liebsten Weltuntergangs-Szenarien, dann mit den fünf besten Weltuntergangs-Musik-Alben, für den richtigen Soundtrack. Nur um dann unsere Weltuntergangs-Szenarien mit der Realität gegen zu prüfen, mit den fünf besten Weltuntergangs-Filmen. Da sage noch einer unsere Service-Kultur sei für den Allerwertesten.

MY INDIE MIND präsentiert die TOP 5 der besten WELTUNTERGANGS-SZENARIEN:

#5 ein gängiger Klassiker, die komplette Ausrottung allen Lebens. Sollte dann schön leer sein, hier. Im schwarzen Nichts des Universums. Das würde dann womöglich so aussehen, dass ein großer …

Treiben lassen. Mit Klinke auf Cinch und "highs & hills".

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Lust auf ein angenehmes Bad? Ein bisschen planschen? Vielleicht sogar ein paar Bahnen Schwimmen? Warum bekomme ich bei Klinke auf Cinch das Gefühl ich würde mich im Tauchgang befinden? Irgendwie ist alles um mich herum gerade egal. Ich lass mich einfach treiben, von der Strömung gemächlich, immer weiter weg von allem Greifbaren.

Klinke auf Cinch schwimmen irgendwo zwischen Jazz und Elektro-Pop, mit tiefen warmen, echten Instrumenten und noch tieferen digitalen Beats. So dumpf wie sich Klang sonst nur unter Wasser gibt. So entspannend wie der Körper sonst nur im Schwebezustand auf seine Muskeln verzichtet. Man liegt hier quasi im Wasser, lässt von allem los, und wenn man mal Lust auf Bewegung hat, verlässt man die ruhende Lage auf dem Rücken. Zieht gemächlich ein paar mal mit den Armen durchs Wasser, strampelt mit den Beinen und begibt sich an die Oberfläche, weiter raus, zu den anderen Säugern.

Die vierköpfige Combo aus Jena und Erfurt kann ganz minimalistisch große Klangwelten erzeug…

Wiedersehen macht Freude. The Tidal Sleep, Akela, We Had A Deal und Cannon For Cordoba verabschieden das Konzertjahr im Juha-West, Stuttgart.

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Es gibt kaum eine Band die in den letzten Jahren als Neuankömmling der Hardcore-Szene Süddeutschlands so herzlich aufgenommen wurde wie The Tidal Sleep. Ganz klar ist das nicht die erste Band aller Beteiligten, trotzdem bleibt es bemerkenswert was die Herren aus Mannheim und Karlsruhe innerhalb von einem guten Jahr auf die Beine gestellt haben.

Vergangenen Freitagabend spielten sie zusammen mit Akela, We Had A Deal und Cannon For Cordoba dort wo alles begann, in Stuttgarts Jugendhaus West. The Tidal Sleep hatten da vor gut einem Jahr ihren ersten Live-Auftritt.

Erste Band am Abend waren Cannon For Cordoba aus Frankfurt am Main. Die passten mit ihrem Post-Hardcore-Sound perfekt ins sonstige Line-Up, hatten es aber als erste Band am Abend eher schwer. Hinterließen vor allem aber musikalisch einen guten Eindruck. Darauf folgte dann alsbald der Lokalmatador We Had A Deal. Die vier aus dem Raum Stuttgart bauten mit wohl platzierten Samples über Intro, und Outro und mit stimmiger Bühnen-Be…

Midsummer-Herzstück. Akela melden sich mit Konzept-EP zurück. "The Void".

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Akela aus Lüdenscheid sind im Zirkus des Indie-Labels Midsummer Records nicht weg zu denken. Die fünfköpfige Post-Hardcore-Band packt dort immer tatkräftig an, so meldet es zumindest Label-Cheffe, Tim Masson, und wenn der gute Mann was sagt, dann hat es für gewöhnlich Hand und Fuß. Wir als Außenstehende können uns getrost freuen, dass das kleine Label solch loyale Bands hat, weil so kommen wir immer wieder in den Genuss neuer Platten, junger Bands aus dem Midsummer-Fundus.

