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Lebe dein Projekt oder lass es! Featurette über Crowdfunding (3/4).

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Videostill " Ozean der Emotionen ". (Maha Karo Pictures) Das zweite Teil des Features über Crowdfunding nachlesen? ->Hier entlang . In Deutschland setzen Plattformen wie startnext.de oder pling.de , die Projekte jeglicher Art fördern, auf die Schwarmfinanzierung. Sie rollen aber erst langsam an: Auf Pling wurden seit der Gründung im November 2010 etwa die Hälfte aller online gestellten Vorhaben umgesetzt, mit einem Gesamtwert von mehr als 50.000 Euro. Die Geschäftsführer David Holetzeck und David Heberling erhalten sieben Prozent der investierten Summe eines erfolgreich finanzierten Projekts. Es findet eine Kooperation mit Hochschulen statt, um auf „ die kreative Masse, die viel an Universitäten anzufinden ist, zurückgreifen zu können “, veranschaulicht David Heberling . Auch hierzulande sollten einige Kriterien beachtet werden, um seine Idee verwirklichen zu können, räumt Roland Wirzbinna ein, der mittels pling.de gerade einen Dokumentarfilm über Geburtsm...

Wenn Ohrwürmer zu Gänsehaut werden. Apologies, I Have None und Kmpfsprt in Stuttgarts Zwölfzehn.

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Der Samstagabend hatte in Stuttgart viel zu bieten. Die große Masse ging zu 0-8/15-Metalcore ins Zapata, die cleveren zu Apologies, I Have None und Kmpfsprt ins Zwölfzehn. Die beiden Bands hatten Pop-Punk mit Emocore-Anschlag, der frühen Zweitausender zu bieten, und füllten das kleine Zwölfzehn gemütlich, mit ein paar Leuten und guter Stimmung. Die Kölner Kmpfsprt , die sich aus Mannen von einstigen Days In Grief und Fire In The Attic zusammen geschlossen hatten, spielten ihre kantige Pop-taugliche Gitarrenmusik, und machten damit nichts verkehrt. Nur das Publikum in Stuttgart braucht halt manchmal ein bisschen länger bis es auftaut. Lag sicher nicht an der Musik, denn der Applaus war groß. Bei ihrer ersten Headlineshow spielen die Londoner Apologies, I Have None gar großartig auf. Wie ihr bei uns lesen konntet , ist deren Debütalbum " London " schon ziemlich gut, doch live zeugten sie von großer Klasse. Wenn Ohrwürmer sich zu Gänsehaut transformieren, dann machen...

Redcraving mit Volllängen-Debüt: "Mirroring", zwischen Harmonie und Krach.

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Redcraving . (Fotoquelle: facebook ) Endlich mal wieder etwas Hartes mit Substanz, jauchzt das Herz der Musik-Journaille. Redcraving untermauern mit ihrem Debütalbum "Mirroring" die These, dass gehaltvoller, lauter Krach, der im Hardcore fußt und mit Englisch besungen wird, schon lange nicht mehr ausschließlich aus dem englischen Ausland, geschweige denn von Übersee kommen muss. "Mirroring" ahmt nicht plump nach. Die Platte mag hier und da natürlich an Genre-Kollegen des (sagen wir mal grob) Post-Hardcore erinnern. Sobald wir das Stilgemisch nun schlussendlich als eigene Schublade festschreiben wollen. Aber das ist eine andere Baustelle. Redcraving aus Berlin machen laute, mal brutal nach vorne preschende Musik, die durch stimmige Melodien und Harmonien aufklaren, wie ein wolkenbehangener Herbsttag, und die vereinzelten Sonnenstrahlen, die die Tristesse erhellen. All das ist mit sehr viel Herzblut und Gespür für dissonante atmosphärische Brüche geschrie...

Für jeden Euro eine Gegenleistung. Featurette über Crowdfunding (2/4).

