Posts

Halloween, Hell-O-Wheen? Hallo Wien? Hoho.

Bild
Wir kommentieren mal einfach so das Zeitgeschehen, objektiv und total ohne eigene Meinung, genau, das ist möglich. Was die allgemeine Medienwelt simuliert wird hier geachtet, äh, geächtet. Halloween ist viel schlimmer als Fasching, denn das kommt von den Amerikanern. Äh Briten! ...Äh Engländern.... Äh Kelten. Ach, ist doch egal wo das herkommt, es ist sowas von fremd in dieser sowas von fremdelnden Welt. Da kriegt man ja Angst - vor den Gestalten auf der Straße - vor den Gestalten im Schrank - vor den Gestalten im Fernsehen - vor den Gestalten in meinem Kopf. Die sind nämlich nicht von hier, das passt mir nicht. Fremdes ist mir fremd. Ih, Kürbisse. Nein mal im Ernst. Gehen wir auf die Straße, benehmen uns daneben, denn morgen ist Feiertag! Und wenn irgendein importierter Brauch es rechtfertigt sich noch kranker als sonst zu verkleiden - dann verkleiden wir uns! Man lebt nur einmal, und Dracula lebt ewig. Ja ja und wir fahren auch nicht nach Österreich! Viel Spaß euch Monstern, ...

Frage-Antwort-Spielchen: Punk-Band Feine Sahne Fischfilet im Interview und im Visier des Verfassungsschutzes.

Bild
Feine Sahne Fischfilet . (Foto: Ole Olé , Quelle: Promo) Eigentlich sind Feine Sahne Fischfilet nur ein paar Typen die verspielte Punk-Rock-Musik machen, und eben links auf der Politik-Skala zu orten sind. Eigentlich ein ganz normales Ding, Punk und links, so wie es halt richtig ist. Bis dann der Verfassungsschutz die Werbetrommel rührte. Sie seien Linksextremisten, so der Verfassungsschutzbericht, laut der Tageszeitung taz . Dabei sind Feine Sahne Fischfilet , im rechtsradikal gebeutelten Mecklenburg-Vorpommern in einer Minderheit, die laut gegen Nazis aktiv wird. Im Interview stellt sich Sänger  Monchi nun stumpfen Fragen und bringt so manch interessante Antwort.

Gedankenspiel: Fernsehen versus Museum.

Bild
Wenn ich den Fernseher anmache ist alles alt. Also nicht ich, per se. Aber alles was mir der Flimmerkasten anbietet ist alt. Hab ich schon mal gesehen. Im englischen Original und ohne Werbe-Unterbrechung. Ich finde nichts im Fernsehen. Wenn ich ins Museum gehe sehe ich eine ganze Menge alter Dinge von Leuten von denen ich behaupte sie zu kennen, weil ich ja doch gebildet bin. Bilde ich mir ein. Ich sehe allerdings Bilder die ich schon mal gesehen habe, oder so tue als hätte ich sie schon gesehen. Ich gehe sowieso nur in große Sammlungen, die kleinen bemerke ich gar nicht. Es ist einfach vieles zu pauschalisieren. Ich stelle fest mein Bild vom Fernsehen entspricht dem vom Museum eigentlich fast wie ein Ei dem anderen. Ich sehe dort nur Dinge die ich schon kenne, oder mir einbilde sie schon zu kennen. Aber warum ist das so? Das Angebot ist schuld. Diese großen Ausstellungen sind Sammlungen von Antiquitäten. - Aber halt schere ich da gerade etwa Galerien und Ausstellungen, Samml...

Wochenendspielchen. Einfach mal die Freundin besuchen. The Visit.

