Midsummer-Herzstück. Akela melden sich mit Konzept-EP zurück. "The Void".

Akela. Fotoquelle: Promo
Akela aus Lüdenscheid sind im Zirkus des Indie-Labels Midsummer Records nicht weg zu denken. Die fünfköpfige Post-Hardcore-Band packt dort immer tatkräftig an, so meldet es zumindest Label-Cheffe, Tim Masson, und wenn der gute Mann was sagt, dann hat es für gewöhnlich Hand und Fuß. Wir als Außenstehende können uns getrost freuen, dass das kleine Label solch loyale Bands hat, weil so kommen wir immer wieder in den Genuss neuer Platten, junger Bands aus dem Midsummer-Fundus.

Musikalisch passt Akela bedingungslos in den Kosmos des Indie-Labels, das immer wieder deutsche Post-Hardcore-Bands ausfindig macht, die einfach wahnsinnig gut gemachte Musik praktizieren. Nicht immer haben diese dann ein großartig herausstechendes Alleinstellungsmerkmal, aber immer funktioniert das Gebotene, ob einfach musikalisch oder gleichzeitig sogar emotional.

Nach ihrem Debütalbum bringen Akela nun eine Ten-Inch-Vinyl die den Namen "The Void" trägt. Die Konzept-EP erzählt von der tragischen Geschichte einer zerrütteten Familie. So kommt eine gewisse Endzeitstimmung auf, da in jedem der vier Stücke eine eigene Welt zusammen zu brechen scheint. Mit ihrem Sound zwischen artverwandten Bands wie Hector Savage und Ashes Of Pompeii ist die neue Platte gewissermaßen der Soundtrack zum post-apokalyptischen Wasteland. Praktisch, dass "The Void" im Januar als limitierte Vinyl-Auflage und Download erscheint, hoffen wir einfach mal, dass wir das noch erleben dürfen.

Wer noch vor dem vermeintlichen Weltuntergang mit der Band feiern möchte, kann das heute Abend im Stuttgarter Juha-West machen. Dort spielen sie mit The Tidal Sleep, We Had A Deal und Cannon For Cordoba.



Akela - "The Void"
VÖ: 11.01.2013
via: Midsummer Records

Mehrakelanoise.com/






Weitere Info zur Show (15.12.2012) in Stuttgart: Veranstaltung

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