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Zusammengetroffen, zusammengespielt, zusammengetourt. Zusammengewachsen. Pariso und Svalbard veröffentlichen die Frucht einer freundschaftlichen Allianz.

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Zwischen gemeinsamen Konzerten, kommen Bands gerne mal zur Ruhe. Setzen sich zusammen mit neuen Freunden mal in ein Cafe, um zu quatschen. Manchmal entstehen so Freundschaften. In einem kleinen Laden, während sommerlichen Temperaturen in London, hockten sich die Dame und Herrschaften aus zweier Bands zusammen. Pariso und Svalbard, aus der pulsierenden UK-Szene. Beides kantige Bands, ohne Fashion-Allüren. Aus dem Zusammenhocken entsprang die Idee zusammen zu musizieren. Zeitsprung. Heute können wir das Ergebnis des Kennenlernens dieser zweier Bands hören. Eine Split-LP, die mehr als nur geteilter Kunststoff ist. Sonder auch eine Kollaboration. Die Platte beinhaltet neun komplett neue Songs. Zwei davon sind außerdem sprichwörtlich gemeinsam entstanden. Von drei Sängern aus beiden Bands gesungen, und in gemeinsamen Zusammensetzungen der Instrumente geschrieben und eingespielt. So entstanden für diese zwei Lieder quasi fast neue Bands. Zu mindest hatten die Mitglieder noch nie so ...

Bitches! Der heißeste neue Undergroundshice ausm Saarland, mit nem Sound der noch nie dagewesen ist. Blackeyed Blonde.

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Blackeyed Blonde mit dem neuen Scheiß von der Saar. Foto: facebook "Tanz Du Sau, ich tanz auch ohne Dich, ohne Dich!" Mit diesem Aufruf in feinstem Saarländisch beschreitet die neue Undergroundband aus Saabrücken neue Pfade. Das Album, wahrscheinlich ihr erstes, mit dem kreativen Namen "Bitches" bringt einen Sound, den wir noch nie gehört haben. Mega-Affen-Geil. "Schreib's auf! Mein Freund, schreib's auf. Und wenn die Worte Dich jagen, dann schreib's auf!" Das sind Lebensweisheiten mit Punkrock-Schlagwerk und Monster-Soli untermalt. Das ist Poesie. Vorgetragen mit einem Gesang zwischen Sprech-, Schrei- und Stadion-Fan-Gebrüll. Treffsicher. Begleitet von Musik zwischen Hip Hop und Rock und Hardcore und ein bisschen Metal. Die glühenden Platten-Teller und scratchenden Deejaying-Tools nicht zu vergessen! Wow! Eine Mixtur, die noch nie dagewesen ist. Und noch nie in dieser Form harmoniert hat. Es ist als würde diese frische Band aus Saarb...

Nach der Vorfreude kommt das Hey und das Die Sind Ja Gar Nicht Mehr Wie Vor 16 Jahren. Braid mit "No Coast", ihrem ersten Album seit einer Ewigkeit.

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Herrschaften des Emo. Fotoquelle: Facebook Braid . Eine wegweisende Emo-Band. Ursprünglich gegründet im Jahre 1993, dann bis 1999 aktiv, und immer wieder durch Line-Up-Veränderungen am wackeln. Als sie 2004 für eine kleine Tour wieder auf der Bildfläche erscheinen, kennen viele von uns die Band nur von Erzählungen her. Da ist vieles durch eine logische Zeitrechnung erklärt. Ich war 1993 sechs Jahre jung. Ich hätte ein ziemlich cooler Erstklässler sein müssen um damals die Entstehung von Braid live zu erleben. Lag doch neben dem Alter auch der Atlantische Ozean dazwischen. In Illinois war die Band ein heißer Favorit der damaligen lokalen Emo-Punk-Szene. Ihre ersten aufgenommenen Songs und Sammlungen klangen ungestüm, jung und unbekümmert. Bis Ende der Neunziger erst einmal schicht im Schacht war. Wieder einige Jahre nach der kurzen 2004er-Tour-Reunion, im Jahre 2011 nämlich, brachten Braid in ihrer aktuellen Besetzung [Damon Atkinson (Drums), Todd Bell (Bass), Chris Broach (Vocal...

Die neue Self-Titled von Akela ist verdammt fett. Warum? Aufgepasst.

