Das Beste aus dem Krach machen. Crash of Rhinos mit "Knots".

Crash of Rhinos aus England. Fotoquelle: facebook
Nach Auskunft der fünf Engländer aus Derby wollten sie nach dem Krach des ersten Albums mit ihrem zweiten Album "Knots" das Beste aus dem Krach machen. Tiefstapler. Crash of Rhinos sind weit weg von Krach. Auch wenn ihre Zusammensetzung viel Krach bergen sollte. Fünf Stimmen. Zwei mal Bass. Zwei mal Gitarre und das obligatorische Schlagzeug.

Der daraus entstehende Sound ist irgendwo zwischen The Beautiful Mistake und Crime In Stereo anzusiedeln. Also feinster Emo. Title Fight und Polar Bear Club kommen aus heutiger Sicht auch noch ins kollektive musikalische Verständnis. Wenn man in diese Ecke denkt, liegt man ungefähr richtig. "Knots" das irgendwo in Liverpool aufgenommen wurde liegt in sich in einem ständigen Wandel. Immer weit Weg vom Krach, mit viel Harmonie, und schrägem, schönen Gesang aufgefüllt. Jeder Song hat eine eigene Farbe, je nach dem welche der fünf Stimmen dominant eingesetzt wird. Und trotzdem klingt das Album wie aus einem Guss.

Man merkt eben, dass es fünf Freunde sind, die so ziemlich die selben musikalischen Vorlieben haben. Kann man sich richtig gut anhören. Erfindet das Rad nicht neu, erinnert an die späten Neunziger, wie so vieles momentan. Wer sowas mag, wie ich, der wird ganz schnell raussuchen wollen wo man diese Platte erstehen kann. Spätestens nachdem er den Song "Opener" hören durfte.



Crash of Rhinos - "Knots"
VÖ: 16.08.2013
via: Big Scary Monsters / Alive

Mehrcrashofrhinos.bandcamp.com




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