Dreamtigers. Schöner Indie-Folk zwischen The Gaslight Anthem und The Smiths. Mit Hardcore-Scenestertum im Hintergrund.

Dreamtiges. Foto: Promo
Zusammen sind Jake Woodruff und Andrew Gary Dreamtigers. Zunächst ein kleines Folk-Nebengewächs. Jüngst eine richtig gegründete Band. Jake Woodruff, eigentlich Gitarist bei der Hardcore-Band Defeter hat sich mit seinem Kumpel, Andrew Gary vor einigen Jahren schon zusammen gesetzt und ein paar kleine Indie-Songwriter-Nummern geschrieben. Irgendwo in New England, in einem Ort namens Beverly.

Das ist jetzt schon fast eine Dekade her. Über die Jahre wurde das kleine Gewächs schließlich größer. Eine Rhythmus-Sektion kam hinzu. In Person von Defeter-Drummer Joe Longobardi und Mike Moschetto. So wurde eine richtig gehende Band aus der Idee.

Mit "Wishing Well" erscheint nun das Debüt-Album von Dreamtigers. Eine Platte, die elf recht große kleine Songs beherbergt. Songs zwischen Aufbruch, Lagerfeuer und Bierchen. Melancholische, hymnische Folk-Nummern. Einer der Höhepunkte ist das beflügelnde "So Long".

Sowieso kann die Platte mit ihrer altertümlichen Frische Indie-Rock-Freunde als auch den nachdenklichen Songwriter-Liebhaber begeistern. Mit einem Sound zwischen The Gaslight Anthem und meinetwegen The Smiths finden viele althergebrachte Klänge ein neues Gewand. Als nette Würze werden Scenester Gastauftritte von Kollegen aus Polar Bear Club, Caspian oder Balmorhea begrüßen.

"Wishing Well" von Dreamtigers ist so ein schönes Übergangsding, zwischen Schlaf und Aufwachen. Zwischen Winter und Frühling. Das passt zumindest momentan alles ziemlich gut zusammen.



Dreamtigers - "Wishing Well"
VÖ: 28.2.2014
via: Arctic Rodeo Recordings

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