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Da werden wir schon ganz wuschig auf die Tour im August.  © Sebastian Weiß Hach, Akela . Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Jungs vor zwei Jahren den Arsch gerettet haben. Für die Hochschule musste ich ein Videointerview führen. Die ursprüngliche Band sprang ab und die Akela -Boys haben ohne zu zögern ausgeholfen. Seither schaue ich jedes Mal etwas verliebt, wenn jemand den Namen der Band erwähnt. Außerdem waren die letzten drei Platten ganz schön geil. Nun soll mir also keiner vorhalten, dass ich sie nur gut finde, weil ich wegen ihnen nicht die Vorlesung wiederholen musste, ja!? Kurz vorab: Akela veröffentlichten ihre erste EP "Orientation" im Jahr 2011, im Jahr darauf folgte direkt die nächste mit "The Void" . Schon damals konnte man einen musikalischen Wandel miterleben; die Band war weniger Hardcore und mehr in Richtung düsterer Post-Metal. Beide Elemente waren zuvor bereits vorhanden, die Verteilung schwenkte aber ein wenig um.  Nun klingt ...

Abriss im Universum in Stuttgart. Mit: The Dillinger Escape Plan, The Hirsch Effekt und Necrotted.

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Ziemlich abgefeiert: The Dillinger Escape Plan. Während gefühlt die halbe Welt Fußball schaut, die Griechen in Brasilien offensichtlich wieder mal Geschichte schreiben wollen, wird das am Sonntag fußballfremde Volk in Stuttgart mit den Gästen aus den Vereinigten Staaten beglückt. The Dillinger Escape Plan hatten ihr famoses Gastspiel im Universum am Charlottenplatz. Als feine Mitbringsel waren zwei deutsche Truppen mit angereist. Necrotted , mit Deathcore aus Abtsgmünd durften die Bühne warmspielen. Bis schon die zweite Band am Abend ein grandioses Feuerwerk zünden durfte. The Hirsch Effekt aus Hannover sind definitiv die perfekten Tourbegleiter für einen Dillinger Escape Plan. Mit ihrem gut vierzigminütigen Set machten sie verdammt viel Laune. Angefangen mit dem großartigen "Fixum" wurde da ein Brett serviert, das den anwesenden Stuttgartern schmecken sollte. Mit ihrem progressiven Metal, mit der Screamo-Kante öffneten sie schließlich Tür und Angel für einen packen...

Sonniger Post-Hardcore für den Sommer: The Tidal Sleep mit "Vorstellungskraft".

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Gerastert und gefärbt: das schicke Cover der neuen Platte. Ein Album! Ein Album! Nachdem die wild in Deutschland verteilten The Tidal Sleep bereits mit zwei EPs für Furore in der melodischen Post-Hardcore-Szene gesorgt haben, gibt es in diesem Sommer endlich Nachschub. Ganze elf neue Songs haben es auf "Vorstellungskraft" geschafft, die genau da ansetzen, wo die "Self-Titled" und die "Four Song EP" vor zwei Jahren aufgehört haben. Aber erst einmal ein paar Schritte zurück. Die Band hat im letzten Jahr einige Veränderungen durchgemacht. Beispielsweise ist jetzt ein neuer Gitarrist mit an Bord, der unter anderem bei den grandiosen Trainwreck Gitarren zershreddert. Ein klein wenig hört man das auch bei "Vorstellungskraft" heraus. Die Songs klingen treibender, schneller und insgesamt auch mehr nach den Größen der Szene wie Touché Amoré und Pianos Become The Teeth . Das soll nun nicht bedeuten, dass man mit der neuen Scheibe eine Kop...

Every Time I Die holen eine ganz neue Messlatte raus und zerbrechen selbige auf 'ner Hausparty. "From Parts Unknown".

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Every Time I Die. Fotoquelle: facebook "Kill the lights / I've seen too much" singt Keith Buckley, Frontmann von Every Time I Die inmitten einer widerlich spaßigen Hausparty. Anschaulich bebildert im Video zu " Decayin' With The Boys ". Mag der sympathische Exzentriker mit seiner Langhaarfrise plötzlich an Taking Back Sunday s Adam Lazzarra erinnern, und die eben angesprochene Single auch durchaus Pop-tauglich sein, gibt gleich der erste Akkord des neuen Albums Entwarnung. Every Time I Die sind immer noch weit entfernt von Pop-Punk. Mit "From Parts Unknown" erinnert die Band an "Hot Damn!"-Zeiten. Möchte ich die Chaos-Truppe doch gleich wieder in einem Atemzug mit Fear Before The March Of Flames , The Number Twelve Looks Like You und The Bled nennen. Hatten Every Time I Die doch in ihrem Metalcore immer diese verdammt schöne Chaos-Komponente. Diese dominiert ihr 2014er Werk und spritzt immer mal wieder Akzente in die Mixtur, die ...