Bild
Quelle:  majustuff.tumblr.com The Visit ist ein wirklich kleines Spielchen, in dem es ausschließlich darum geht von einem Haus in ein anderes zu laufen, um die Freundin zu besuchen. Aber ganz so einfach ist das dann doch nicht. Das Spiel fängt wie ein Side-Scroller Jump-&-Run á la Super Mario an - schnell hat man kapiert, dass man Dinge auslöschen kann, in dem man auf sie drauf springt. Aber dann kommt der Humor ins Spiel. Eine Hand voll junger Entwickler haben das Browser-Spielchen beim Hackathon in Stuttgart entworfen und entwickelt. Die jetzt im Netz spielbare Version wurde dann noch eine kurze Woche aufpoliert und mit Sound versehen. Beim Hackathon Stuttgart haben mehrere ambitionierte Nachwuchs-Entwickler innerhalb von drei Tagen Spiele erdacht und entwickelt. So ist das Ganze quasi ein Kreativ-Marathon, dessen Ergebnisse sich sehen lassen  können. Das Spiel The Visit  kann ->hier direkt im Internet-Browser gespielt werden. Mehr dazu? Blog der En...

Neues Melodic-Punk-Futter von The Swellers, "Running Out Of Places To Go".

Bild
The Swellers . (Foto: Promo) Eigentlich ist der Skatepunk von The Swellers , was für die sonnigen Tage. Was zum raus gehen und eine verdammt noch mal gute Zeit zu haben. Trotzdem bringt uns das in Münster ansässige Label Uncle M diesen Spätherbst eine neue EP der Swellers aus Fenton, MI. So ein bisschen sonnige Aufbruchsstimmung kann ja nicht schaden. Vor allem wenn sie so überzeugend und mitnehmend wie auf "Running Out Of Places To Go" dargeboten ist. Mal ein bisschen dramatischer, mal ein bisschen direkter nach Vorne. Immer irgendwie mit guter Laune. Die neue EP ist eine Sammlung aus schönen, traurigen, aber keineswegs negativen oder aussichtslosen Songs. "I'm tired of waiting for something better than this ", und da ist sie, die zwingende Aufforderung etwas selbst in die Hand zu nehmen. So ist die neue EP von The Swellers ein kleines, antreibendes Ding, dass dem einen oder anderen Faulpelz die Herbstträgheit ausreden könnte. The Swellers - ...

Holmes: Kostenlose Musik und Tourdaten. Mit B-Seite und niemals frei sein.

Bild
Holmes live (in Berlin 2012) Holmes aus Skandinavien veröffentlichen zu ihrer anstehenden, erneuten Tour die Single "I Will Never Be Free" , im Gegensatz zum Songtitel kommt das Teil frei, ähm kostenlos. Wenn man denn so will, denn die Single kann nach dem "Name Your Price"-Verfahren bei ->hier Bandcamp digital erworben werden . Mit dabei ist die bisher unveröffentlichte B-Seite "Please" . Warum ich euch das sage? Na, weil Holmes toll sind, und bald wieder auf Tour. Und ihr die euch bei euch in der Nähe nicht entgehen lassen solltet. Hier gibt es Musik, nach dem Knick alle Tourdaten. I Will Never Be Free by Holmes

Pilot To Gunner, ziemlich "Guilty Guilty".

Bild
Pilot To Gunner . Foto: Jack Jeffries, Quelle: Facebook " So tell me, who's gonna burn it down? / And when? ". Pilot To Gunner haben einen komischen Humor. Anstatt eines Bandfotos liegen im Album-Papp-Falter die einzelnen Bandmitglieder ermordet als Leichen umher. Der Ironie bewusst spielen sie teilweise arg tanzbare Post-Punk-Nummern mit den eingängigsten Refrains, in denen sich Tanzaufforderungen und resignierte Revolution die Hand geben. Man merkt recht schnell, dass die Band nicht erst seit der Facebook-Ära aktiv ist. 1998 hat die Band sich nämlich schon gefunden. Da sagen auch die rund 130 Facebook-Fans nichts über die Qualität von Pilot To Gunner  aus. Sie atmen Erfahrung, klingen irgendwie ultra-lässig und doch zwingend. Aber die New-Yorker Herren klingen immer noch am besten wenn Frontmann  Scott V. Padden mit voller Stimme dahersingt oder brüllt. Zwischenzeitig lässt das Album namens "Guilty Guilty" zwar ein bisschen nach - da gehen sie ein ...