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Die walisische Band Funeral For A Friend . (Fotoquelle: facebook ) Crowdfunding , was ist das? Erstes Teil des Features  ->hier nachlesen. Fortsetzung jetzt. Juristisch gesehen schließen Projektgründer und Projektunterstützer einen Supportvertrag ab, für jeden Euro gibt es eine Gegenleistung, so genannte Incentives. Im Fall Hotel Desire waren das Streaming-Gutscheine für den fertigen Film, von den Schauspielern handsignierte DVDs oder Drehbücher, bis hin zur Erwähnung im Abspann oder einer prozentualen Gewinnbeteiligung (ab 10.000 Euro). Je höher die finanzielle Gabe, desto größer der zugesprochene Gegenwert. Es handelt sich um Unterstützungen, nicht um Spenden. Pledge Music ist nach Richard Lyne auch keine Investment-Plattform, weil Fans „ echte Gegenstände erwerben, die in der Regel versandt werden, nachdem eine Kampagne endet. “ „ Als Vergütung für die Fans, die drei bis vier Monate warten, bis ihr Artikel ankommt, laden Bands Extra-Inhalte hoch “ – wöchentlich –, ...

Distance Im Embrace. Achso, das Beste kommt erst noch?

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Distance In Embrace aus Minden. (Fotoquelle: Facebook ) Mit Promo- und Presse-Texten ist das manchmal so eine Sache. Manche Leute schreiben einfach immer schöne Texte, die man als Redakteur ganz gerne einfach so übernehmen will, aber der Sorgfaltspflicht wegen und des Ehrgefühls zuliebe schreibt man dann doch lieber einen unabhängigen Text. Aus diesem Grund lässt man gerne Pressetexte auch gleich ungesehen in der Ablage "P" verschwinden. Distance In Embrace , eine 0/8-15-Metalcore-Band aus Minden hatte das Glück oder eher das Pech, dass der vom Label beigelegte Promo-Text die Aufmerksamkeit auf deren neue EP gezogen hat. Ausnahmsweise wurde der Text mal gelesen, und urplötzlich sorgte dieser in 'feinstem' Englisch gehaltene Text für Erregung und Wut, was nur in Hohn und Spott enden konnte. O-Ton Pressetext: "Nowadays DISTANCE IN EMBRACE's musical role models aren't even well-known anyways: Back in 2004 REFUSED "was" fucking dead, THRICE w...

Aufstieg des Nachher-Manns? Coheed And Cambrias sechstes Werk "The Afterman: Ascension".

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Coheed And Cambria . Foto: Ryan Russel, (Quelle: Promo) Eigentlich war ja Schluss mit der kosmischen Saga um das intergalaktische Geschwisterpärchen Coheed und Cambria . Aber Schaffensfater Claudio Sanchez überlegte sich einen cleveren Kniff die Band Coheed And Cambria mitsamt dazugehörigem Universum am Leben zu halten. Der zweite Teil der "Good Apollo"-Episode sollte die vierte und letzte Episode der eben angesprochenen Weltraum-Saga sein. Doch weil Frontmann Claudio Sanchez und seine dazugehörige Besatzung so viel Spaß an Coheed And Cambria fanden, sollte es weiter gehen. So erschien vor zwei Jahren das vierte Album "Year Of The Black Rainbow", das von nun an die erste Episode, noch vor "Second Stage Turbine Blade" erzählt. Nun kommen wir an den Punkt wo wir "The Afterman: Ascension" in die Saga einreihen. Ganz an den Anfang nämlich. Noch vor dem zeitlich gesehen ersten Album "Second Stage Turbine Blade" , und dem eben erw...

Nachdenkliche kleine Geschichten von Max & Laura Braun. "Telltale".

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Max und Laura Braun . (Foto: David san Mill‡n del R’o, Quelle: facebook ) Die beiden Geschwister Laura und Max Braun machen beide schon eine ganze Weile lang Musik. Doch der getrennten Wege wegen - Laura zog es nach London, Max blieb in der Heimat in Stuttgart - kamen die beiden kaum noch dazu zusammen zu musizieren. Nach einer kleineren EP in 2008 erwerkelten sie nun schließlich 2011 doch wieder gemeinsam Songs und nahmen die in der Nähe von Stuttgart auf. " Telltale " ist das Ergebnis in Albumlänge. Es erzählt 12 kleine minimal instrumentalisierte zurückhaltende Geschichten. Max & Laura Braun  spielen eine gemütliche, warme und nachdenkliche Musik, die an Folkrock der 60er und 70er Jahre erinnert. Beide singen, Max spielt noch die Akustik-Gitarre. Doch das ist nur das kleine Klangspektrum. Auf dem Album stoßen weitere Instrumente hinzu, die den Raum erweitern und den Stimmen große Resonanz einbauen. So klingen noch Piano und unterschiedliche Bass-Instrumente ...