Ich finde das hochgradig interessant, dass man Egon Forever kennt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Schöpfer, Andre Lux, gar nicht mal so unintelligent sein kann. Er schafft es mit seinen unverkennbaren Strichmännchenzeichnungen in rudimentärer Comic-Form, dass ich immer wieder lachen muss. Dabei ist das was er da hinzeichnet und hinschreibt meistens in sich gar nicht komisch.
Der Autor dieser Strichzeichungen ist in Cannstatt ansässiger Schwabe, wobei das nichts zu bedeuten hat. Cannstatt ist ein Stadtteil von Stuttgart. Das ist die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Seht ihr was ich meine? Ich kann genau so quasi lose Sätze aneinander reihen wie Andre Lux, nur bei mir ist das nicht lustig. Wie macht der das?
Die Welt ziemlich eindeutig beobachtet von Egon Forever.
Egon Forever hat was mit unserer "Szene" zu tun, sonst würden "Szene"-Magazine wie der Postillion und Intro (RIP) nicht über ihn schreiben. Ihn? Das? Wieauchimmer. Sonst würden auch Worte wie "Post Hardcore" nicht in seinem nächsten zitierten Bildchen vorkommen und sonst hätten auch Helmut Cool (wahrscheinlich unsere Lieblings-Punk-Band aus Stuttgart, deren Album-Rezension ich im Kopf habe aber noch nicht geschrieben habe) keine Titel-Hymne für Egon Forever geträllert. Ach, ich weiß ja nicht aber...
ich mag Egon Forever!
:D
Ich weiß auch nicht was das mit diesem Egon Forever ist. Sonst schreibe ich keine Buchrezensionen in diesen Blog, aber hier mache ich eine Ausnahme und gebe gerne 10 Punkte und ein Sternchen für Fleiß. Und ich finde ich kann das beurteilen, ich als großer Comic- und Graphic-Novel-Fan, der mindestens ein "Simon's Cat"- und ein "The Walking Dead"-Buch besitzt.
Die (wahrscheinlich) besten Egon Forever Comics gibt es jetzt nämlich in einem gebundenen Hard Cover Buch, nicht nur im Netz, stilecht auf abfotografiertem Matheschulheftpapier. Das ist Andre Lux' zweites Egon Forever Buch, es ist beim Ventil Verlag erschienen und kostet läppische 14 Euro. Hier unten gibt's außerdem jetzt das oben angeführte Lied.
Stuttgart, was geht ab? SEPTEMBER Knife Eyes + Oakhands + Endstation Sanifair - Juha West , Stuttgart-West 5.9.2026 (Samstag) ab 20 Uhr // Post Punk / Screamo / Post Black Metal / Progressive / Postcore etc Roman Candle + Filth Is Eternal - Juha West , Stuttgart-West 9.9.2026 (Mittwoch) ab 19:30 Uhr // Hardcore / Punk / Post Grunge / Darkened Hardcore etc Dendemann - Im Wizemann , Stuttgart-Bad Cannstatt 11.9.2026 (Freitag) ab 19 Uhr // Rap / Indie-Hip Hip / Hip Hop etc Jesse Barnett - Im Wizemann , Stuttgart-Bad Cannstatt 12.9.2026 (Samstag) ab 19 Uhr // Songwriter / Acoustic-Punk / Folk etc -- keine gewähr für nix.
Pencilcase aus Aachen. Fotoquelle: facebook Der titelgebende " Kansas City Shuffle " erklärt sich durch den Film Lucky Number Slevin , indem Bruce Willis Charakter irgendetwas von wegen " when everybody looks right, you go left " erzählt. Jenes rezitiert wiederum, einen Jazzsong, der als Cover ebenso auf dem Soundtrack des Films zu finden ist. Die Aachener Band Pencilcase hat sich dieses Täuschungsmanöver für ihr neues Album auf die Fahne geschrieben. Eines steht unmissverständlich fest, die vier Herren in Pencilcase wären gerne Amerikaner, zumindest klingt ihre Musik so. Quasi wie ein Soundtrack zu einem Roadmovie, selbstverständlich durch den amerikanischen Mittleren Westen. Das Cover ziert dann zusätzlich jener " Parental Advisory "-Sticker, den wir ansonsten nur von US-Veröffentlichungen kennen. Irgendwie wackeln sich Pencilcase aber selbst aus. Man hat die meiste Zeit das Gefühl hier würde eher nachgespielt, als der eigenen Nase nach mus...
Das neunte New Noise war eine heiße Angelegenheit. Im Bild: Beyond Pink . Foto: mim Schon zum neunten Mal lud das Team ums New Noise Festival eine gefühlte Milliarden Bands für einen Tag zum Zirkus in Karlsruhe. Dieses Jahr lag der Fokus wieder mehr auf Underground, mehr auf Szene-Insider, und weniger auf großen Namen. Die einzige Band die da rausfallen sollte waren die Metal(core)-Herrschaften Maroon , die spät am Abend ran durften. Arg viel früher öffnete zu gewohnt früher Mittagszeit, mit gewohnter Mittagshitze die Pforte im Otto-Dullenkopf-Park zu Karlsruhe, um in zweierlei Zirkuszelten eine ganze Ladung Hardcore zur Schau zu stellen. Früh standen Bands wie Withers auf dem Trapez. Über den bis zu 36 Grad heißen Nachmittag war vor allem viel Post-Metal, oder Post-Rock-beeinflusster Düster-Hardcore zu hören. Für manche, wie beispielsweise mich, waren We Came Out Like Tigers aus Liverpool da ein überraschungs-Bringer. Mit Screamo zwischen Black Metal und Geige stachen die Nord...