Musikalisch passt Akela bedingungslos in den Kosmos des Indie-Labels, das immer wieder deutsche Post-Hardcore-Bands ausfindig macht, die einfach wahnsinnig gut gemachte Musik praktizieren. Nicht immer haben diese dann ein großartig herausstechendes Alleinstellungsmerkmal, aber immer funktioniert das Gebotene, ob einfach musikalisch oder gleichzeitig sogar emotional.

Nach ihrem Debütalbum bringen Akela nun eine Ten-Inch-Vinyl die den Namen "The Void" trägt. Die Konzept-EP erzählt von der tragischen Geschich…

Too Focused... Was lange währt.

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Der normale Wahnsinn aus dem Alltag eines jungen Filmschaffenden... äh drei:

Im laufenden Studium entscheidet man sich aus einer Idee einen Stoff zu entwickeln. Man holt sich Input, die erste Fassung vom Drehbuch wird verfasst. Das geschieht im Falle von 'Too Focused' etwa im Jahre 2009. Was eigentlich zeitnah umgesetzt werden sollte, wird irgendwie zum Abschlussfilm... Mitte 2010 drehen die drei Kommilitonen Jan-Christian Friedrich, Timo Nendel und Denis Zdjelar ihr zum ambitionierten Kurzspielfilm gewachsenes Projekt - unter Einsatz aller Kräfte und ohne Angst vor finanziellen Investitionen.

Die Abgabe rückt näher und näher... Zeit, Ressourcen und Energie werden immer knapper und schlussendlich wird das Studium gezwungenermaßen mit einer Rohfassung beendet. Das Leben geht weiter... der Film liegt auf Eis. Oder? Unter den erschwerten Umständen dreier junger Karrieren im harten Alltag eines "Medienschaffenden" wird der Film langsam doch noch fertig... ziemlich lang…

"Was wollt ihr alle? Beißt eure Zähne doch selbst zusammen!" Torpedo Holiday mit Seven-Inch.

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Torpedo Holiday sind so eine Post-Hardcore-Band aus Hamburg. Man ist da oben halt alternativ und indie. Aber dass man da oben halt so ist macht es nicht gleich schlecht. Aber zu behaupten Hamburg sei der Inbegriff für Indie-Hardcore ist vielleicht doch ein bisschen haltbar, für eine gewisse Dauer, bis man dann merkt, dass es doch eigentlich Schnuppe ist wo die Musik herkommt.

Doch im Falle dieser Band spielt die Herkunft vielleicht doch eine Rolle. Denn dieser lässige mit Albernheit behaftete Punk, den ich vorm inneren Auge sehe, wenn ich den Texten von Torpedo Holiday zuhöre, stelle ich mir einfach an der Sternschanze hockend vor. Oder wie er übers Schulterblatt schlendert und leere Pfandflaschen einsammelt.

"Manchmal wünsch ich mir das Ende von Planet der Affen Teil 2 oder 4 und ich denke, dass manchmal manchmal immer ist". Texte wie diese sind für mich sowas von Dittsche, sowas von Hamburg. Argumentativ immer nah am Unfug aber trotzdem irgendwie hinten rum mit Hand und Fu…

Musik für den Winter. Antonia Vai mit "Dirt from when the earth was flat".

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Antonia Vai ist eine durchaus etablierte Künstlerin. Zu mindest in ihrer schwedischen Heimat, Stockholm. Sie bietet mit ihrer charismatischen Stimme Folk- und Songwriter-Stücke mit sehr viel Soul.

In ihren Liedern legt sie viel Wert darauf Geschichten zu erzählen, die sie mit vielen Gegensprüchen und Metaphern ausgeschmückt ins kryptische verrückt. Diese Geschichten erzählen vom Seelenleben der 24-jährigen Sängerin und Musikerin - von Beziehungskisten und größeren und kleinen Problemen. Mal ist ihre musikalische Interpretation explosiv und impulsiv, dann wiederum sehr zurück genommen. Doch die meiste Zeit bettet sie ihre dunkle kräftige Stimme in ein Klangbett tiefsinniger Melodien und geschleppten Tempi ein. Zusammen entsteht durch Musik und Stimme eine tiefe Atmosphäre, die einen als nachdenklichen Hörer zu fesseln und entführen vermag.

Antonia Vai veröffentlichte erst im September ihr Debütalbum "Lovers and Prophets", das ihr durch direktes positives Feedback solch Auftrie…