Feral Sofía - "Desert Ride". Von Buenos Aires über Stuttgart in die Welt. //Album-Rezension.

Feral Sofía - "Desert Ride"
VÖ: 3.10.2019
via: Inlé Records
Feral Sofía ist eine Solokünstlerin aus der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Durch die dortige Musikszene hat sie sich in unterschiedlichen Formationen durchgespielt. Unter anderem in der Post-Punk-Band Las Kellies. Mit dieser tourte sie durch den Rest der Welt, auch durch Europa und irgendwie blieb sie dann hier hängen. Über das neue Stuttgarter Label Inlé Records veröffentlicht sie jetzt ihr Solo-Debütalbum "Desert Ride". Das beinhaltet über 30 Minuten neun Titel, die hypnotischer kaum sein könnten. Sie entwickeln einen schleppenden Sog, der einen durch diese halbe Stunde quasi hindurch reicht. Dabei passiert mit simplen Mitteln recht viel, immer wieder schieben sich Melodien in die Gehörgänge und die vordergründig produzierten Basslinien sorgen für den anhaltenden Drive. Es ist ein spezielles Album, das sich lohnt gehört zu werden. Bei längeren Autofahrten immer und immer wieder. Das Album klingt zwar wie von einer kompletten Rockband, doch eingespielt wurde es komplett von der Solokünstlerin, ein Instrument nach dem anderen.



8/10 Punkte

Für Freunde von: Las Kellies, Jamhed, Queens Of The Stone Age, Sonic Youth



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